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Wahlen in Ungarn – Eine historische Klatsche für Europas Links- und Rechtsextreme

Hallo zusammen,

wie versprochen kommt der Newsletter diese Woche wieder am Freitag heraus. Daniel Bleich hat in seinem Artikel über Péter Magyar eines deutlich gemacht: Rechtsradikalen und Autoritäre stoppt man nicht mit linker Politik, sondern eher mit liberal-konservativen Argumenten und einer Konzentration auf das, worauf es wirklich ankommt: Wirtschaft und Wohlstand. Ob sich diese Erkenntnisse auch in Deutschland noch durchsetzen?

Stefan Laurin
Herausgeber

Unsere Themen der Woche

Wahlen in Ungarn – Eine historische Klatsche für Europas Links- und Rechtsextreme

Magyar bei einer Wahlkampfveranstaltung am 2. Juni 2024 Foto: MrSilesian Lizenz: CC0

Ungarns nächster Ministerpräsident heißt Péter Magyar. Ihm ist es gelungen, was viele jahrelang für unmöglich hielten: Er hat Viktor Orbán besiegt, und das mit einem Erdrutschsieg. Nach 16 Jahren wird es einen Regierungswechsel an der Donau geben. Der Sieg Magyars bricht dabei mit zahlreichen Dogmen, aus denen Europas Politik schnell lernen sollte.

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Weltenretter mögen keinen Widerspruch

Die Anhänger der Grünen tun sich schwerer damit, andere Meinungen zu ertragen. Selbst AfD-Fans sind entspannter. Kein Wunder: Wer glaubt, zu wissen, wie die Welt zu retten ist, sieht in Widerspruch eine Gefahr.

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Alle gegen Reiche – Robert heißt jetzt Katherina

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Foto (Ausschnitt): Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Lizenz: Copyright

Habeck zog Ablehnung bis Hass von Rechten, Wirtschaftsliberalen und der alten Energielobby auf sich. Bei seiner Nachfolgerin kommen die Angriffe von der Gegenseite – und aus den eigenen Reihen, sogar vom Kanzler. Dabei vertritt sie nur das, was Merz eigentlich wollte.

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KZ-Gedenkstätten dürfen nicht instrumentalisiert werden

Extremisten der Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ hatten ursprünglich pünktlich zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ einen Protest vor der Gedenkstätte Buchenwald angekündigt. Hier sollte die Gedenkstätte für ihre politischen Zwecke instrumentalisiert werden. Israel sollte als Täter angeprangert und die Lüge vom Genozid in Gaza verbreitet werden. Vorwand war ein angebliches Kufiya-Verbot in der Gedenkstätte.

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Ein historischer Moment – aber die falsche Debatte

Die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin ist zweifellos ein historischer Moment für die Bundesliga. Erstmals steht eine Frau an der Seitenlinie eines Männer-Bundesligisten – ein überfälliger Schritt in einer Branche, die sich lange gegen strukturelle Öffnung gesträubt hat. Doch so wichtig dieser symbolische Fortschritt ist, so unerquicklich ist die Art der Debatte, die sich daran anschließt.

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