«Ich wünschte mir, es würden mehr Menschen …»

Liebe Flauschis!
Es ist mir ein Anliegen, gleich zu Beginn zu danken, dass ihr mir monatlich finanziellen Support gebt - ich mag das Tauschgeschäft, euch wöchentlich meine Erfahrungen und Gedanken zu teilen und dafür von euch einen Gegenwert zu erhalten, der Basis von meinem Selbstschutz ist. Ich spreche hier nicht mehr so oft davon, wie die Situation in Sachen Sicherheit ist, weil mir einige von euch das Feedback gegeben haben, dass sie das als sehr belastend empfinden. Was ich total verstehe. Aber in dieser Woche habe ich dann doch mal wieder “auf allen Plattformen” davon berichtet, was es heißt, wenn eine Staatsanwältin darüber befindet, dass es “okay” ist, mich als “menschlichen Abschaum” zu bezeichnen.
Hier findet ihr den dazugehörigen Blogbeitrag. (Öffnet in neuem Fenster)

Mich erreichten daraufhin großartigerweise viele kleine und größere Zahlungen, viel Zuspruch - aber wie stets auch Bagatellisierung vor allem durch Männer. Ein Kommentar eines Fraktionsvorsitzenden der Grünen blieb besonders hängen. Er zeige nichts mehr an, weil das ja eh nichts bringe, er arbeite lieber an Gesetzen, die den Schutz erst ermöglichen. Das ist ein Privileg. So schrieb ich dann auch zurück. Denn die einzigen Erfolge, wo Täter verurteilt worden sind, gingen nur darauf zurück, dass mehrere Frauen sie angezeigt hatten. Es ist wichtig, aber ja auch nervig, hier dran zu bleiben. Auch um den Tätern zu zeigen, dass das, was sie tun, in unserer Gesellschaft nicht erwünscht ist. Auch finde ich es eine schräge Weltsicht, es als Stärke zu framen, Hass nicht begegnen zu “müssen”. Das lässt Menschen wie mich, die versuchen, dieser Demokratieerodierung Einhalt zu gebieten, schlecht da stehen.
Und damit to something completely different:
Es gibt eine neue Podcast-Episode, in der ihr erfahrt, wie desaströs grad das, was Verkehrspolitik genannt werden darf, mit neuen Formen von Mobilität umgeht, die Behinderten und anderen Gruppen erst überhaupt Teilhabe ermöglicht. So zum Beispiel das barrierefreie Angebot des Muva in Berlin. Eingestellt aus “Kostengründen”. Das nicht barrierefreie Angebot der autonomen Shuttle von MOIA, der Kahlschlag bei den On-Demand-Systemen im ländlichen Raum und die neue Infrastruktur der Ladesäulen für Autos, die ebenfalls nicht barrierefrei geplant wird. OBWOHL sie komplett neu aufgebaut wird.
Hier ein Beispiel aus meiner Nachbarschaft:

