Liebe Leserinnen und Leser,
an meinem Fenster fliegen dicke weiße Flocken vorbei. Nein, es ist kein Schnee, sondern es sind Samen der Zitterpappel auf der anderen Straßenseite. In diesem Jahr scheinen die Bedingungen im Frühling für sie optimal gewesen zu sein (Öffnet in neuem Fenster), und die Windrichtung auch. Meine Vermieterin sagt, sie habe noch nie so viele davon gesehen. Sie fliegen durchs Fenster, sie fliegen durch die Tür, und anders als Schnee schmelzen sie nicht auf dem Boden…
Das Jahr ist also fortgeschritten, der Frühling ist bis in den hohen Norden gekommen, Schnee gibt es nur noch in den Bergen. Der Mai ist ein Monat, in dem unglaublich viel passiert. Einen Eindruck vom Mai an der nordnorwegischen Küste geben euch die Fotos von Susanne Pardey in der neuen Galerie. (Öffnet in neuem Fenster)
In zwei Wochen ist bereits Mittsommer, und nördlich des Polarkreises geht die Sonne nicht mehr unter. Selbst bei mir in Piteå auf 65,3 Grad Nord ist es nachts inzwischen so hell, dass man nicht einmal mehr Venus und Jupiter sieht und die Straßenlampen sich nicht einschalten. Die tiefstehende Sonne verabschiedet sich nur kurz und zeigt mit einem rötlichen Schein am Himmel, wo hinter dem Horizont sie gerade wandert, bis sie wieder hervorklettert. Zu einer Zeit, wo ich normalerweise schlafe.
Inzwischen sind alle Bäume grün. Oder weiß. Die ersten Traubenkirschen (Prunus padus) sind leider schon am Verblühen, dafür kommt nun die Hochzeit der Eberesche. Ein paar widerstandsfähige Apfelsorten schaffen es hier auch noch an geschützten Stellen und blühen gerade. Piteås (wahrscheinlich) einzige Kastanie hat die beiden harten Wintermonate überlebt, das rekord-warme Frühjahr (Öffnet in neuem Fenster)dürfte nach ihrem Geschmack gewesen sein. Ich habe ganz oben sogar eine Handvoll Blütenstände entdeckt. Laut dem schwedischen Artenportal ist die nördliche Ausbreitung bisher nur bis Västerbotten bekannt (und das erste Exemplar hat in Piteå auch nicht überlebt, wie ich mich erinnere), aber hier steht sie also, die vermutlich erste Kastanie Norrbottens.
Sollten mit dem fortschreitenden Jahr auch eure Reisepläne für den Sommer gewachsen sein, und sollte euch der Weg ans nördliche Ende der Ostsee führen, nutzt gerne die Informationen, die ich in den Sommer-Stadtführern zu Piteå (Öffnet in neuem Fenster), Luleå (Öffnet in neuem Fenster), und Haparanda/Tornio (Öffnet in neuem Fenster) gesammelt habe. Diese werden regelmäßig aktualisiert. Unter „Mehr (Öffnet in neuem Fenster)“ findet ihr auch Artikel zu anderen Regionen.
Ich wünsche euch einen schönen Frühsommer, wo auch immer ihr seid…
Andrea
Hier noch der Rückblick auf den Mai:
Norwegische Kommunen dürfen ab 2027 „Besuchsbeitrag“ fordern (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 31. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Ab 2027 kann Übernachten in Norwegen etwas teurer werden – je nachdem, wo, wann und wie man übernachtet. Ab dann dürfen besonders belastete Kommunen nämlich einen „Besuchsbeitrag“ von drei Prozent erheben. Varianten davon für Kreuzfahrtschiffe und für Spitzbergen sind noch in Arbeit.
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Island hält Referendum über EU-Verhandlungen – und Norwegen? (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 30. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Island/Norwegen. Nun ist es auch vom isländischen Parlament beschlossen: Am 29. August werden die Isländer darüber abstimmen dürfen, ob die Verhandlungen mit der EU über einen möglichen Beitritt wieder aufgenommen werden sollen. Darüber berichtete RÚV (Öffnet in neuem Fenster). Von Bedeutung ist diese Entwicklung auch für Islands EFTA-Partner Norwegen.
