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Capetown craze – die Kolonialismus-Influencer

Unseren Artikel zum neokolonialen Kapstadt-craze habe ihr gelesen, oder? 2016 war ich vor Ort, knapp zehn Jahre später, im Winter 2024/2025 ist Kapstadt die Winterresidenz der Reichen, Schönen und Ausbeutenden. Hups, there, I said it. Unser Artikel fragt sich: Was macht es mit einem Land, das erst seit gut 30 Jahren von der Apartheid befreit ist, wenn reiche Europäer:innen und Amerikaner:innen weiter Treiber von Ungleichheit sind? Deshalb haben wir uns die riesigen Unterschiede in Wahrnehmung und Lebensqualität zwischen Kapstadt und dem angrenzenden Township Khayelitsha angeschaut. Von letzterem habt ihr wahrscheinlich noch nichts gehört, oder? Auch, weil die Kolonialismusfluencer euch dessen Bestehen verschweigen – wenn sie nicht selbst ihre Augen vor der Existenz verschlossen halten. Anyway, bitte lesen, wenn noch nicht geschehen (Opens in a new window).

Weshalb dann also nochmal etwas zu Kapstadt, Khayelitsha und co? Weil wir euch hier auf Steady einen anderen Blick auf unsere Artikel versprochen haben. Hier wird’s persönlich und bloggy. Heute: Wie meine Zeit 2016 in Südafrika war. Oder: Eine Abrechnung mit weißem Tourismus – ungeschönt und unjournalistisch. Let’s go.

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