Die Kieler Semmel (auch “Butterbrötchen” genannt) gehört zu den bedrohten Kleingebäckarten, wenngleich sie noch häufiger gebacken wird als die vor kurzem vorgestellte Breslauer Semmel (Öffnet in neuem Fenster). Die Besonderheit ist ihre Aufarbeitung. Die Teiglinge werden in Fett geschliffen. Dadurch entsteht nicht nur ein ausgeprägter und sehr knuspriger “krauser” Ausbund, sondern auch ein spezieller Geschmack.
Ich fasse in diesem Beitrag zwei Artikel aus den 1950er Jahren zusammen, die sich ausführlich mit dieser lokalen Besonderheit auseinandersetzen. Mit dabei sind auch Rezepturen, die man als Basis nehmen kann, um damit weiterzuarbeiten.
Damit die Kieler Semmel gut gelingt, sind einige Kniffe nötig. Dann aber steht dem Genuss dieser Spezialität nichts mehr im Wege. Viel Spaß beim Nachbacken!
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