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Kurz und zu wenig Schnee: Schlechter Winter für Saimaa-Robben (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 29. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland. Der vergangene Winter war kein guter für die Ringelrobben im Saimaa-See: Er war zu kurz, und es gab zu wenig Schnee. Von den jungen Robben – immerhin 101 – kamen 90 Prozent in von Menschen aus Schnee aufgehäuften oder komplett künstlichen Höhlen zur Welt. Zwölf von ihnen wurden bereits tot gefunden. Das meldete die finnische Forstbehörde Metsähallitus. (Öffnet in neuem Fenster)
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Wartung und Schäden: Zurzeit wenig Atomkraft in Schweden (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 28. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Das Atomkraftwerk Ringhals 4 an Schwedens Westküste läuft seit Pfingsten nur mit halber Kraft. Ursache ist ein Schaden an einem Generator. Dies kommt insofern ungelegen, da aktuell von den anderen fünf Reaktoren auch nur noch zwei laufen. Ringhals 3, Oskarshamn 3 und Forsmark 2 sind für umfangreiche Wartungsarbeiten vom Netz genommen. Darüber berichtete auch SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Von Eis bis Fjord: Neuer Nationalpark Westgrönland (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 27. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Vom Inlandeis bis zu den tiefen Fjorden der Westküste reicht der neue Nationalpark Westgrönland – erst der zweite in Grönland überhaupt. Auf einem Areal von 22 250 Quadratkilometern zwischen Kangerlussuaq und der Diskobucht soll einerseits die vielfältige Natur geschützt werden, andererseits traditionelle Nutzung weiter möglich sein. Die neuen Regeln für den Nationalpark treten am 1. Juni in Kraft. Das meldete die grönländische Regierung. (Öffnet in neuem Fenster)
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Schweden: Kaum noch Raucher – Weißer Snus immer beliebter (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 26. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Weniger als fünf Prozent der Menschen in Schweden rauchen noch täglich, meldet der schwedische Zentralverbund für Alkohol- und Narkotikaaufklärung (CAN) in seinem neuen Bericht mit Zahlen zum Jahr 2025. (Öffnet in neuem Fenster) Damit gilt Schweden als „praktisch rauchfrei“ und ist schon seit längerem das EU-Land mit dem geringsten Raucheranteil. Ein anderes Nikotinprodukt ist jedoch umso beliebter: Snus. Dazu trägt auch das neue Produkt „weißer Snus“ bei. Darüber berichtete unter anderem SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Island aktuell eins der teuersten Länder weltweit (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 25. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Island. Island ist aktuell eins der teuersten Länder der Welt – jedenfalls nach der Berechnung der isländischen Gewerkschaft Viska. (Öffnet in neuem Fenster) Die Preise seien höher als in der Schweiz und deutlich höher als in den anderen nordischen Ländern. Preise in Island lägen 84 Prozent über dem europäischen Durchschnitt und stiegen schneller als in anderen europäischen Ländern. Darüber berichtete auch (Öffnet in neuem Fenster)mbl.is (Öffnet in neuem Fenster) (englisch) (Öffnet in neuem Fenster).
