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Kiruna: Nach der Party Ernüchterung

Straße, eine gehende Person in Warnkleidung, dahinter eine Kirche, im Hintergrund ein Berg

Liebe Leserinnen und Leser,

dass die Kirche in Kiruna umgezogene ist, wird niemandem entgangen sein, denn darüber wurde auch in internationalen Medien prominent berichtet. Es war ein beeindruckendes Ereignis, trotzdem wollte ich eigentlich hier noch etwas Wasser in den Wein schütten. Das tat dann aber LKAB selbst nur gut eine Woche später: Weitere 6000 Menschen müssen wegen Bergbauschäden umziehen. (Öffnet in neuem Fenster) Was für ein Schock.

Beim Stadtumzug habe ich Kjell Törmä wieder getroffen, den Fotografen aus Kiruna, den ich vor zehn Jahren mal interviewt habe. Kjell hat fünf Fotobände über die Veränderungen in Kiruna veröffentlicht. „Eigentlich wollte ich damit aufhören“, sagte er, während wir neben der geparkten Kirche darauf warteten, dass es weiterging. „Aber es geht ja nicht, dass der Kirchenumzug nicht dabei ist!“ Deshalb, so war sein Plan, noch ein letztes Fotobuch über Kirunas Stadtumzug herauszugeben.

Mann mit Fahrrad vor roter Kirche, viele Leute im Hintergrund
Kjell Törmä

Zehn Tage später höre ich ihn im Radiointerview, und die Situation ist eine ganz andere. Nun ist Kjell selbst betroffen. Auch sein schönes Haus gehört nun zu denen, die innerhalb von zehn Jahren weichen müssen. Kjell, der alles sehr genau begleitet hat, war allerdings weniger überrascht als manch anderer, denn man hatte ja sehen können, dass die Deformation schneller ging als prognostiziert. Betroffen ist auch Malmfältens Folkhögskola, eine vergleichsweise günstige Unterkunft in Kiruna, wo ich im Winter oft übernachtet habe. Und nicht zuletzt die Mutter meines Vermieters in Piteå, die in Kiruna lebt, und wo ich während des Kirchenumzugs zelten durfte.

Für die Menschen in Kiruna gibt es nicht wirklich eine Alternative: Würde die Grube schließen, gäbe es nicht mehr sehr viele Jobs dort. Ich nenne es eine Lose-Lose-Situation. Kiruna ist aber nur ein Ort von vielen, an denen man sehen kann, dass Rohstoffgewinnung einen Preis hat, der vor Ort bezahlt wird.

Bagger, Zaun,  Gebäudereste, im Hintergrund Berg
Abriss des alten Folkets Hus, daneben Hotel Ferrum

Ich habe die Entwicklungen zum Anlass genommen, die Hintergrundseite zu Kiruna (Öffnet in neuem Fenster)zu aktualisieren. Auch die Bildergalerien-Seite zu Kiruna (Öffnet in neuem Fenster) ist komplett erneuert. Seht gerne mal rein!

Herbst, Polarlichter, Mondfinsternis

Ansonsten: Der Herbst ist nicht mehr zu übersehen. In der neuen Galerie könnt ihr meine Bilder aus Nordnorwegen (Öffnet in neuem Fenster) aus dem September vor einem Jahr sehen. Und es ist ist inzwischen dunkel genug für Polarlichter, von denen wir in dieser Saison noch viele erwarten können (Öffnet in neuem Fenster). Als ich das erste sah, hatte ich nicht einmal ein Stativ dabei. Heute Abend gibt es außerdem eine Mondfinsternis. (Öffnet in neuem Fenster)

Ich wünsche euch einen schönen Herbst, wo auch immer ihr seid!

Andrea

Der Rückblick auf den vergangenen Monat:

Norwegen: Erdrutsch reißt E 6 und Gleis nördlich Trondheim weg (Öffnet in neuem Fenster)

Levanger (Norwegen). Ein Erdrutsch riss gestern Morgen nördlich von Trondheim die E6 weg und nahm auch Fahrzeuge mit sich. Eine Person wird noch vermisst und ist vermutlich umgekommen. Betroffen ist auch das parallel dazu verlaufende Bahngleis. Beides ist auf absehbare Zeit nicht nutzbar. Das meldete NRK.  (Öffnet in neuem Fenster)Der Untergrund dort besteht stellenweise aus Quickton.

