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Freaks Out (2021)

Im faschistischen Rom des Jahres 1943 trennen sich die Sonderlinge Matilde, das elektrische Mädchen, der Insektenfreund Cencio, der immens starke Wolfsmensch Fulvio und Mario, der magnetische Gnom, von ihrem jüdischen Ziehvater Israel, dem Direktor des kleinen Wanderzirkus, dem sie bisher angehört hatten. Israel versucht vor den Deportationen zu fliehen, die Nazi-Deutschland in Italien durchführt. Fulvio, Mario und Cencio schließen sich einem Nazi-Zirkus an, der von dem sechsfingrigen SS-Führer Franz geführt wird, welcher selbst ein Sonderling ist und über die Fähigkeit verfügt, in die Zukunft zu schauen. Doch Franz nutzt den Zirkus nur als Falle, um besondere Menschen anzulocken, die er dann in sadistischen Experimenten misshandelt, um deren Superkräfte für seine Zwecke einzusetzen. So geraten auch die drei Freunde in die Fänge des Zirkus-Mengele. Zum Glück hat Matilde eine Gruppe von antifaschistischen Guerillakämpfern kennengelernt, die ihr nicht nur bei der Suche nach Israel, sondern auch bei der Befreiung ihrer Freunde helfen können.

Der italienisch-belgische Fantasyfilm von Gabriele Mainetti beweist eindrucksvoll, dass nicht nur Hollywood Popcorn-Bombastkino beherrscht. Freaks Out steht produktionstechnisch wie schauspielerisch US-amerikanischen Filmen dieser Art in nichts nach und ist dabei auch noch ein rührendes Plädoyer für Diversität.

Franz Rogowski, den ich aus Tiger Girl (2017), Große Freiheit (2021) und Luzifer (2021) kenne, spielt den Zirkusnazi Franz und sticht schauspielerisch hervor. Des Weiteren sehen wir Claudio Santamaria in der Rolle des Fulvio, Aurora Giovinazzo als Matilde sowie Pietro Castellitto und Giancarlo Martini als Cencio und Mario.

Für meinen Geschmack hatte Freaks Out zu viele Kampfszenen und war an manchen Stellen etwas zu klamaukig. Dennoch konnte ich mich an diesem wirklich schön gemachten Fantasy-Action-Film mit der gelungenen Filmmusik erfreuen.

https://www.imdb.com/de/title/tt7270808/ (Opens in a new window)
Topic Film