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Drei Gedanken zum Play-off-Tag (26.4.26)

von Christoph Fetzer und Bernd Schwickerath

Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.

Das Ergebnis von Sonntag, 26. April:

DEL-Finale:
Eisbären Berlin - Adler Mannheim 5:1 (Serie: 2:0)

Leo Pföderl erreichte als Erster die 50-Tore-Marke in den Play-offs und steht jetzt in Finalserien bei unglaublichen 29 Scorerpunkten. Bild: City-Press

1. Der Rekord-Leo

„Nimm i mit und weida gäht’s”. So trocken wie Leo Pföderl im Interview bei Magenta Sport seine Play-off-Tore 49 und 50 zur Kenntnis nahm, so trocken sind auch seine Schüsse. Beim 3:0 nutzte er Mannheims Verteidiger William Worge Kreü als Screen und schoss ihm durch die Beine. Das sind Tore, die in der DEL nicht so viele andere Stürmer erzielen. Das 4:0 per Direktschuss war dann gleichzeitig ein Meilenstein: Der 50. Play-off-Treffer, Rekord ausgebaut.

Auch Pföderls überragende Zahlen in Finalspielen sehen seit dem 5:1-Sieg der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim noch einmal ein Stück besser aus. 29 Punkte in 19 Spielen, das sind 1,53 pro Spiel – und acht mehr als Stefan Ustorf auf Platz zwei der Liste in Finalspielen gemacht hat.

Der nächste Rekord und der nächste Meilenstein sind schon in Reichweite. Mit 93 Scorerpunkten in den Play-offs ist Pföderl nur noch drei von Patrick Hager entfernt, der die Liste mit 96 Punkten anführt. Und vielleicht wird Leo Pföderl ja auch der erste Spieler, der die 100-Punkte-Marke in den Play-offs knackt. Wann das passiert, hängt auch damit zusammen, wie lange die Finalserie gegen Mannheim noch dauert.

2. Stettmer mit den Saves zur richtigen Zeit

Time to shine: Jonas Stettmer spielt eine starke Final-Serie.

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