Über eine rätselhafte Begegnung und Bälle, die über Abgründe fliegen, über ein weißes Kaninchen, das Klappern von Sandalen und den wütenden Schrei eines Kellners

Sie war schon eine halbe Stunde über die Zeit, als ich sie anrief. Ich fragte, wo sie bleibe. Wir seien um zehn verabredet gewesen. Sie brauchte einen Augenblick, bis sie begriff, wer ich war. Vielleicht hätte ich es da schon wissen können. Aber wer denkt denn an so etwas?
Und dann war da ja auch die Sache mit dem Auto. Kein Wunder, daß sie ganz durcheinander war.
„Es tut mir leid!“ rief sie aus. „Ich hatte Ihre Telefonnummer nicht. Ich steh hier an der Straße mit dem Auto meiner Tochter ... Es fährt einfach nicht weiter!“
Oje, sagte ich. Wie ärgerlich! Aber keine Sorge, die Wohnung renne ja nicht weg. Wann sie denn da sein könne?
„In einer Viertelstunde. Meine Tochter holt mich ab. Sie muß jeden Moment hier sein.“
Kein Problem, beruhigte ich sie. Klingeln Sie einfach, wenn Sie da sind. Um elf ist dann die nächste Besichtigung.
„Die nächste ...?“ Sie schien überrascht.
„Ja“, sagte ich. „Heute vormittag sind zwei Besichtigungen. Eine um zehn und eine um elf.“
Kurz war es still. Aber dann faßte sie sich rasch. „Ich beeil mich!“

Eine Viertelstunde später klingelte es – auf die Minute genau. Ich öffnete und hörte, wie unten die Haustür aufging und wieder ins Schloß fiel, dann das Klappern von Schritten. Auf dem Treppengeländer erschien eine zierliche Hand mit zwei goldenen Ringen: der eine mit einem roten Stein, der von Stockwerk zu Stockwerk größer wurde.
Die Vermieterin hatte mir ihren Namen genannt. Ein Doppelname, der solide klang: nach Anwältin oder Arztgattin. „Eine sehr freundliche Dame!“ hatte sie gesagt, „sehr nett“, und mich gebeten, ihr die Wohnung als erste zu zeigen. „Sie arbeitet in der Schweiz.“
„Kennen Sie sie?“ hatte ich gefragt, weil sie so vertraut von ihr sprach, als wäre sie eine alte Freundin.
„Kennen?“ Sie lachte. „Nein, nein! Wir haben nur telefoniert, aber ganz lange.“
Sie war um die fünfzig: eine elegante Frau in einem hellen Sommermantel. Dunkelbraune, nach hinten gebundene Haare. Ihre Sonnenbrille mit den goldenen Bügeln hatte sie in die Stirn geschoben.
Als sie im dritten Stock ankam, war sie außer Atem. Lag es an den vielen Treppenstufen, oder war sie so schnell gelaufen, um rechtzeitig da zu sein? Es tat mir leid, daß ich die zweite Besichtigung erwähnt hatte. Eigentlich gab es keinen Grund zur Eile. Die beiden Frauen hätten sich die Wohnung ja auch gemeinsam anschauen können.
„Entschuldigen Sie!“ rief sie aus. „Das ist mir ... sehr unangenehm.“
„Aber nein“, sagte ich. „Jetzt sind Sie ja da.“
Sie warf mir einen dankbaren Blick zu, und ich bat sie herein.
Vielleicht weil sie sah, daß ich barfuß war, streifte sie ihre Sandalen ab. Ihre Füße waren klein und zart und sonnengebräunt. Die Fußnägel glänzten im selben Rot wie der Stein an ihrer Hand.
„Wunderbar!“ sagte sie, als sie das Wohnzimmer betrat. Ich mußte lachen, weil ich an eine Freundin dachte, die, wenn sie irgendwo eingeladen war, das Essen schon vor dem ersten Bissen überschwenglich lobte.
