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Aufstehen und machen

Jemand aus dem Team hat mich gebeten, eine Vision für FAIRNESS JETZT aufzuschreiben. Fühlte sich erst an wie eine unmögliche Mission, und dann bin ich vergangene Woche früh am Morgen aufgewacht und wusste einfach, was ich schreiben will. Denn, was ist eine Vision anderes, als etwas, was man wirklich will?

Eine Welt, in der…

…alle satt sind, ein Zuhause haben, gesundheitlich versorgt sind. 

…die Wälder lebendig, die Meere voller Fische, die Luft frisch und klar ist.

…Technologie den Menschen dient.

…Menschen verbunden sind, mit sich selbst, den anderen, dem Großen und Ganzen.

…Arbeit nicht bedeutet, sich selbst zu verkaufen, sondern sein Innerstes in die Welt zu bringen. 

…In der wir frei sind, wir selbst zu sein.

Als ich es abgeschickt habe, kam ich mir ein bisschen naiv vor.

Wir leben in einer Zeit, in der das Ende der Menschheit ein wissenschaftlich realistisches Szenario ist. In der Männer von ihren Partnerinnen Deep Fake-Pornos produzieren. In der die einen Länder die anderen bombardieren, “just for fun”, wie Trump das sagt. 

Kann man sich da hinstellen und so eine Vision formulieren?

Ich weiß nicht. Es scheint unrealistisch. Aber es ist halt das, was in mir ist. Davon träume ich. Dafür stehe ich morgens auf. 

Und natürlich ist es möglich. 

Die Menschheit hat die Macht und Möglichkeit, alles zu zerstören. Sie hat die Macht, alles anders zu machen. Die Geschichte ist voller unwahrscheinlicher Wendepunkte. Früher waren die lokal oder national. In einer globalisierten Welt werden sie global sein. 

Dass wir uns gegenseitig erzählen müssen, wie diese Wendepunkte aussehen, von welcher Welt wir träumen, das ist keine Neuigkeit. Wir müssen es einfach tun und dann früh morgens aufstehen und es machen – am besten gemeinsam. 

Und du kannst heute damit beginnen. 



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