Lorenz Steinmann hat sich für einmal seinen Frust von der Seele geschrieben und einen “Lagebericht aus dem Maschinenraum des Veloalltags” verfasst. Dabei geht er mit der Velopolitik der Stadt Zürich schonungslos ins Gericht und präsentiert Müsterchen, die einen nur noch den Kopf schütteln lassen. “Mitten auf dem Veloweg am Bucheggplatz ragt ein dicker Fahrleitungsmast aus dem Asphalt. Offensichtlich ist auch da eine Signalisation nicht nötig, da der Mast in Blickrichtung der Velofahrenden steht und damit gut sichtbar ist – sagt die Stadt”, schreibt der Rathuus-Mitgründer in seinem Kommentar.
Lorenz ist fast täglich mit dem Drahtesel in und um Zürich unterwegs und fragt sich, welchen Stellenwert das Velo bei der Stadtplanung in der angeblich so ökologischen Limmatstadt eigentlich wirklich hat. Hier geht es direkt zum Kommentar. (Öffnet in neuem Fenster)
SVP-Politiker verrät, was ihn beschäftigt
Stephan Iten hat den berühmt-berüchtigten Rathuus-Fragebogen mit Humor ausgefüllt. Der 46-jährige SVP-Gemeinderat aus Zürich ist im Quartier Affoltern aufgewachsen. Er machte eine KV-Lehre, ist heute Inhaber einer Werkzeughandelsfirma in Wipkingen und wohnt in Seebach. Iten sitzt nun schon seit elf Jahren im Gemeinderat. In einem Porträt des „Tages-Anzeigers“ hiess es mal, er setze sich „vor allem für Autos, gegen den Abbau von Parkplätzen, für Überwachungskameras und mehr Polizeipatrouillen ein“. Und gegenüber dem Onlineportal Tsüri sagte Iten, er sei durchaus stolz gewesen darauf, dass seine Motion für eine Abschaffung der Gebühren für Boulevardcafés während der zwei Coronajahre damals angenommen wurde. „Da musste ich auch Mehrheiten auf der linken Ratsseite suchen und finden.“
Im Rathuus-Fragebogen verrät Iten, was ihn politisch gerade am meisten beschäftigt, welchen Staatsmann er – frei nach Max Frisch – für moralisch hält und wo er am liebsten essen geht. Wer hier klickt, gelangt direkt zum Text. (Öffnet in neuem Fenster)
Und zum Schluss noch dies
Politikmagazin hin oder her, manchmal darf es einfach auch erfreulich sein. Nach den drei Good News aus der Verwaltung im Juli legen wir nun nach. (Öffnet in neuem Fenster) Pascal Turin hat drei Lichtblicke zusammengetragen: In Uster, der “Wohnstadt am Wasser“, werden ältere Menschen bei der Wohnungssuche unterstützt. In Winterthur soll das Busdepot Grüzefeld Solarstrom liefern. Und in Zürich kann man im Museum Rietberg bald japanische Grusskarten bestaunen. Good News gibt es also direkt vor unserer Haustür. Den Artikel findest du hier. (Öffnet in neuem Fenster)
Wir wünschen gute Unterhaltung.
Lorenz Steinmann und Pascal Turin