Hi! Dennis von Indie Fresse hier.
Zwischen unseren Podcast-Folgen gibt’s kluge Gedanken zu schönen Spielen in eurem Postfach.
Wenn ihr uns dabei unterstützen wollt:
Ein schönes (!) Live-Event: QotY 2025

Es hat wirklich geklappt: Am 29.11, also vergangenes Wochenende, haben wir Indie Fresse live auf eine Bühne im Computerspielemuseum Berlin gebracht.
Und es war so, so toll!
Für alle, die da waren: Vielen, vielen Dank! Ihr habt diesen Abend so schön und besonders für uns gemacht. Und vielen Dank auch an die wunderbaren Menschen vom Computerspielemuseum, die gemacht haben, dass wir uns alle so wohl gefühlt haben.
Für alle, die es verpasst haben: Keine Sorge! Die Aufnahme vom Live-Podcast landet in den kommenden Wochen im Podcast-Feed.
Aber was genau landet da denn? Gut, dass ihr fragt!
Es ist die Indie-Fresse-igste-Preisverleihung, die man sich vorstellen kann. Zusammen mit Lara Keilbart (Opens in a new window) und Nina Kiel (Opens in a new window) haben wir versucht die beste Textstelle eines Spiels in diesem Jahr zu finden.

Die Suche war nicht leicht, aber mitgebracht haben wir Spiele, die (wie ich finde) wirklich eine große Bandbreite des Spielejahres darstellen.
Unsere Nominierungen:
Clair Obscure: Expedition 33
Silent Hill f
The Roottrees are Dead
The Whiteout
Also alles dabei. Ein Indie-Darling, ein kunstvoller AAA-Survival-Horror-Geniestreich, ein itch.io-Kulthit und sogar ein winziges Playdate-Spiel mit ganz viel Herz.
Wer gewonnen hat, das durfte das Publikum entscheiden. Ein volles Haus im Computerspielemuseum.

Ich will an dieser Stelle so viel verraten: Es war knapp. Es war richtig, richtig knapp. Und am Ende gibt es einen Twist, der mit den Twists der Familiengeschichte der Roottrees mithalten kann.
Wer auch immer gewonnen hat, als Preis gibt es eine Urkunde, erstellt vom famosen Max “Mexer” Fiedler (Opens in a new window).

Ohne Mist: Dieser Abend war für uns einfach enorm wichtig. Zum einen, weil er uns gezeigt hat, dass es da Menschen gibt, die unseren kleinen Indie-Games-Podcast wirklich gerne haben — genug, um vorbeizukommen, zu plaudern, Blödsinn zu machen und sich kluge Gedanken zu machen über schöne Spiele.

Und zum anderen, weil wir alle, glaube ich, nochmal festgestellt haben, mit was für einfachen Mitteln Spiele am Ende eine riesige Wirkung erzeugen können. Es braucht manchmal nicht viel. Nur ein paar Worte, um uns mitten ins Herz zu treffen.
Alle Bilder: (c) Joram Schwartzman (danke <3)
Noch ein schöner (!) Text: Q-Up

Auf der Bühne kamen wir denn irgendwann ins Plaudern über die Frage, warum wir eigentlich alle so ernste, teils tragische, Beispiele dabei haben.
Gab es keine witzigen Spiele dieses Jahr? Nichts, was uns zum Lachen gebracht hat?
Tatsächlich hätte ich da noch was: Q-UP (Opens in a new window).
Q-UP ist das neue Spiel von Frank Lantz, dem Spieleforscher, der vor ein paar Jahren mit Universal Paperclips einen games-philosophischen Kult-Hit geschaffen hat.
Mit Q-UP haben er und sein Team eine bitterböse Parodie auf eSports geschafft.
Die Idee: Q-UP ist der fairste eSport der Welt. Denn wer gewinnt und wer verliert, wird einfach per Münzwurf entschieden.

Am Ende geht’s dann nicht mehr darum, wer gewinnt und verliert, sondern nur, wer Punkte und Premium-Währungen sammelt, es geht um Ränge und Ligen und es entlarvt die süchtigmachende Tretmühle kompetitiver Online-Games besser als jeder investigative Artikel.
Verliebt habe ich mich in Q-UP aber schon bevor das alles klar wird. Nämlich wenn das Spiel ganz am Anfang darum bittet, Nutzungsbestimmungen zu unterschreieben, die immer absurder werden je länger man sie liest.
Die Nutzungsbestimmung widersprechen sich, sie weisen daraufhin, dass sie nicht gültig sind, dass sie in der EU noch viel weniger gültig sind und dass sie Daten verarbeiten, die es gar nicht gibt, weil die Bestimmungen sowieso fiktional sind und es gar keine Bestimmungen gibt und bitte hör auf diese Bestimmungen zu lesen.
Ich habe noch nie so schnell, so viel gelacht bei einem Spiel. Und noch witziger finde ich, dass es unmöglich scheint, diese Nutzungsbestimmungen nach Spielstart noch einmal aufzurufen.
Lest das! Spielt das (Opens in a new window)!
Schamlose Selbstpromo und anderes Zeug
Eine neue Doku über das Making-Of von Disco Elysium gefällig? Hier entlang (Opens in a new window)!
Vor kurzem hat Rockstar Mitarbeitende gefeuert, die eine Gewerkschaft gründen wollten. Der Grund laut Rockstar waren Geschäftsgeheimnisse, die die Mitarbeitenden mutmaßlich auf externen Plattformen veröffentlicht haben. People Make Games hat Einblicke bekommen, welche Nachrichten das genau waren. Das Video gibt es hier (Opens in a new window).
Die Silksong-Entwickler sind happy mit der Schwierigkeit des Spiels und haben keine Pläne, Schwierigkeitsstufen oder andere Optionen einzubauen. SEUFZI (Opens in a new window)!