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Entschuldigung für die Opfer der Spiralenkampagne (Öffnet in neuem Fenster)

Dänemark/Grönland. Als ein Podcast des dänischen Rundfunks 2022 (Öffnet in neuem Fenster) aufdeckte, dass rund 4500 grönländische Frauen in der Vergangenheit zwangsweise die Spirale eingesetzt bekamen, war das Entsetzen groß. Viele von ihnen hatten dadurch lebenslange gesundheitliche Schäden. Eine gemeinsame dänisch-grönländische Kommission sollte die Angelegenheit gründlich untersuchen. Der Bericht wird nun im September erwartet. Schon vorab entschuldigte sich nun Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen im Namen des Staates bei den Opfern. 

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Schock in Kiruna: Noch 6000 Menschen mehr müssen umziehen (Öffnet in neuem Fenster)

Kiruna (Schweden). Nach dem geglückten Kirchenumzug vergangene Woche schien es, als habe das Projekt Stadtumzug den schwierigsten Teil hinter sich und laufe wie geplant. Doch gestern verkündete die Bergbaufirma LKAB, (Öffnet in neuem Fenster) dass noch mehr Gebiete in Zukunft nicht mehr sicher sind und noch 6000 Menschen mehr umziehen müssen. Und dafür sollen auch nur zehn Jahre Zeit sein. 

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US-Beeinflussungskampagne in Grönland? (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Dänemark/USA. Männer mit Verbindung zu Donald Trump arbeiten an einer Kampagne zu Beeinflussung Grönlands – das enthüllte gestern DR (Öffnet in neuem Fenster) unter Berufung auf acht anonyme Quellen. Diese Meldung überschattete das, was eigentlich als dänisch-grönländische Nachricht für heute vorgesehen war: Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen entschuldigte sich im Namen des Staates (Öffnet in neuem Fenster) bei den Frauen, denen in der Vergangenheit ohne ihre Zustimmung eine Spirale eingesetzt wurde, (Öffnet in neuem Fenster) teils mit schweren gesundheitlichen Folgen.

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Ex-Erin über Island: Hochwasser und Rot in Reynisfjara (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Die Reste des ehemaligen Hurrikans Erin fegten gestern über Island hinweg, mit Sturm und Regen. Das führte zu Schäden an der Südküste und hohem Wasserstand im südlichen Inland, unter anderen an und auf der Hochlandroute Fjallabak. Am Strand Reynisfjara leuchtete die Warnleuchte rot und das neuinstallierte Tor war geschlossen – trotzdem zeigen Videos, wie Menschen hinunter zum Wasser gehen. Darüber berichteten RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und Vísir. (Öffnet in neuem Fenster)

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Zwei Lofoten-Kommunen wollen fusionieren – Name „Lofoten“? (Öffnet in neuem Fenster)

Lofoten (Norwegen). Es war die pure Geldnot, die die Lofoten-Kommune Moskenes dazu trieb, nach einem Fusionspartner zu suchen. Fündig wurde sie bei Vestvågøy – nachdem der Staat sich bereiterklärt hatte,  Moskenes‘ Schulden zu schlucken. Für Diskussion sorgt der zukünftige Name der beiden Kommunen: Sie wollen sich nämlich einfach „Lofoten“ nennen – was den anderen Lofoten-Kommunen missfällt. Darüber berichtete NRK (Öffnet in neuem Fenster).

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Stausee Akkajaure voll – Problem für die Schifffahrt (Öffnet in neuem Fenster)

Ritsem (Schweden). Der größte Stausee Skandinaviens, Akkajaure, ist in diesem Jahr ungewöhnlich früh voll. Das erschwert das Anlegen der MS Storlule, dem Linienverkehr über den See von Ritsem nach Vaisaluokta und Änonjalme, sodass bei zu viel Wind Fahrten eingestellt werden können. Darüber berichteten SVT (Öffnet in neuem Fenster) und SR. (Öffnet in neuem Fenster)Als Ursache für den hohen Wasserstand gilt die frühe und heftige Schneeschmelze.