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Aus Furcht vor Spionage: Preisgekrönte Toilette geschlossen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 24. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Andøya (Norwegen). Die Nationale Touristenstraße Andøya (Öffnet in neuem Fenster) verläuft an der Grenze zwischen Meer und Land und bietet spektakuläre Ausblicke. Auf dem Rastplatz Bukkekjerka (Öffnet in neuem Fenster) kann man innehalten und genießen. Auf die Toilette gehen kann man aber nicht mehr: Das preisgekrönte Sanitärgebäude mit Aussicht aufs Meer wurde geschlossen – „aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Situation“. Von dort aus kann man den Raketenstartplatz Andøya Space sehen. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Finnische Gewerkschaft warnt von Job bei Nordic Unique Travels (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 23. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Rovaniemi (Finnland). Die finnische Dienstleistungsgewerkschaft PAM hat eine Bewerbungsblockade gegen das Tourismusunternehmen Nordic Unique Travels in Rovaniemi ausgerufen (Öffnet in neuem Fenster). Anlass sind laut Gewerkschaft „wiederholte und absichtliche Verletzungen der Tarifverträge“ und „ein Geschäftsmodell, das auf Ausbeutung der Mitarbeiter beruht“. 2024 starb ein Tourguide bei einem Unfall (Öffnet in neuem Fenster) mit dem Schneemobil. Darüber berichtete auch Yle. (Öffnet in neuem Fenster)
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Grönländer demonstrieren vor Konsulat-Eröffnung (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 22. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Nuuk (Grönland). Der Sondergesandte des US-Präsidenten ist abgeflogen. Das neue Konsulat der USA in Nuuk ist eingeweiht, ohne Mitglieder der grönländischen Regierung. Davor haben rund 500 Menschen demonstriert. Über die ereignisreichen Tage in Nuuk berichteten unter anderem Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster), KNR (Öffnet in neuem Fenster) und DR (Öffnet in neuem Fenster). Das Thema wird weiter köcheln, denn die Absicht von Seiten der USA hat sich nicht geändert: “ Das Ziel ist, dieses Land unter die Monroe-Doktrin zu bringen, auf eine für Grönland positive Weise“, so der Sondergesandte Jeff Landry zu DR (Öffnet in neuem Fenster).
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Steinschlag: Zufahrtsstraße zur Trolltunga bis 8. Juni gesperrt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 21. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Ullensvang (Norwegen). Die Fellsformation Trolltunga, eines der beliebtesten Touristenziele Norwegens, ist bis zum 8. Juni nicht zugänglich. Wie die Kommune Ullensvang mitteilte, (Öffnet in neuem Fenster) musste die Zuwegung, die Straße Skjeggedalsvegen geperrt werden, weil dort mehrfach Felsbrocken herunterkamen. Damit die Sicherungsarbeiten am Hang darüber durchgeführt werden können, darf sich niemand darunter bewegen. Darüber berichteten auch Hardanger Folkeblad (Öffnet in neuem Fenster) und NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Spitzbergen: Vogelgrippevirus bei totem Eisbären nachgewiesen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 20. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster) von Andrea Seliger (Öffnet in neuem Fenster)
Spitzbergen (Norwegen). Bei einem toten Eisbären und einem toten Walross auf Spitzbergen wurde das Vogelgrippevirus nachgewiesen. Es ist das erste Mal, dass das Vogelgrippevirus bei einem Eisbären in Europa gefunden wurde. Das meldete das norwegische Veterinärinstitut. (Öffnet in neuem Fenster) Das erste Vogelgrippevirus bei einem Eisbären wurde 2023 in Alaska entdeckt. Ein Walross mit dem Virus wurde schon 2023 auf der Insel Hopen südlich von Spitzbergen gefunden.
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US-Vertreter in Grönland: Neuer Tonfall, altes Ziel (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 19. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Tonfall und Taktik haben sich geändert, doch die Grönländer wittern das eigentliche Ziel. Diese Woche sind der US-Botschafter in Dänemark, Ken Howery, und der Sondergesandte der US-Präsidenten für Grönland, Jeff Landry, in Nuuk. Unter anderem wird ein neues, großes US-Konsulat eingeweiht. Die beiden werben um Vertrauen, doch die Vorgeschichte sitzt tief. Darüber berichten Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster), KNR (Öffnet in neuem Fenster) und DR. (Öffnet in neuem Fenster)
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Letzter Sommer für Besucherzentrum von Andøya Space (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 18. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Andøya (Norwegen). Das Besucherzentrum von Andøya Space (Öffnet in neuem Fenster) auf den Vesterålen öffnet heute nach der Winterpause zu seiner letzten Saison. Bis Ende September kann man dort noch täglich das virtuelle Raumschiff Aurora und den Escape Room besuchen. Ende September ist endgültig Schluss: Ein wirtschaftlicher Betrieb sei nicht ohne Investitionen möglich, und Andøya Space wolle sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, teilte das Unternehmen mit (Öffnet in neuem Fenster).
