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Wie singt das Sams so schön in Ein Sams für Martin Taschenbier? „Andre können dich nicht ändern, ändern musst du dich allein. Du wirst nie die andern ändern, aber du kannst anders sein.“ Du merkst schon: In diesem Newsletter geht’s um Veränderungen. Meine kommenden Termine findest du ganz unten.
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Krisen und Veränderung - Ein Blick hinter meine Kulissen
Ich persönlich liebe ja Veränderungen. Zugegeben, nicht in allen Aspekten meines Lebens - als Mensch bin auch ich ein routineliebendes Gewohnheitstier - aber es wird schon seine Gründe haben, dass ich beruflich ständig neue Herausforderungen annehmen muss, mit jedem Artikel und jedem neuen Buch. Nun ist die Veränderung, nach der ich aktuell suche, eher eine Notwendigkeit. Weil dieses Jahr voller Krisen ist:
Einerseits gibt es mit den Neuwahlen im Frühling immer noch Haushaltsperren bzw. Gelder, die öffentliche Einrichtungen schlicht nicht ausgeben dürfen und somit bekomme ich kaum Anfragen für Lesungen, Vorträge oder Workshops für 2025 - dafür stehen schon einige für 2026 fest, schau gerne unten bei den Terminen nach.
Andererseits war mein Sohn mit seinen Stimmritzenkrämpfen nach der Grippeerkrankung in diesem Jahr über zwei Monate krank und maximal betreuungsbedürftig. Ich konnte nicht arbeiten und somit auch kein Geld verdienen. Gleichzeitig kam ich stark erschöpft in den Sommer, weil ich kaum schlafen konnte, mich gesorgt habe, zu Ärzt*innen gerannt bin etc. pp. - ergo musste ich erstmal Urlaub machen in den Sommerferien und habe mir komplett freigenommen. Wieder keine Einnahmen. Will sagen: Dieses Jahr hat meine Reserven komplett geschröpft. Anfang September fielen die Steuerzahlungen an und meine Steuerberaterin musste bezahlt werden. Und dann kam auch noch eine saftige Nebenkostenabrechnung - zu diesem Thema habe ich einen kleinen Service-Post geschrieben:
839,48 Euro Genickbruch?! Was bei Nebenkostenabrechnung hilft
(Opens in a new window)Also zusammengefasst: Ich habe zu spüren bekommen, was die Selbständigkeit in Krisenzeiten bedeutet und dass sie praktisch nicht durch die Tiefen des Lebens trägt. Und diese Erkenntnis von einer alleinerziehenden Selbständigen, die kurz vor der Pandemie ihren Job gekündigt hatte (herrje, ich kenne die Arbeit ohne Krisen eigentlich gar nicht) lässt vermutlich tief blicken.
Karten auf den Tisch: Ich sehne mich nach einem weiteren Standbein. Nach einem Team. Nach Routine. Nach Arbeit, bei der ich nicht hetzen muss, nicht rausknallen, was nur gerade so fertig ist, nicht ständig noch mehr erschaffen. Ich sehne mich nach einem festen, regelmäßigen Einkommen. Also, dachte ich, bewerbe ich mich doch im Buchhandel (als stellvertretende Filialleitung bei Thalia und Hugendubel) und im öffentlichen Dienst bei Bibliotheken. Gesagt, getan. Aber nach sehr viel Austausch mit Quereinsteigenden in den öffentlichen Dienst und zwei Bewerbungsgesprächen bei Thalia und Hugendubel, wird mir klar: So leicht ist der Umstieg dann doch nicht. Ich weiß, viele haben sich gewünscht, dass ich über Möglichkeiten informiere. Und das kann ich nun, nach sehr viel Recherche. Alle wichtigen Infos und Anlaufstellen findest du in diesem Post:
Mein Quereinstieg Folge #1: Vom Journalismus in den öffentlichen Dienst?
(Opens in a new window)Bleibt für dich vielleicht die Frage: Hört sie auf zu schreiben? Kurz: Neeeeee! Wie gesagt, ich suche nach einem weiteren Standbein, das mich unterstützt. Trotz meiner Einsichten arbeite ich aktuell an mehreren Projekten:
Ich schreibe an einem Kinderroman (halte dich auf dem Laufenden) und
ich bastle an einem neuen Exposé für ein Erwachsenen-Buch.
Man könnte also auch sagen: Veränderung ist und bleibt wohl mein Job. Aber auch privat wollen wir uns weiterentwickeln, richtig? Sonst würdest du diesen Newsletter womöglich nicht abonnieren …
Verändern musst du dich allein? Wir machen’s gemeinsam!
Apropos, du kennst diesen Newsletter womöglich als einen, der sich auf das Thema Erziehung konzentriert - auch dazu habe ich einen Text für dich mitgebracht, brandaktuell: Vielleicht hast du die Diskussionen auf Instagram um die neue Kolumne von Caroline Rosales bei der Zeit mitbekommen? Rosales schreibt die bedürfnisorientierte Erziehung quasi ab - und damit ist sie nicht allein. Immer häufiger lese ich in den Medien oder von Eltern auf Instagram, dass sie wieder härter durchgreifen wollen. Und ich habe mich gefragt: Woher kommt der BO-Frust, ist härter wirklich besser (Spoiler: Nein) und wie überwinden wir den pädagogischen Backlash?
Interesse? Einmal hier entlang, bitte:
Warum sich Eltern von BO-Erziehung abwenden & wie wir sie zurückholen
(Opens in a new window)Und nun zu den kommenden Terminen, an denen du dabei sein kannst:

11.02.2026 - Online-Lesung “Jungs von heute, Männer von morgen” über die Katholische Familienbildungsstätte Osnabrück.
Hier kostenlos Ticket sichern! (Opens in a new window)20.02.2026 - Lesung “Jungs von heute, Männer von morgen” in Oyten.
Mehr Infos folgen.21.02.2026 - Lesung “Jungs von heute, Männer von morgen” in Kirchlinden.
Mehr Infos folgen.04.03.2026 - Lesung “Jungs von heute, Männer von morgen” in der Stadtbibliothek Wolfenbüttel.
18 Uhr - Mehr Infos folgen.27.10.2026 - Podiumsgespräch zu Männlichkeit und Erziehung in der Stadtbücherei Frankfurt
19:30 Uhr - Mehr Infos folgen.
Das war’s schon wieder von meiner Seite. Wenn dir der Newsletter gefällt, dann sag’s gerne weiter! Und schreib mir bei Anmerkungen/Tipps/Terminen/Fragen gerne eine Mail assistenz@annedittmann.de (Opens in a new window) oder auf Insta.
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Wir lesen uns sehr bald wieder!
Deine Anne