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Aapo „The Angus“ Rautio ist neuer Luftgitarren-Weltmeister (Öffnet in neuem Fenster)

Oulu (Finnland). Fast 30 Jahr nach dem ersten „Make air, not war“- dem offiziellen Slogan der Luftgitarren-Weltmeisterschaft in Oulu (Öffnet in neuem Fenster) – hat es zwar mit dem angestrebten Weltfrieden immer noch nicht geklappt. Aber das Festival erfreut sich weiter regen internationalen Zuspruchs. Unter vielen bekannten Namen gewann diesmal der Finne Aapo „The Angus“ Rautio den Weltmeistertitel knapp vor dem Japaner Yuta Sudo („Sudo-Chan). Damit kehrt der Titel erstmals seit dem Jahr 2000 nach Finnland zurück.

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Volle Gletscherlagune – Gletscherlauf westlich des Langjökull (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Aus dem Gletschersee Hafrafellslón westlich der Langjökull fließen seit gestern große Wassermengen in den Fluss Hvitá ab. Das meldete der isländische Wetterdienst. (Öffnet in neuem Fenster) Laut Wetterdienst ist es schwer, den Umfang dieses Gletscherlaufs einzuschätzen: Hafrafellslón speist sich aus dem Schmelzwasser des Svartárjökull und hatte noch nie einen so hohen Wasserstand. Anlieger werden vor Schäden am Flussufer der Hvitá gewarnt. Es handelt sich dabei um den Fluss Hvitá, der durch Húsafell zum Borgarfjörður fließt, nicht um den gleichnamigen Fluss weiter südlich. Update 24.8.: Das Wasser ist zwar noch weiter gestiegen, ist aber unterhalb der Brücke von  Húsafellsskóg geblieben. Der Höhepunkt scheint erreicht, meldet RÚV (Öffnet in neuem Fenster).

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Vattenfall will bei Ringhals neue moduläre AKW bauen (Öffnet in neuem Fenster)

Varberg (Schweden). „Mehr Atomkraft“ war eins der Ziele, die die aktuelle schwedische Regierung vor der Wahl versprochen hatte. Der staatseigene Energiekonzern Vattenfall kündigte dazu gestern seine nächsten Schritte an (Öffnet in neuem Fenster): Man verhandelt mit zwei Herstellern über SMR, kleine moduläre Reaktoren. Und es soll ein Antrag gestellt werden, das finanzielle Risiko mit dem Staat zu teilen. 

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Spitzbergen verlor im Sommer 2024 so viel Eis wie Grönland (Öffnet in neuem Fenster)

Spitzbergen (Norwegen). Der Sommer 2024 war für Spitzbergen rekord-warm – das war schnell ausgerechnet. Inzwischen liegt eine neue Studie von norwegischen Wissenschaftlern vor, die benennt, was für Folgen das für die Eispanzer der Inselgruppe hatte: Sie verloren extrem viel Eis – sogar etwas mehr als Grönland, obwohl Grönland 50 Mal mehr Eisfläche hat. Die Studie wurde in PNAS veröffentlicht (Öffnet in neuem Fenster).  Darüber berichtete auch met.no (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)

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Kirunas Kirche ist an ihrem neuen Platz angekommen (Öffnet in neuem Fenster)

Kiruna (Schweden). Die Kirche auf 224 Rollen erreichte ihren zukünftigen Platz am zweiten Tag des Umzugs und trotz Pausen früher als erwartet. Zum Finale kam auch der schwedische König. Wie früher hat sie einen etwas erhöhten Platz. Ihr Eingang zeigt in Richtung des neuen Zentrums, die Kirche grenzt fast an den großen neuen Friedhof.  Bis die Kirche wieder als Versammlungsort nutzbar ist, wird es aber noch dauern: Erst müssen die Trailer darunter entfernt und Steine aufgeschüttet werden. Zum ersten Umzugstag siehe Kirunas Kirche ist unterwegs (Öffnet in neuem Fenster)

Kirunas Kirche ist unterwegs (Öffnet in neuem Fenster)

Kiruna (Schweden). Die erste Etappe ist geschafft: Kirunas Kirche hat nach mehr als 100 Jahren ihren alten Standort verlassen und parkt über Nacht auf der Straße Lombololeden, bevor es heute zum neuen Standort im neuen Stadtzentrum geht. Damit ist bewiesen: Es ist möglich. Was in dem Spektakel fast untergeht: die Ursache für den Umzug. 

