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Eine Videojournalistin die Artikel schreibt?

Hallo Welt!

Wer mich kennt, weiß, dass geschriebene Wort (Bücher!) konsumiere ich gerne, aber es selbst erzeugen? Nah!

Wobei es eigentlich amüsant ist, wenn man darüber nachdenkt: Meine Videoskripte schreibe ich nach getaner Recherche in einer halben bis Stunde herunter. Erstaunlich also, dass wie eine Mauer in meinem Kopf entsteht, wenn es um Artikel mit Zwischenüberschriften oder gerne noch SEO-Optimierung geht?

Eine junge Frau in einem gelben Pullover schaut aus dem Fenster eines schwarzen Wagens, Fahrerseite. Am Arm trägt sie eine Apple Watch sowie zwei Freundschaftsbändchen im Taylor Swift Style.
Hi, ich bin Conny - aka Carconny und liebe Alliterationen.

Back to the Roots?

Aber nach zwei Jahren Selbstständigkeit muss ich mir eingestehen: die Menschen sind noch nicht bereit, für „nur“ Videocontent. Meine potentiellen Content-Abnehmende (aka. Videos und scheinbar nun auch Artikeln) wollen das geschriebene Wort.

Meinen vergangenen Worten „Print ist tot“, wird vor allem in Nischenbereichen – ja, wir Autoleute sind nicht der Nabel der Welt! – Lügen gestraft. Zumindest in Deutschland wird (noch) genug Print- und Onlinecontent in dem Bereich konsumiert, dass Bedarf an (crossmedialen) schreibenden JournalistInnen besteht.

Ist es nun Zeit, mich bei meinen alten schreibenden KollegInnen zu entschuldigen, sollte ich sie mit meiner Aussage vor den Kopf gestoßen haben? (Ich glaube, die meisten dieser Egos hat die Aussage nicht ein Pünktchen gejuckt…😅)

Manchmal reicht Video nicht – was Euch hier erwartet

Aber eigentlich muss ich mir auch selbst eingestehen: manchmal sind Themen zuuu komplex, sie nur in einem Video oder Karusellpost (Opens in a new window) zu diskutieren. Sie benötigen einen gewissen Deep Dive. Oder anders gesagt: einige Themen verdienen einfach, dass man sich noch etwas umfassender in schriftlicher Form mit ihnen beschäftigt!

Des weiteren arbeite ich aktuell im Hintergrund an anderen Formaten. Ein Ort, wo diese Inhalte dann gebündelt zusammenlaufen, erschien mir einfach sinnvoll. Und ich möchte euch natürlich auch ein bisschen Behind-the-Scenes in meine Arbeit mitnehmen. Solltet ihr Vorschläge und Ideen haben, nur her damit. Mein Kopf und meine Notizen/Notizbücher sind zwar voller Ideen, aber manchmal wird man vielleicht auch Betriebsblind.

Content = Geld?

Wie bereits erwähnt: ich bediene Youtube, Instagram, Tiktok, LinkedIn, ein Podcast (Pssst, ist noch ein Geheimnis, nicht verraten 🤫) und bediene andere mit meinem Content oder Arbeite für diese. Sooooo viele Plattformen und so weit verteilt – ich möchte euch, meinen Followern und die Möglichkeit geben, alles gebündelt an einem Ort zu konsumieren.

Ich möchte mich unabhängiger machen von gewissen Plattformen wie Meta, die immer umstrittener werden, voller KI…

… und sind Newsletter noch ein Ding?

Scheinbar schon. Ich empfand es immer merkwürdig und habe mich gefragt, was soll ich als Journalistin an Mehrwert bieten, der direkt in die Postfächer der Menschen wandern soll. Aber mein Content. Meine Recherchen, meine Arbeit ist der Mehrwert! Ich werde sicherlich nicht jede Woche einen Newsletter schreiben. Aber z.B. einmal im Monat eine Art Zusammenfassung und Recap des Monats mit meinen gebündelten und Best-Of-Inhalten erscheint mir machbar und sinnvoll.

Und da kommen wir zur Call-to-Action die ich wahrscheinlich schon viel früher anbringen sollte - anyways!
Ich bin selbstständig unterwegs. Mein Kaffee, mein Brötchen, meine Krankenkasse übernehme ich selbst. Ich werde nicht darum bitten, aber wenn ihr meine Arbeit monetär unterstützen möchtet, dürft ihr das gerne. Hier mit Steady, einer deutschen Plattform, möchte ich euch die Möglichkeit geben, es zu tun. Ich werde verschiedene Abo-Modelle aufsetzen, allerdings ist bisher keine Paywall geplant um meinen Content herum? Maybe...?! Ich plane, eine gewisse Exklusivität im Sinne, dass einige Posts hier früher online gehen, als auf anderen Plattformen. Aber wer weiß wohin die Reise geht. Vielleicht ist euer Interesse auch größer als erwartet.

Eine junge blonde Frau, die aus dem Dachfenster eines schwarzen Fahrzeuges schaut, sich entspannt an den Rand lehnt in einem blauen T-Shirt, in die Kamera lächelt und dabei mit ihrer rechten Hand ein kleines K-Pop Herz formt.
Danke, dass ihr da seid!

Und zu guter Letzt: Danke, dass ihr da seid! Ich bin keine Huggerin, aber fühlt euch an dem Arm berührt, wenn ihr mögt!

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne für jetzt und immer behalten! Idc 😁

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