Als ich letzteres mit den Ladesäulen in diesem Internet ansprach, hieß es: Das sei doch besser als keine Ladesäule. Nope, sage ich.
Hier gehts zur Folge. (Öffnet in neuem Fenster)
Diese wurde unterstützt von greenjobs.de (Öffnet in neuem Fenster), die ja auch stets mit dem Job der Woche im Newsletter stattfinden. Wenn auch du Unternehmen kennst, die zu meinem Podcast passen: Schreib´ mich gern an für Partnerschaften und Kooperationen!
(Öffnet in neuem Fenster)Eine schöne Sache konnte ich mir diese Woche für Katjas Kolumne anschauen: Das Superbüttel in der Rellinger Straße in Hamburg. Leider sind es am Ende nur 60 Meter Paradies geworden, aber dafür, dass das Projekt immer wieder vor dem Ende stand, ist es jetzt dennoch umso schöner, es real beschreiten zu können.
Hier das Video: (Öffnet in neuem Fenster)
Also bitte: Erzählt mir nicht, dass Einzelne nichts bewegen können. Das stimmt schlicht nicht.
Denn auch in Berlin - der Autostadt - gibt es kleine Oasen (Öffnet in neuem Fenster). Menschen sind einfach menschlicher als Autos.
Die nächsten Termine von mir:
Mai, 17.30 Uhr - Berlin
(Öffnet in neuem Fenster)Mai, 18 Uhr - Hannover
(Öffnet in neuem Fenster)Und damit zu den Links der Woche!
Eine Legende kämpft ums Überleben.
Volkswagen hat für Deutschland eine einzigartige Bedeutung – und steckt tief in der Krise. Dieses Jahr wird zum Schicksalsjahr, in dem sich entscheidet, ob der Konzern die Wende schafft. Jetzt startet die neue Podcast-Serie der F.A.Z.: „Die VW-Story“.
Ich habe an dieser Serie mitgewirkt, weiß aber noch nicht, wo meine Aussagen wiederzufinden sind :D
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vw-podcast-die-legende-volkswagen-kaempft-im-schicksalsjahr-2026-ums-ueberleben-faz-200799082.html (Öffnet in neuem Fenster)Berühmte deutsche Unternehmer finanzierten das Naziregime.
Der Historiker David de Jong untersucht, wie die reichsten Familien dieses Landes bis heute davon profitieren.
https://www.zeit.de/geld/2026-05/unternehmen-nationalsozialismus-reichtum-geschichte-david-de-jong?freebie=270133e0 (Öffnet in neuem Fenster)Zum ersten Mal brechen Vertraute, Whistleblower, Opfer und einstige Tesla-Eliten ihr Schweigen.
Ihre Enthüllungen führen tief ins Herz eines Wettlaufs um selbstfahrende Autos, ein gefährliches Spiel, das Menschenleben fordert und den mächtigsten Titanen der Tech-Welt herausfordert. Achim Oldenburg war ein Tesla-Fan der ersten Stunde. Doch sein Auto prallte auf einer geraden Landstraße gegen einen Baum; das Auto ging in Flammen auf. Er überlebte nicht. Seiner Frau Anja bleibt neben der Trauer vor allem eines: Unklarheit.
https://www.ardmediathek.de/video/NGMxYzJlZGQtMzZhMS00NjRkLWJkNTMtMjJkOGIxZDNmNzJj (Öffnet in neuem Fenster)Mercedes’ Vorzeige-Van ist oft zu schwer für den normalen Führerschein.
Der elektrische Mercedes-Van VLE soll eine neue Ära einleiten. Doch für viele Varianten braucht es einen Lkw-Führerschein. Wer soll so etwas kaufen?
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/mercedes-benz-vle-der-mercedes-vorzeige-van-nur-mit-lkw-fuehrerschein/100224131.html (Öffnet in neuem Fenster)Die Grünen-Fraktion des Sächsischen Landtags hat beschlossen, dass das Land einen Einstieg beim VW-Konzern prüfen soll.
Was bezweckt die Partei mit dem ungewöhnlichen Vorstoß?
https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/volkswagen-gruenen-fraktion-bereitet-einstieg-von-sachsen-bei-vw-vor/100224515.html (Öffnet in neuem Fenster)Ältere Menschen sind wohlweislich besonders häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt.
Nun ist leider gerade im ländlichen Raum Mobilität gefordert, um am Leben teilhaben zu können. Ein Forschungsteam aus Sachsen-Anhalt – wo der ländliche Raum und der demografische Wandel besonders ausgeprägt sind – hat da eine Idee: ein Gefährt, das weder Auto noch Fahrrad ist. Wir sind mal eingestiegen.
https://www.mdr.de/wissen/naturwissenschaften-technik/senioren-mobilitaet-im-alter-nachhaltig-auf-dem-land-wie-mario-kart-100.html (Öffnet in neuem Fenster)Die Mobilitätsmarke Moia
aus dem Volkswagen-Konzern geht eine Partnerschaft mit Beep ein, einem Anbieter geteilter, autonomer Mobilitätsdienste aus Orlando in Florida. Ziel ist der Aufbau einer Flotte von 5.000 autonomen Fahrzeugen für den öffentlichen Personennahverkehr.
https://www.electrive.net/2026/04/28/vw-tochter-moia-expandiert-mit-autonomen-shuttles-nach-orlando/ (Öffnet in neuem Fenster)Verkehrsbetriebe schaffen wieder Busse mit Verbrenner an.
Ein Wechsel auf E-Busse war das Ziel für die Hamburger Hochbahn. Jetzt aber soll es neue Busse mit Verbrenner geben, die mit HVO100 laufen sollen.
Gerade vor dem Hintergrund der Idee von to zero aus der Academy unverständlich für mich.
https://www.heise.de/news/Hamburg-Verkehrsbetriebe-schaffen-wieder-Busse-mit-Verbrenner-an-11288880.html#Echobox=1778506896 (Öffnet in neuem Fenster)
Ich möchte euch an dieser Stelle einen anderen steady-Newsletter (Öffnet in neuem Fenster)empfehlen. Vom Ehepaar Bohrn-Mena habt ihr in meinen Podcast (Öffnet in neuem Fenster)bereits Veronika kennenlernen dürfen. Sie haben mit Natascha Strobl und anderen die Stiftung comun gegründet und wehren sich in Österreich - leider auch mit schwindendem Erfolg - gegen Angriffe von rechts. Sie haben meinen aktuellen Fall genauer analysiert. Anfang Juni wird dieser bei ihnen erscheinen, ich gebe ihn euch vorab.