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Der Buckellachs ist gekommen – aber nicht so viele wie erwartet (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Eine riesige Fischfalle versperrt aktuell den Wasserweg im Tanafluss in Nordnorwegen. 30 000 Buckellachse wurden dort bisher herausgenommen, alle anderen Fische durften weiterreisen. Das sind mehr als in jedem anderen Fluss bisher in diesem Jahr – aber insgesamt doch weniger als erwartet. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Neue Hunde für die Sirius-Schlittenpatrouille (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Die Sirius-Schlittenhundepatrouille verfügt über rund 70 Hunde und züchtet diese seit 75 Jahren selbst. Um Inzucht zu vermeiden, wurden nun neue Tiere in Ilulissat ausgewählt, die künftig das Team verstärken sollen. Dies meldete das Arktische Kommando. (Öffnet in neuem Fenster)  Aufgabe der Schlittenhundepatrouille ist es, den unbewohnten Nordosten Grönlands zu überwachen, im Zusammenspiel mit den anderen Einheiten des Arktischen Kommandos.

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Neuer August-Temperaturrekord für Island: 29,8 °C (Öffnet in neuem Fenster)

Egilsstaðir (Island). Gestern Mittag erreichte die Messstation auf dem Flugplatz von Egilsstaðir in Ostisland die höchste Temperatur dieses Jahres und die höchste jemals gemessene August-Temperatur auf Island überhaupt: 29,8 °C. Darüber berichteten RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und mbl.is (Öffnet in neuem Fenster) nach einer Meldung von Veðurstofa Íslands (Öffnet in neuem Fenster).

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Start am Dienstag: Kirunas Kirche bereit zum Umzug (Öffnet in neuem Fenster)

Kiruna (Schweden). Wie zieht man ein Gebäude um, das 40 Meter breit und 600 Tonnen schwer ist, und außerdem ein Kulturdenkmal? Das werden in der kommenden Woche wohl Tausende vor Ort oder online beobachten, wenn Kirunas Kirche an ihren neuen Platz bewegt wird. Die Strecke ist fünf Kilometer lang, dafür werden zwei Tage benötigt. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Als erster Programmpunkt startet morgen ein Lauf auf der Strecke, die am Dienstag und Mittwoch die Kirche nehmen soll. 

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Die Hitzewelle im Norden und der Einfluss des Klimawandels (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland/Norwegen/Schweden. Die jüngste Hitzewelle in Skandinavien und Finnland ist einem „normalen“, wechselhaften Sommerwetter gewichen – die Hitzewellen sind nun wieder anderswo. Die Organisation World Weather Attribution hat aber diese Fennoskandien-Hitzewelle daraufhin untersucht, (Öffnet in neuem Fenster)  inwieweit diese vom Klimawandel beeinflusst war. Nach ihren Berechnungen lagen die Spitzentemperaturen etwa  2°C höher und die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses ist mindestens zehn Mal größer als im vorindustriellen Zeitalter. 

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Schweden: Keine geeigneten neuen Nachtzüge im Angebot? (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden. Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket hat die Ausschreibung für neue Schlaf- und Liegewagen sowie Loks für die Strecke nach Nordschweden gestoppt. Denn keines der bisher eingetroffenen Angebote erfüllte die Anforderungen. Im Herbst soll eine neue Ausschreibung starten. Doch der Plan, dass 2030 neue Wagen und Loks rollen, dürfte so nur noch schwer zu erfüllen sein. Darüber berichteten SVT (Öffnet in neuem Fenster) und järnvägar.nu (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)

