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Wie viel Mut verträgt Unterhaltung?

In „Sent from my wheelchair“ schreibe ich über meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und über das, was Barrierefreiheit voranbringt (oder ausbremst).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

wie viel Mut verträgt Unterhaltung – und wie viel Haltung braucht sie? (Nicht nur) darüber habe ich diese Woche mit meinem Aufzug-Gast Tommy Krappweis (Opens in a new window) gesprochen, und eins sei an dieser Stelle versichert: Mit dem super sympathischen Comedian, Autor, Stuntman und „Bernd, das Brot“-Erfinder gibt es einiges zu lachen.

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Als Apple Podcast (Opens in a new window), Spotify (Opens in a new window) oder RSS-Feed (Opens in a new window) abonnieren.

Alles andere als lustig und ermutigend: Der neue Entwurf (Opens in a new window) zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Zum gestrigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (Opens in a new window) hagelte es Protest (Opens in a new window), und auch wir haben mit den Sozialheld*innen eine Stellungnahme (Opens in a new window) verfasst, die Ihr hier (Opens in a new window) lesen könnt. Teilen und Verbreiten ausdrücklich erwünscht!

Hast du eine Frage an alle?

Ich möchte mit diesem Newsletter unsere Gemeinschaft stärken.

Denn Inklusion lebt von vielen Stimmen und geteilten Erfahrungen. In meinem Alltag als Aktivist erlebe ich immer wieder, wie wertvoll der Austausch zwischen Menschen ist, die ähnliche Fragen, Herausforderungen oder Ideen haben. Deshalb möchte ich in diesem Newsletter künftig einen kleinen Ort schaffen, an dem wir genau diesen Dialog sichtbar machen.

So funktioniert es:
  • Schick mir deine Frage rund um Inklusion.
    Du kannst alles fragen, was Barrierefreiheit im Job, Schule, Politik, digitale Teilhabe oder persönliche Erfahrungen betrifft.

  • Beschreibe deine Frage bitte klar und verständlich.
    Gib einen kurzen Kontext. Stelle dann deine eigentliche Frage eindeutig.

  • Verzichte auf sensible oder private Details.

So können viele Menschen gut folgen und hilfreiche Antworten geben.

Wichtiger Hinweis zur Veröffentlichung:

Wenn du mir schreibst, erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Frage in einer der nächsten Ausgaben veröffentliche.
Namen kürze ich grundsätzlich (z. B. „Jenny aus Rostock fragt…“) und ich behalte mir vor, Fragen in ihrer Länge zu kürzen oder zusammenzufassen.
Solltest du komplett anonym bleiben wollen, schreib das gerne dazu. Bitte achte selbst darauf, keine privaten oder vertraulichen Inhalte zu teilen, die du nicht öffentlich sehen willst.

Zeigen wir, wie Inklusion durch gelebte Zusammenarbeit wächst!

Liebe Grüße
Euer Raul

P.S. Ich wünsche Euch schöne Feiertage. Dieser Newsletter geht in eine kurze Weihnachts-Winterpause. Am 15. Januar 2026 lesen wir uns wieder.

Dieser Newsletter ist kostenlos, weil viele ihn finanzieren. Hilfst du mit? (Opens in a new window)
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Und wenn du Feedback hast:

⭐Aus meiner Welt

Die Neue Norm Podcast: Disability Studies (Opens in a new window)

In einem Hörsaal sitzen 11 Personen. Eine weiblich gelesene Person erzählt etwas und die anderen Personen hören zu oder arbeiten an ihrem Laptop. Neben der Person, die spricht, sitzt eine weiblich gelesene Person, die eine schwarze Sonnenbrille trägt und auf ihren Laptop schaut. Das Bild ist sehr frontal aufgenommen und es wirkt fast die ein Gemälde durch die ganzen braunen uni-typischen Sitzreihen. (Opens in a new window)

In Folge 69 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen wir über Disability Studies – Forschung von und mit behinderten Menschen. Was genau sind Disability Studies eigentlich? Warum betrachten sie Behinderung anders als die Medizin? Und welchen ganz konkreten Unterschied machen sie im Alltag von Menschen mit Behinderungen? Diese Fragen klären Jonas, Karina und Raúl in der aktuellen Folge gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Saerberg, einer der zentralen Stimmen der Disability Studies in Deutschland.

Offene Stellen bei den SOZIALHELD*INNEN (Opens in a new window)

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Wir freuen uns besonders über Bewerber*innen, die die Diversität unseres Teams bereichern und Vielfaltsmerkmale mitbringen. Menschen mit (Schwer-)behinderung werden explizit gesucht. Wir sind überzeugt, dass erst im Zusammenspiel von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gute Ideen entstehen können. In unserem Team arbeiten bisher Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, neurodivergent sind, eine Sehbehinderung oder Lernschwierigkeiten haben.