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Neues Waffengesetz für Grönland – unter Vorbehalt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 17. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Das grönländische Parlament hat ein neues Waffengesetz beschlossen. Es gibt nun neue Altersgrenzen und Vorschriften, wie Waffen und Munition aufzubewahren sind. Das Gesetz kann aber noch nicht in Kraft treten: Grönland hat dieses Sachgebiet noch nicht übernommen, und deshalb muss nun auch der Folketing in Kopenhagen darüber abstimmen. Darüber berichteten Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster) und KNR. (Öffnet in neuem Fenster)
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Vor 100 Jahren: Mit dem Luftschiff zum Nordpol (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 16. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Das Luftschiff „Norge“ brauchte im Mai 1926 72 Stunden, um von Ny Ålesund auf Spitzbergen nach Teller in Alaska zu fliegen. Am 12. Mai überquerte es dabei den Nordpol. Polarforscher Roald Amundsen, Luftschiffkonstrukteur Umberto Nobile, Finanzier Lincoln Ellsworth und ihre Crew waren vermutlich die Ersten, diesen Punkt erreichten. An diese erfolgreiche Fahrt erinnern in Vadsø und Ny Ålesund noch die Masten, an denen das Luftschiff festgemacht war. Vor kurzem wurde auch dem Mast in Vadsø nun unter Denkmalschutz gestellt (Öffnet in neuem Fenster).
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Nach Jahrhunderten: Manuskripte als Leihgabe zurück auf Island (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 15. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Reykjavík (Island). Das Árni-Magnússon-Institut in Reykjavík (Öffnet in neuem Fenster), das alte isländischen Handschriften aufbewahrt und ausstellt, hat Besuch. Fünf historische Handschriften, die die vergangenen Jahrhunderte auf dem Kontinent verbracht haben, sind für ein halbes Jahr zurück auf Island, darunter eins der vier Hauptbücher der Snorra-Edda. Dieses Manuskript und ein weiteres haben die Zeit in der Universitätsbibliotek von Uppsala überdauert, drei weitere stammen aus der Königlichen Bibliothek in Stockholm. Darüber berichtete unter anderem (Öffnet in neuem Fenster)mbl.is (Öffnet in neuem Fenster). (Öffnet in neuem Fenster)
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Fluglotsen vor Ort: Wieder mehr Landungen in Nuuk erlaubt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 14. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Nuuk (Grönland). Seit dem Herbst ist die Anzahl von Starts und Landungen pro Stunde auf dem Flughafen Nuuk aus Sicherheitsgründen stark eingeschränkt. Doch nun hat die Aufsichtsbehörde Nuuks lokales Fluglotsenkonzept genehmigt. Diese sind ab heute im Einsatz. Damit darf die Frequenz nun schrittweise erhöht werden. Darüber berichtete Sermitsiaq. (Öffnet in neuem Fenster)
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„Norwegisches Northvolt“ Morrow hat Involvenz angemeldet (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 13. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Arendal (Norwegen). Das nächste skandinavische Batterie-Start-up hat Insolvenz angemeldet: Morrow (Öffnet in neuem Fenster) aus dem südnorwegischen Arendal. Das Unternehmen war oft als „norwegisches Northvolt“ bezeichnet worden, hatte aber einen deutlich vorsichtigeren Ansatz und auch ein etwas anderes technisches Portfolio. Trotzdem hat es nicht gereicht: Nur wenige Wochen nach dem verkündeten Start der kommerziellen Produktion war das Geld aus. Darüber berichteten NRK (Öffnet in neuem Fenster) und Energy Storage. (Öffnet in neuem Fenster)
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Weniger Toiletten und Feuerholz an finnischen Wanderwegen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 12. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland. Gut markierte Wanderwege, Rastplätze und Übernachtungshütten mit Trockentoiletten machen es in Finnland einfach, sich für kürzere oder längere Zeit hinaus in die Natur zu begeben. Doch das Budget der Forstbehörde (Metsähallitus) für den Unterhalt dieser Infrastruktur wurde massiv gekürzt. Um Geld zu sparen, werden nun etwa acht Prozent der Serviceleistungen eingespart (Öffnet in neuem Fenster) – Hütten und Toiletten geschlossen und Grillplätze nicht mehr mit Feuerholz beliefert. Zur Planung einer Route kann man sich vorab auf luontoon.fi (Öffnet in neuem Fenster) über die aktuelle Situation informieren.