„Schauen Sie sich um!“ sagte ich. „Eine bessere Gelegenheit gibt es nicht. So aufgeräumt ist es nicht immer.“
Es war, als hätte ich sie auf einen Gedanken gebracht. Sie trat einen Schritt zurück, drehte den Kopf hin und her, sah zur Decke hinauf und musterte den Fußboden. Dann ging sie auf das große Fenster zu.
„O wie schön!“ rief sie aus. Ihre Stimme klang so begeistert wie die eines kleinen Mädchens.
Tatsächlich, es war ein herrlicher Tag. Der Himmel pastellfarben, mit ein paar Schäfchenwolken garniert. Ein weiches Licht lag auf den Dächern und brachte das Rot der Ziegel zum Leuchten. So wie damals, als wir zum ersten Mal hier gestanden hatten. Ein Blick aus dem Fenster hatte genügt, um zu wissen: Hier wollen wir bleiben.
„Warten Sie! Ich mach Ihnen die Balkontür auf.“
Ich fühlte mich wie ein Zauberer: in dem Augenblick, bevor er das weiße Kaninchen aus dem Hut zieht. Wie dieser wußte ich, was gleich folgen würde. Unzählige Male hatte ich in staunende Gesichter geblickt und die entzückten Ausrufe mit einem Lächeln quittiert. Nichts anderes erwartete ich auch jetzt.
Aber noch ehe ich die Hand ausstrecken konnte, wehrte sie mit erschrockener Miene ab. „Nein! Das ist nicht nötig.“
Verblüfft sah ich sie an. Daß sich jemand den Blick über die Dächer entgehen ließ, war mir neu.
Sie hatte meine Überraschung bemerkt. „Die Aussicht ist ganz phantastisch“, beeilte sie sich zu sagen. Ihre roten Lippen schwangen sich zu einem Lächeln auf. „Wie alles an der Wohnung!“

Dachte ich später an die Viertelstunde zurück, die ich mit ihr allein gewesen war, kam es mir so vor, als hätten wir uns die ganze Zeit Bälle zugespielt. Das Schöne war: Sie hatte die Fähigkeit, sie alle in der Luft zu halten – selbst dann, wenn ich einmal schlecht gezielt hatte. Nicht einer fiel zu Boden, kein einziges Mal.
Offenbar war sie es gewohnt, mit Leuten im Gespräch zu sein. Man spürte es daran, wie sie stets den richtigen Ton traf und mit welcher Präzision sie Pausen setzte, wie sie ein Thema anschnitt oder wechselte, bevor es sich erschöpfte oder langweilig wurde, und wie hellwach sie reagierte: immer darauf bedacht, ihrem Gegenüber Raum zu geben.
So wie mit mir mußte sie auf unzähligen Empfängen geplaudert haben: ungezwungen, charmant, voller Leichtigkeit über alle Abgründe hinweg.
„Sie kommen aus der Schweiz?“ hatte ich gefragt.
„Nein, nein!“ Sie lachte. „Nicht gebürtig.“ Sie habe nur viele Jahre in der Schweiz gearbeitet.
„Wo genau?“
„In der Nähe von Bern.“
Im nächsten Augenblick unterbrach sie sich selbst. „Das ist ja entzückend!“ Sie zeigte auf eine Kinderzeichnung, die in einem Rahmen an der Wand hing. Sie stellte sich davor und betrachtete ausgiebig jedes Detail.
„Kinder sind einfach wunderbar! Ich habe auch eine Tochter. Sie ist aber schon erwachsen.“
„Und heute hat sie Sie gerettet.“
Sie lächelte unbestimmt und schien sich gar nicht lösen zu können von den bunten Krakeln. Schließlich wandte sie sich mir zu.
„Sie wohnt nicht weit von hier. Über dem Café Central. Kennen Sie das?“
„Aber ja! Das ist ja ein Katzensprung.“
Sie strahlte mich an. „Ich wäre dann ganz in ihrer Nähe. Wenn ich die Wohnung bekomme ...“
„Das wünsche ich Ihnen“, sagte ich.
