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Ein trauriger Jahresanfang

Liebe Politikinteressierte

Wir schreiben den 2. Januar 2026 und eigentlich wollten wir mit diesem Newsletter euphorisch das neue Jahr einläuten. Doch die Brandkatastrophe in einer Bar im Walliser Skiort Crans-Montana sorgte für einen wirklich deprimierenden Jahresanfang. Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) brachte es gemäss der News-Website des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) an einer Medienkonferenz auf den Punkt: “Wir sind hier am 1. Januar zusammen wegen eines dramatischen Ereignisses. Es handelt sich um eine der schlimmsten Tragödien, die es in unserem Land jemals gab.”

In solchen Momenten sind wir von Rathuus froh, dass wir nicht ausrücken und über dieses schlimme Unglück berichten müssen. Ein Lob wollen wir deshalb den Berufskolleginnen und Berufskollegen von SRF aussprechen, die mit ihrer umfangreichen, aber nicht effekthascherischen Berichterstattung beweisen, wie wertvoll verlässliche sowie unabhängige Informationen aus einem öffentlichen Medienhaus für unser Land sind.

Wir von Rathuus streben ebenfalls danach, möglichst unabhängig und fair zu berichten. Aus diesem Grund verzichten wir auf Werbung und finanzieren uns ausschliesslich über Abonnements (Öffnet in neuem Fenster). Viele Leserinnen und Leser dieses Newsletters sind bereits Unterstützerinnen und Unterstützer. Wie schon im Newsletter vor einer Woche möchten wir nochmals danke sagen.

Auf Rathuus war einiges los

In der 23. Folge des Rathuus-Podcasts schauen wir zurück auf das vergangene Jahr und geben Auskunft darüber, was uns 2025 besonders bewegt hat. Wir verraten auch, mit welcher inneren Haltung wir auf das Jahr 2026 blicken. Wer die letzte Folge verpasst hat, sollte sie unbedingt noch anhören. (Öffnet in neuem Fenster)

Doch kommen wir nun zum Lesestoff, der durchaus zum Nachdenken anregt. Zürich hat nämlich ein Täterschutzproblem. Im Grunde die ganze Schweiz – auch die Kulturbranche, findet Lara Alina Hofer. Unsere Kolumnistin widmete sich dem Roman „Gaslicht“ von Jessica Jurassica und reflektiert dazu über eigene Erfahrungen. Und sie hat es satt, um den heissen Brei zu reden. (Öffnet in neuem Fenster)

Weniger gesellschaftskritisch, aber nicht weniger interessant ist der Artikel von Lorenz Steinmann. Dieser dreht sich um den langsam an Fahrt aufnehmenden Kampf ums Zürcher Stadtpräsidium. (Öffnet in neuem Fenster) Während FDP-Kandidat Përparim Avdili mit frechen Sujets überzeugen will, setzt SP-Stadtrat Raphael Golta darauf, dass ihm die Wählerschaft vertraut. Offensichtlich hat der Sozialvorsteher dies von seinem Vorvorgänger und Stapi der Herzen Elmar Ledergerber (ebenfalls SP) abgeschaut.

Ausserdem hat Pascal Turin die EVP-Kantonsrätin Andrea Grossen-Aerni in Wetzikon getroffen (Öffnet in neuem Fenster), genauer im gemütlichen Café Sam an der Motorenstrasse. Grossen-Aerni ist bereits über 30 Jahre in der Kleinpartei. Dies, obwohl sie nicht in einer politischen Familie aufgewachsen ist. Am Esstisch habe man in ihrer Kindheit kaum über Politik geredet. Trotzdem sagt sie: „Die Partei ist meine politische Heimat.“

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern trotz des traurigen Starts ins Jahr 2026 und der zum Teil nicht ganz einfachen Lesekost ein schönes Wochenende.

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

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