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Kirunas neues Schwimmbad ist jetzt in Betrieb (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 11. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Kiruna (Schweden). Ein weiterer Meilenstein in Kiruna ist erreicht: Gestern wurde nach wiederholten Verzögerungen das neue Schwimmbad, genannt Midnattssolbadet, (Öffnet in neuem Fenster) eröffnet. Die Bewohner kamen zahlreich, um es zu testen. Bleibt nur noch ein Problem: Die Rechnung von insgesamt 1,37 Milliarden SEK (130 Millionen Euro).
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Mit dem Zug nach Oslo – Optionen 2026 und 2028 (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 10. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Die deutsche, dänische und norwegische Bahn kündigten gestern eine neue Direktverbindung an: Berlin-Oslo, über Hamburg, Kopenhagen, Malmö und Göteborg. Der Zug soll tagsüber fahren. Der Beginn ist für 2028 geplant. Schon diesen Sommer, am 15. Juni, startet dagegen die Oslo-Verbindung von Snälltåget, angeschlossen an den Nachtzug nach Schweden.
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Island bekommt seinen ersten Windpark: Vaðölduver (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 9. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Island. Lange und schwere Fahrzeuge rollen zurzeit Nacht für Nacht vom Hafen Þorlákshöfn 130 Kilometer ins Inland. Es handelt sich um Teile des zukünftigen Windparks Vaðölduver (Öffnet in neuem Fenster) – dem ersten Windpark auf Island überhaupt. Ende 2027 sollen südlich des Stausees Sultartangalón 28 Windräder stehen. Darüber berichtete unter anderem RÚV. (Öffnet in neuem Fenster)
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Mysteriöse Aktion in Nuuk: 200 000 Dollar für eine Unterschrift (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 8. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Nuuk (Grönland). Ein mysteriöser älterer Mann mit amerikanischem Akzent sammelte in den vergangenen Tagen Unterschriften in Nuuk und versprach den Unterzeichnenden 200 000 US-Dollar. Ziel der Unterschriftensammlung soll der Beitritt Grönlands zu den USA gewesen sein. Das berichten KNR (Öffnet in neuem Fenster) und Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster). Auch wenn nur zwei Fälle konkret bestätigt sind, erregten die Berichte aufgrund der Vorgeschichte Aufmerksamkeit. Botschaft und Konsulat der USA bestritten gegenüber den Medien, dass es sich dabei um eine Person im Auftrag der US-Regierung handele. Update 21 Uhr/Nachtrag: Sermitsiaq, (Öffnet in neuem Fenster) DR (Öffnet in neuem Fenster) und KNR (Öffnet in neuem Fenster) haben mit dem Mann gesprochen (siehe unten).
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Forschungsprojekt: Strategien arktischer Orte im Klimawandel (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 7. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland/Island/Norwegen. Wie bereitet man sich darauf vor, dass der Piteraq öfter und stärker kommt als früher? Wenn der Permafrost taut? Wenn es mehr Erdrutsche und Lawinen gibt? Abgelegene arktische Siedlungen erleben längst den Klimawandel und müssen Strategien finden, um damit umzugehen. Ein Forschungsprojekt sammelt und entwickelt diese gemeinsam mit den betroffenen Kommunen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Tasiilaq (Grönland), Longyearbyen (Spitzbergen, Norwegen) sowie Seyðisfjörður und Neskaupstaður (Island). Das Projekt „Sustainable and Resilient Communities in remote settlements in the Arctic in the Age of Climate Change „ (Öffnet in neuem Fenster) wird finanziert von Nordforsk, einer Einrichtung des Nordischen Rates.