Bitte sende Deine Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und gegebenenfalls Zeugnisse) unter Angabe Deiner Gehaltsvorstellung und Deines möglichen Starttermins an bewerbung@sozialhelden.de (Opens in a new window).
Solltest Du für Deine Bewerbung bei uns noch weitere Informationen brauchen, dann melde Dich bei uns:
Per E-Mail (Opens in a new window) oder per Telefon unter +49 (0)30-5771 1351

Veranstaltungen von JOBinklusive (Opens in a new window)

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  • Wörter suchen. Wörter finden (Opens in a new window)
    9. Dezember um 16:00 – 17:00

    Eine Stunde lang gemeinsam schreiben, ausprobieren und spielerisch Wörter finden. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Freude am Schreiben haben oder es ausprobieren möchten. Ziel ist, einfache Wege zu entdecken, wie gute Texte entstehen können und wie man leichter Gedanken sortiert.

Das Logo vom Die Neue Norm Newsletter. Daneben der Hinweis "jetzt abonnieren!" (Opens in a new window)
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Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

Aktuell

TINCON: Die Konferenz für (digitale) Jugendkultur braucht Eure Unterstützung (Opens in a new window) (tincon.org (Opens in a new window))

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Durch den kostenfreien Eintritt ist TINCON ein offener Diskursraum für alle, unabhängig von Einkommen, Bildung oder Möglichkeiten der Eltern. Damit es so bleibt, könnt Ihr TINCON mit einer Spende unterstützen.

Bildung und Arbeit

Etwa 40 Prozent der Unternehmen erfüllen die Schwerbehindertenquote (Opens in a new window) (iab-forum.de (Opens in a new window))

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Unternehmen mit einem höheren Anteil an gering qualifizierten und älteren Beschäftigten erfüllen die Beschäftigungspflicht mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Kultur und Medien

Hirschhausen und das große Vergessen – Jetzt streamen! (Opens in a new window) (ardmediathek.de (Opens in a new window))

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Dr. Eckart von Hirschhausen begibt sich auf eine persönliche Spurensuche zum Thema Demenz. Er spricht mit Betroffenen, Angehörigen und Pflegenden – und stellt die Frage, wie wir als Gesellschaft mit einer Krankheit umgehen, die Millionen Menschen betrifft.

Gesellschaft

Gewalt gegen Frauen mit Behinderung ist kein Randthema (Opens in a new window) (kobinet-nachrichten.org (Opens in a new window))

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Ein Kommentar von Lucienne Mindermann anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der jedoch (leider) an jedem Tag des Jahres relevant ist.

Gesundheit

Asthma: Neues Medikament könnte Behandlung schwerer Fälle verbessern (Opens in a new window) (spiegel.de (Opens in a new window))

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Schwere Asthmaerkrankungen werden mitunter mit Steroidtabletten behandelt. Doch die haben einige Nebenwirkungen. Eine monatliche Injektion eines bereits zugelassenen Mittels könnte das Problem lösen.

Innovation

„I’m Not Remarkable“: Apple bewirbt umfangreiche Bedienungshilfen (Opens in a new window) (iphone-ticker.de (Opens in a new window))

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Apple rückt mit dem neuen Werbevideo „I’m Not Remarkable“ die Bedienungshilfen seiner Geräte in den Mittelpunkt. Der dreiminütige Film zeigt Studierende, die iPhone, iPad, Mac und Apple Watch mit Funktionen nutzen, die den Zugang zu Informationen erleichtern.

Leben

„Sensory Bus“: Rückzugsort für neurodivergente Menschen (Opens in a new window) (goodnews-magazin.de (Opens in a new window))

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In Adelaide wurde ein Bus vorgestellt, der neurodivergenten Menschen und Menschen mit Autismus bei Großevents als Rückzugsort dient.

Menschen

Muay-Thai-Weltmeister Poury Solizadeh über Inklusion beim Sparring: „Haben wir im Iran auch so gemacht“ (Opens in a new window) (waz.de (Opens in a new window))

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Muay-Thai-Weltmeister Poury Solizadeh trainiert in Dortmund Menschen mit und ohne Behinderung. „Normal“, sagt er. „Die eigentliche Herausforderung ist eine ganz andere.“

Politik

Mehr Geld für As­sis­ten­z*in­nen (taz.de) (Opens in a new window)

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Lange schon kämpft Verdi für eine bessere Bezahlung von As­sis­ten­z*in­nen von Menschen mit Behinderung. Am Mittwoch gab der Senat seine Blockade auf.

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Raul Krauthausen
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