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Gericht hält Grubenabfall im Førdefjord für unzulässig (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Die norwegischen Umweltorganisationen Natur og Ungdom und Naturvernforbundet haben einen wichtigen Etappensieg im Kampf gegen Grubenabfall im Fjord errungen: Das Landgericht Borgarting erklärte die Genehmigung für eine Seedeponie im Førdefjord für unzulässig (Öffnet in neuem Fenster). Das Urteil könnte auch Folgen für die Nussir-Grube am Repparfjord haben, wo ebenfalls Grubenabfall im Fjord deponiert werden soll. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Auf den Färöer jetzt mehr als 55 000 Einwohner (Öffnet in neuem Fenster)

Färöer. Die Einwohnerzahl auf den Färöer steigt weiter: Nach den neuesten Ergebnissen der Statistikbehörde Hagstova (Öffnet in neuem Fenster) leben nun schon mehr als 55 000 Menschen auf der Inselgruppe. Der Grund für den Bevölkerungszuwachs sind Einwanderung aus/Rückkehr aus dem Ausland sowie ein  Geburtenüberschuss.

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Statsraad Lehmkuhl fährt nicht durch die Nordwestpassage (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Kanada. Der norwegische Großsegler Statsraad Lehmkuhl ist zurzeit im Auftrag der UN unterwegs und wirbt für einen nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen. Gleichzeitig werden von Bord aus ebendiese Ozeane erforscht. Ein Höhepunkt dieser „One Ocean Expedition“ fällt nun aufgrund der aktuellen Eisbedingungen weg: Statt über die Nordwestpassage geht es jetzt über den Panamakanal in den Pazifik. Das teilte das Team  auf der Internetseite (Öffnet in neuem Fenster) mit. Update: Studierende und Wissenschaftler werden in St. Johns, Kanada, von Bord gehen, um ihren Kurs “ Arctic Future Pathfinders“ an Land zu vollenden.

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Grönland: Ungewisse Zukunft für Arctic Umiaq Line (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Das grönländische Küsten-Passagierschiff Sarfaq Ittuk hat keinen Fahrstuhl. Und das ist nicht das Einzige, was an dem 34 Jahre alten Schiff nicht mehr zeitgemäß ist. Die Reederei Arctic Umiaq Line würde es gerne gegen ein neues, zweckmäßigeres austauschen. Doch sie hat kein Geld – und aktuell auch noch kein neues Abkommen mit der Regierung über Fahrten im kommenden Jahr. Darüber berichtete KNR. (Öffnet in neuem Fenster)

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Nach Unglück: Neue Sicherungsmaßnahmen für Reynisfjara (Öffnet in neuem Fenster)

Reynisfjara (Island). Nach dem Tod einer Neunjährigen aus Deutschland am Strand Reynisfjara sind dort nun Änderungen geplant, um zukünftige Unfälle zu vermeiden. Dazu gehören eine Senkung des Grenzwertes für rotes Licht und eine Absperrung des Strandes bei rotem Licht. Das beschädigte Schild soll ersetzt werden. Darüber berichteten RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und mbl.is (Öffnet in neuem Fenster) (Öffnet in neuem Fenster)

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US-Start-up Lyten will Northvolt kaufen (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Deutschland. Das US-amerikanische Batterie-Start-up Lyten will die Northvolt-Anlagen in Schweden und Deutschland samt aller geistigen Eigentumsrechte erwerben. Das gab Lyten gestern bekannt. (Öffnet in neuem Fenster) Schon im Juli wurden ehemalige Northvolt-Mitarbeiter kontaktiert, um das Interesse an einer Wiederanstellung abzufragen. Während insbesondere im schwedischen Skellefteå nun wieder Hoffnung herrscht, sind nicht alle so sicher, dass nun alles glatt laufen wird. Darüber berichteten unter anderem SVT (Öffnet in neuem Fenster), Dagens Nyheter (Öffnet in neuem Fenster) und Financial Times.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Verunreinigt – Benzin tanken aktuell nicht möglich in Longyearbyen (Öffnet in neuem Fenster)

Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Wer in Longyearbyen ein Benzin-Fahrzeug besitzt, muss aktuell genau überlegen, für was sein Sprit noch reichen soll. Denn Tanken ist im Moment nicht möglich. Das gelieferte Benzin war verunreinigt, und Nachschub gibt es erst nächste Woche. Das meldeten Svalbardposten (Öffnet in neuem Fenster), spitzbergen.de (Öffnet in neuem Fenster) und der Betreiber LNSS selbst. (Öffnet in neuem Fenster) Beim Diesel gibt es keine Probleme.