„Das ist nett!“ rief sie aus und warf mir einen dankbaren Blick zu.
Wir gingen von Zimmer zu Zimmer, sie zeigte sich von allem begeistert und hörte gar nicht auf zu loben und zu schwärmen. Auch die Küche gefiel ihr. Daß sie schon älter war, schien sie nicht zu stören. „Wissen Sie“, sagte sie, „die Schweizer mögen es, wenn etwas schon gebraucht ist und ein bißchen Patina hat.“ Das spreche ja für die Dinge: daß sie halten, obwohl sie schon ein paar Jahre in Gebrauch seien. Ihr gefalle das.
Sie wollte alles übernehmen – auch das kleine Wandregal, das so gut in die Ecke paßte. „Dafür gebe ich Ihnen etwas. Und auch für den Gefrierschrank, ist doch klar!“
Auf der Küchenuhr sah ich, daß es eine Minute vor elf war. Gleich würde die andere Frau kommen.
„Eine Sache noch“, sagte ich. „Wir planen unseren Umzug für den 10. Juli. Vielleicht könnten wir uns so einigen, daß ...“
Noch ehe ich weitersprechen konnte, unterbrach sie mich. „Aber das ist doch kein Problem!“ rief sie aus. „Dann zahle ich ab dem 11. Juli die Miete. Selbstverständlich!“
In diesem Moment klingelte es. Ich sah, wie sie zusammenzuckte.
„Das wird die Dame sein, die nach Ihnen die Wohnung anschaut“, sagte ich und ging, um die Haustür zu öffnen.
Auf einmal hatte sie es eilig. Sie schlüpfte in ihre Sandalen und bedankte sich hastig. „Ich rufe Ihre Vermieterin gleich an. Ich bin sehr, sehr interessiert!“
Sie war schon zur Tür hinaus, da kam sie noch einmal zurück, näherte ihr Gesicht dem meinen und flüsterte mir zu: „Legen Sie ein gutes Wort für mich ein.“
„Das mach ich“, sagte ich und nickte ihr aufmunternd zu.

Die andere Frau war gerade gegangen, da klingelte das Telefon. Es war Julia, die wissen wollte, wie es gelaufen war.
„Ich glaube, ich habe heute unsere Nachmieterin kennengelernt!“
„Wirklich? Wer ist es denn?“
„Die Frau aus der Schweiz“, sagte ich. „Sie war ganz begeistert. Von allem! Die Küche gefällt ihr, und für die Wandregale will sie sogar eine Ablöse zahlen.“
„Na, wunderbar.“
„Und weißt du, was das beste ist? Das war’s mit den Besichtigungen! Ab jetzt haben wir Ruhe.“
„O nein!“ rief sie mit gespieltem Bedauern. „Dann mußt du ja gar nicht mehr aufräumen.“
„Herrlich!“ sagte ich, und wir lachten beide.
Am Nachmittag telefonierte ich mit der Vermieterin. Ich sagte ihr, daß heute die Frau aus der Schweiz dagewesen sei. „Sie hatten mich ja gebeten, ihr die Wohnung als erste zu zeigen.“ Sie sei sehr angetan gewesen und wolle die Wohnung unbedingt mieten.
„Und?“ fragte sie. „Was für einen Eindruck hatten Sie?“
„Was soll ich sagen? Sympathisch, freundlich. Wirklich angenehm! Da hatten Sie ein gutes Gespür.“
Sie lachte. „Ich weiß nicht. Sie klang einfach nett. Und scheint es ja auch wirklich zu sein. Also, ich denke, das könnte passen!“
Es stellte sich heraus, daß sie schon angerufen hatte. Morgen vormittag würde die Vermieterin sie treffen. „Wir sind in einem Café hier im Nachbarort verabredet. Sie kommt zu mir herausgefahren. Da bin ich, ehrlich gesagt, ganz froh. Sonst müßte ich morgen in die Stadt fahren.“
Die andere würde ihre Papiere mitbringen und sie den Mietvertrag, und dann könne es von ihr aus ganz schnell gehen. Mir wäre es doch sicher auch recht, wenn wir auf weitere Besichtigungen verzichten könnten.
