Skip to main content

Interview: Louise Unmack Kjeldsen

Mit ihrem Dokumentarfilm Mein neues altes Ich – Eine Reise in das Mysterium der Menopause (Opens in a new window) widmet sich die dänische Regisseurin Louise Unmack Kjeldsen einem Thema, über das lange Zeit kaum öffentlich gesprochen wurde: die Menopause. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen begibt sie sich auf eine persönliche und zugleich globale Spurensuche. Sie spricht mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, besucht Forschungseinrichtungen in verschiedenen Teilen der Welt und lässt Frauen aus unterschiedlichen Ländern zu Wort kommen, die offen über ihre Erfahrungen berichten. Der Film verbindet intime persönliche Geschichten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und wirft zugleich Fragen danach auf, warum eine Lebensphase, die die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft, so lange mit Schweigen und Unsicherheit verbunden war.

Kjeldsen ist bereits für Filme bekannt, die sich mit Körperbildern und gesellschaftlichen Normen auseinandersetzen, etwa in ihrem Dokumentarfilm Fat Front. Auch in Mein neues altes Ich interessiert sie sich dafür, wie Scham, Erwartungen und kulturelle Vorstellungen den Blick auf den weiblichen Körper prägen – und warum es so schwierig ist, offen über Themen wie Alter, Gesundheit und Hormone zu sprechen. Zum Kinostart ihres Films am 12. März 2026 haben wir mit der Regisseurin über ihre persönliche Motivation, die wissenschaftlichen Kontroversen rund um die Hormonersatztherapie und darüber gesprochen, warum sie hofft, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer und jüngere Generationen den Film sehen.

Link zum Interview (Opens in a new window)

Topic Interviews

0 comments

Would you like to be the first to write a comment?
Become a member of film-rezensionen.de and start the conversation.
Become a member