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Ein Papierkorb für ADHS-Diagnosen

Hallo,

über ADHS könnte ich viel sagen und schreiben und habe das auch schon getan. Hier im Newsletter (Opens in a new window), hier im Podcast (Opens in a new window), hier ist einer meiner Texte darüber (Opens in a new window). Und immer, wenn ich denke: Jetzt reicht es aber, gibt es einen neuen Anlass. Oder zwei.

Ein Elternabend und ein Klassentreffen zum Beispiel. Vor 25 Jahren habe ich mein Abitur gemacht und ich führte mit meinen ehemligen Klassenkameraden ein knappes Dutzend “Und deine Kinder so"?”-Gespräche. Darin kamen weit mehr ADHS-Diagnosen vor, als statistisch zu erwarten wäre. Beim Smalltalk nach dem Elternabend an der Schule meines Kindes passierte dasselbe.

Haben das jetzt etwa doch alle?

Noch im Juli habe ich die ADHS-Ballung in meinem Leben damit erklärt (Opens in a new window), dass es nun einmal einen starken genetischen Faktor gibt. In Familien sind mehrere Betroffene keine Seltenheit. Zudem arbeite ich in einer Branche, die neurodivergente Menschen anzieht wie das Licht die Motten.

Doch bei den ehemaligen Schülerinnen und Schülern eines Münchner Gymnasium fällt mir keine gute Erklärung für die Häufung ein. Und auch auf einer normalen Realschule wäre doch eigentlich der Durchschnitt von 1-2 Schülern pro Klasse zu erwarten. Hast du eine Erklärung? Schreib mir gerne. (Opens in a new window)

Ich habe keine - allerdings ein paar Vermutungen.

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