„Aber ja!“ sagte ich.
„Gut. Ich melde mich dann bei Ihnen.“
Am nächsten Tag um die Mittagszeit schickte sie mir eine Nachricht: „Ich möchte heute gern mit Ihnen telefonieren, denn es könnte sein, daß die Dame nicht ehrlich ist.“
Ich rief sie sofort an. „Wen meinen Sie?“ Ich muß so ungläubig geklungen haben, daß sie kurz stockte.
„Na, die Frau aus der Schweiz.“
„Aber ... wieso?“
Ich hörte, wie sie tief Luft holte und wie dann, nach einem kurzen Moment, alle Luft wieder aus ihr herausströmte. Schließlich war da wieder ihre Stimme.
Heute vormittag habe sie sich mit ihr getroffen, und sie habe kein gutes Gefühl. Eine Dreiviertelstunde hätten sie einander gegenübergesessen, in einem kleinen Café im Nachbarort. Die Frau habe die ganze Zeit ihren Mantel anbehalten, obwohl es warm war. Der Schmuck, den sie trug, sei nicht echt gewesen. „Ich habe einen Blick für so etwas.“
Wieder hielt sie inne. „Und ... wie soll ich sagen? Sie ... müffelte.“
„Das kann nicht sein.“
„Doch, doch!“ sagte sie. „Ist Ihnen das nicht aufgefallen?“
„Nein.“
Während sie schwieg, dachte ich laut vor mich hin: „Mit Schmuck kenne ich mich nicht aus. Ich weiß nicht, ob der echt ist oder nicht. Ihren Mantel hat sie bei uns auch nicht ausgezogen. Aber ... gemüffelt? Nein, wirklich nicht.“
„Das ist noch nicht alles“, hörte ich wieder die Stimme der Vermieterin.
„Was denn noch?“
„Sie hat ganz seltsame Dinge erzählt. Zum Beispiel hat sie gesagt, sie käme gerade von der Ostsee. Und zwar mit dem Bus. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft haben will. Ich meine: Da müßte sie ja mitten in der Nacht aufgebrochen sein.“
Ich räusperte mich. „Ich dachte, sie wohnt bei ihrer Tochter. Über dem Café Central, also ganz in unserer Nähe.“
„Zu mir hat sie gesagt, sie hat eine Tochter in Bremen.“
„Wirklich?“
„Ja“, sagte die Vermieterin. „Und wissen Sie was? Die Tochter hat vor kurzem ihr Studium abgeschlossen, und da hat sie ihr einen Mercedes geschenkt. Zur bestandenen Prüfung.“
Obwohl ich sie nicht sah, wußte ich, daß die Vermieterin den Kopf schüttelte.
„Das klingt, als ob Geld keine Rolle spielt.“
„So soll es klingen: ja. Aber wenn Geld keine Rolle spielt, fährt man doch nicht mitten in der Nacht mit dem Bus von der Ostsee hierher. Man trägt keinen falschen Schmuck und ... man müffelt nicht.“
Ich schwieg.
Sie habe den Entwurf für einen Mietvertrag dabei gehabt, und als die Frau das gesehen habe, wollte sie den Vertrag sofort unterschreiben. Sie sei mit allem einverstanden gewesen.
