Skip to main content

„Statt Leistungszielen können wir uns Erlebnisziele setzen.“

Hallihallo und schönen Freitag 💚

Der Satz aus dem Betreff ist eindeutig mein Lieblingssatz dieser Woche. Er stammt aus dem Interview mit Sportpsychologen Professor Dr. Peter Gröpel, aber dazu gleich mehr.

Nachdem wir uns im letzten Newsletter eher einem Problemfeld gewidmet haben, drehen wir diese Woche die Perspektive. Wir wollen ja den Spaß am Sport möglichst lange behalten.

Und wer könnte uns dabei besser helfen als jemand, der sich professionell damit beschäftigt.

Zwischen den Einheiten

Ich war Bouldern. Zum zweiten Mal überhaupt. Und ich war ungefähr so gut, wie ich es erwartet habe, also mittel bis mangelhaft.

Ich hab probiert, bin abgerutscht und wieder probiert. Und plötzlich klappt’s. Es gab kein „höher, schneller, weiter“. Nur dieses riesige Grinsen, als ich gemerkt hab, dass mein Körper ja doch mehr kann, als ich dachte.

Ein sehr schöner Sonntag mit Freunden, viel probieren und ohne Ziel (auf Instagram gibt es Videomaterial dazu 😅).

Erlebnisziele statt Leistungsziele

Wie schon erwähnt haben wir für diese Woche mit Professor Dr. Peter Gröpel vom Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Wien gesprochen. Das Interview hat unsere Redakteurin Michaela Ortis geführt.

Letzte Woche haben wir uns angeschaut, was Leistungsdruck, Vergleiche und Körperideale im Extremfall anrichten können. Vielleicht bist das nicht du oder ich . Aber dieses „ein bisschen besser, schneller, definierter“ kennen wir doch alle.

Der Sixpack. Der dickere Oberarm. Die schlankere Taille. Oder einfach nur das Gefühl, ein bisschen besser zu sein als andere. Das ist total menschlich und oft ja auch motivierend.

Unsere Frage war deshalb nicht: Ist das schlecht? Sondern: Bis zu welchem Grad motiviert uns das und ab wann kippt es? Vielleicht ist es dir ja auch schon mal so gegangen, dass du an einem (von dir selbst gesteckten) Ziel hängen geblieben bist und dann irgendwann die Lust weg war.

Und wir wollten das nicht im Sinne von: Noch ein Bereich, den ich beim Sport richtig machen muss. Sondern wir wollten wissen, wie die Motivation und der Spaß am Sport möglichst lange bleiben. Ohne uns selbst irgendwie zu blockieren.

Darüber haben wir mit ihm gesprochen. Und das Coole daran: Seine Gedanken sind erstaunlich unkompliziert und extrem praxisnah.

Aus dem Interview stammt eben auch mein Lieblingssatz dieser Woche: „Statt Leistungszielen können wir uns Erlebnisziele setzen.“

👉 Hier geht’s zum Artikel:
Würde ich diesen Sport auch machen, wenn niemand zuschaut? (Opens in a new window)

(Opens in a new window)
Noch eine Woche Februar-Challenge

Wir haben nur noch eine Woche Februar vor uns.

Für alle, die ihre Checkliste schon voll haben: Bonuspunkte sammeln oder entspannt auf die Couch. Für alle, die die Pufferwoche schon gebraucht haben: Eine Woche haben wir noch.

Happy Februar Challenge an alle!

Behind the Scenes: move:sum wächst

move:sum entwickelt sich im Hintergrund ja ständig weiter. Vieles davon passiert kleinteilig und ist nicht sofort sichtbar. Aber diese Woche gab’s einen größeren Schritt nach vorne!

Unsere erste größere Partnerkooperation ist fix, und zwar für April. Die Marke, die uns im April begleiten wird, ist eine, die vermutlich jede:r von euch kennt und die richtig gut zu move:sum passt.

Für mich war das eines meiner Highlights der Woche. Details gibt’s bald.

Wir lesen uns nächsten Freitag wieder. Dann geht’s schon Richtung März. Und noch viel besser, es geht Richtung Frühling!

Small moves, big sum 💚

Bis Baldrian aus dem verschneiten Wien
Philipp