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Norwegen sucht mehr Gas und Öl – und öffnet alte Brunnen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 6. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Mehr Gas, mehr Öl, mehr Kondensat: Norwegens Regierung setzt weiter auf fossile Energien. (Öffnet in neuem Fenster) Dabei werden nicht nur viele neue Gebiete für die Ölsuche angeboten – auch drei alte Gasfelder, die vor fast 30 Jahren geschlossen wurden, sollen reaktiviert werden. Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach diesen Energieträgern, unter anderem aus Deutschland, aufgrund der Kriege. Darüber berichtete auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Letzte Stunden Elch-TV (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 5. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Heute um 23 Uhr schaltet SVT die Kameras am Ångermanälven ab, und „die große Elchwanderung“ als Livesendung ist vorbei. Das Team hatte früher begonnen zu senden, da schon Elche vor Ort beobachtet wurden, und es beendet die Sendung vorzeitig, da die große Mehrheit der erwarteten Elche schon auf der anderen Seite ist. Es würden nur noch vereinzelt Tiere erwartet, so Projektleiter Johan Erhag. Bis inklusive heute schwammen 42 Elche bei Kullberg über den Angermanälven. Das ist zwar weit entfernt vom Rekordergebnis von 2014 (87) aber auch nicht das schlechteste bisher (21). Eine Zusammenfassung mit mehrere Flussquerungen ist hier zusehen: https://www.svt.se/nyheter/lokalt/vasterbotten/se-algarnas-sim-over-alven-pa-en-minut (Öffnet in neuem Fenster)
Letzte norwegische Kohlegrube auf Spitzbergen nun verschlossen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 5. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Der letzte Handschlag ist getan: Gruve 7, die letzte aktive norwegische Kohlegrube, ist nun verschlossen. Der Schlüssel wurde in den Grubeneingang geworfen. Damit ist der norwegische Kohlebergbau auf Spitzbergen endgültig Geschichte. Darüber berichteten Svalbardposten (Öffnet in neuem Fenster) und NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Auch diesen Sommer kein Nachtzug auf der Nordlandsbahn (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 4. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Trondheim/Bodø (Norwegen). Bodø liegt am nördlichen Ende des norwegischen Bahnnetzes. Aber seit dem Erdrutsch bei Nesvatnet im August 2025 war der Ort nicht mehr mit einem durchgehenden Zug von Trondheim zu erreichen. Das soll sich im Laufe des Juni ändern. Aufgrund des weiterhin bestehenden Lokmangels wird es jedoch auch diesen Sommer keine Nachtzüge auf der Nordlandsbahn zwischen Trondheim und Bodø geben. Das meldete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Norwegen: Kupfergrube Nussir soll 2027 starten können (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 3. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Kvalsund (Norwegen). Der endgültige Investitionsbeschluss für das Grubenprojekt Nussir ist gefallen: Die kanadische Gesellschaft Blue Moon Metals will den Kupferabbau in Nordnorwegen durchführen (Öffnet in neuem Fenster). Das Kupfervorkommen gilt als eins der größten Europas. Wegen der geplanten Seedeponie im Repparfjord gab es allerdings bereits ausgedehnte Protestaktionen von samischen Aktivisten und Naturschutzorganisationen. Darüber berichtete auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Schweden bestellt neuen Eisbrecher bei Hyundai in Südkorea (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 2. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Schweden. Die schwedische Seefahrtsbehörde hat bei der südkoreanischen Werft Hyundai Heavy Industries einen neuen Eisbrecher bestellt. (Öffnet in neuem Fenster) Der Vertrag wurde vor wenigen Tagen unterzeichnet. Der neue Eisbrecher soll zur Saison 2029/2030 erstmals einsatzbereit sein. Das Design ist bereits fertig und stammt vom finnischen Büro Railotech, (Öffnet in neuem Fenster) gemeinsam entwickelt mit den finnischen Behörden. Letztendlich sollen alle drei Eisbrecher der Atle-Klasse in absehbarer Zeit ausgetauscht werden.
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Tierschutzorganisation meldet Missstände bei Hundesafaris (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 1. Mai 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland. Die finnische Tierschutzorganisation SEY bemängelt Missstände in der Schlittenhundebranche und veröffentlichte Videos von verletzten Tieren (Öffnet in neuem Fenster). Die Videos sollen 2024 und 2025 von (ehemaligen) Mitarbeitern und Kunden bei verschiedenen Farmen gedreht worden sein. Yle (Öffnet in neuem Fenster) griff das Thema auf.