„Ja“, sagte ich. „Sie war sehr entgegenkommend.“
Die Vermieterin seufzte. „Das ist ja schön und gut. Aber als ich nach einem Gehaltsnachweis fragte, da hatte sie nur drei Zettel, die völlig nichtssagend waren. Ich habe ihr gesagt, daß ich das prüfen muß, und weil mir das alles ganz seltsam vorkam, habe ich durchblicken lassen, daß mein Sohn Jurist ist. Da wurde sie plötzlich distanziert. Sie ist richtig ein Stück abgerückt. Und: sie wollte die Zettel sofort wiederhaben.“
„Und dann?“
Sie seufzte noch einmal.
„Ich habe ihr gesagt, daß sie mir die Nachweise noch schicken kann. Ich muß doch sicher sein, daß sie in der Lage ist, die Miete zu bezahlen. Aber ... ich glaube nicht, daß da noch was kommt.“

Es war in der Woche darauf. Ich hatte den ganzen Tag zu Hause gearbeitet und brauchte jetzt dringend frische Luft. In der Nachbarschaft gab es ein Café mit ein paar Tischen auf der Straße, da wollte ich hin. Als ich kam, waren alle Tische besetzt, aber direkt vor mir wurde gerade einer frei.
Kaum hatte ich mich hingesetzt, fiel mir eine Stimme auf, die wenige Armlängen von mir entfernt in ein Telefon sprach. Eine volle, etwas müde klingende Stimme einer nicht mehr ganz jungen Frau.
Es dauerte nur zwei Sätze, bis ich sie erkannte. Die Frau sagte, daß sie die letzten Jahre in der Schweiz gelebt habe, aber jetzt hier eine Wohnung suche. Ihre Tochter wohne ganz in der Nähe. Sie nannte das Café, in dem sie gerade saß. „Kennen Sie das?“ Ja, genau darüber wohne ihre Tochter.
Es war nicht das Café Central.
Ich brauchte mich nur ein wenig vorzubeugen und den Kopf zu drehen, da sah ich sie. Sie trug den Sommermantel, den sie auch bei uns in der Wohnung getragen hatte. Er war bis zum Hals zugeknöpft, obwohl es so warm war, daß viele Frauen im Kleid herumliefen. Vor ihr lag die Sonnenbrille, und an ihrem Ringfinger leuchtete der rote Stein.
Ich sah sie nur kurz an, aber als ich mich nach einer Weile noch einmal umwandte, begegneten sich unsere Blicke.
Ich sah, wie sie stutzte und aufhörte zu reden, aber nur für eine Sekunde oder zwei. Dann hatte sie sich wieder im Griff. Sie setzte die Sonnenbrille mit den goldenen Bügeln auf, nahm ihre Handtasche und stand auf. Während sie weiter telefonierte, bahnte sie sich einen Weg zwischen den Tischen und ging langsam, schlendernd davon.
Kaum hatte sie sich ein Stück entfernt, ging sie plötzlich schneller, als wäre ihr etwas eingefallen und als hätte sie es jetzt eilig.
Da hörte ich hinter mir jemanden schreien: „He, Sie!“
Ich fuhr herum, da stand der Kellner und sah ihr nach: die Augen aufgerissen, den Arm erhoben. Noch einmal rief er hinter ihr her. War sie schon zu weit entfernt, oder wollte sie ihn nicht hören? Hastig setzte er sein Tablett irgendwo ab und wollte gerade losrennen.
„Warten Sie!“ rief ich ihm zu. Mitten in der Bewegung hielt er inne und sah mich verblüfft an.
„Ich zahle das“, sagte ich.
Er runzelte die Stirn. „Die Rechnung von ...?“
„Was hatte sie denn?“
„Einen Cappuccino.“
Ich reichte ihm einen Schein.
Während er nach dem Wechselgeld kramte, schüttelte er immer wieder den Kopf. Noch einmal blickte er sich nach der Frau um, aber sie war längst in der Menge verschwunden.
Schließlich konnte er nicht länger an sich halten: „Kennen Sie die Dame?“
„Kennen? Wir müßten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren ...“
Fassungslos starrte mich der Kellner an. „Wie bitte?“
Ich zuckte mit den Schultern.
„Ach, nichts.“

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