Im letzten Blogartikel habe ich noch über einen Zug und einen Vogel geschrieben und mir damit unbewusst die perfekte Überleitung zum Blogthema dieses Monats geschaffen.
Es ist Oktober und an vielen Orten kann man zur Zeit Kraniche oder Wildgänse beobachten. Die Zugvögel kommen aus dem Norden oder Osten und machen auf Ihrem Weg Richtung Südeuropa und Nordafrika Halt in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern befinden sich die größten Rastplätze der Kraniche. Arktische Wildgänse überwintern hingegen direkt in Deutschland: der untere Niederrhein, nah an der holländischen Grenze, ist das größte Rastgebiet Westeuropas. In der Region herrscht mildes Klima, es liegt nur selten Schnee und die großen Grünflächen bieten hervorragende Aufenthaltsbedingungen und ein großes Nahrungsangebot. Dort bleiben die Wildgänse bis Ende Februar, bis sie zum Rückflug zu ihren Brutgebieten in Sibirien aufbrechen.

Wer die Zugvögel an ihren Rastplätzen beobachten möchte, informiert sich am besten beim Nabu (nabu.de (Öffnet in neuem Fenster)).* Dieser bietet geführte Touren an, die einen stressfreien Besuch für Tier und Mensch ermöglichen. Aber auch von Zuhause aus lassen sich die Zugvögel vielerorts am Himmel beobachten. Kraniche und Wildgänse bilden dabei die klassische V-Formation.
*Aufgrund der Vogelgrippe ruft der Nabu aktuell dazu auf, die Rastplätze von Kranichen nicht zu besuchen und tote Wildvögel den Behörden zu melden.
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