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Vulkanausbruch auf Reykjanes vorbei – frische Lava nicht betreten! (Öffnet in neuem Fenster)

Reykjanes (Island). Nach drei Wochen endete nun der jüngste Vulkanausbruch auf Reykjanes. Schon am Wochenende hatten Aktivität und vulkanischer Tremor nachgelassen. Das Ausbruchsgebiet bleibt dennoch Gefahrenzone: Der isländische Wetterdienst warnt eindringlich davor, frische Lava zu betreten (Öffnet in neuem Fenster).

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Arctic Race of Norway 2025 mit Finale in Tromsø (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Ab Donnerstag haben Radfahrer in Nordnorwegen Vorfahrt – nicht alle, aber zumindest die Teilnehmer des Arctic Race of Norway (Öffnet in neuem Fenster). Für dieses Profi-Radrennen, das über vier Tage geht, werden diverse Strecken gesperrt, selbst ein Teil der E6. Das Finale findet am Sonntag, 10. August, in Tromsø statt, wo die Fahrer mehrere Runden über Tromsøya drehen werden.

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Neunjähriges Mädchen bei Reynisfjara tödlich verunglückt (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Ein neunjähriges Mädchen aus Deutschland ist am Samstag am Strand Reynisfjara auf Island tödlich verunglückt. Wie isländische Medien berichten (Öffnet in neuem Fenster), war es mit seinem Vater und seiner Schwester am Wasser. Alle drei wurden von einer Welle mitgerissen. Während Vater und Schwester sich selbst retten konnten, wurde die Neunjährige aufs Meer hinausgezogen. Der Hubschrauber der Küstenwache fand das abgetriebene Mädchen, leider zu spät.

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Sehr kleine Schritte: Belugas erst 2026 wieder ins Freie (Öffnet in neuem Fenster)

Klettsvík (Island). Die Belugas Little White und Little Grey, ehemalige Show-Wale,  werden auch in diesem Jahr nicht in der für sie vorgesehenen Bucht Klettsvík schwimmen. Das Sea Life Refugium hat zwar massiv investiert, um ihnen diesen Schritt so leicht wie möglich zu machen. Dennoch wurde der Transfer ins Freie auf Frühjahr 2026 verschoben. Das teilte der Sea Life Trust jetzt mit (Öffnet in neuem Fenster).

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Eisbär auf Spitzbergen erschossen – ließ sich sich nicht verjagen (Öffnet in neuem Fenster)

Spitzbergen (Norwegen). Es gab mal wieder einen Zwischenfall mit einem Eisbären auf Spitzbergen: Zwei Handwerker sollten die am Kongsfjord gelegenen Hütten von Ny London reparieren, als sie Besuch bekamen. Der Eisbär ließ sich nicht verjagen und wurde, so die bisherigen Informationen, aus zwei Meter Entfernung erschossen. Darüber berichteten Svalbardposten (Öffnet in neuem Fenster), NRK (Öffnet in neuem Fenster) und spitzbergen.de (Öffnet in neuem Fenster).

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Hitzewelle in Finnland dauert nun schon 20 Tage (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland. Auf dem Flughafen von Oulu wurden gestern Nachmittag 32,6°C gemessen (Öffnet in neuem Fenster) – die heißeste Temperatur dieses Sommers in Finnland und der 20. Tag in Folge, an dem in Finnland irgendwo 30 °C gemessen wurden. Der alte Rekord lag bei 13 Tagen – und den Prognosen nach bleibt es nicht bei 20. Erst am Sonntag wird es voraussichtlich etwas kühler. Wegen des warmen Wassers musste ein Block des Atomkraftwerks Loviisa seine Leistung senken. Update: Auch heute wurden es über 30°C, als erstes in Ylitornio Meltosjärvi. (Öffnet in neuem Fenster) Damit dauert die Serie nun 21 Tage.

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