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Europa sollte hoffen, ein Teil der amerikanischen Technosphäre bleiben zu dürfen

Hallo zusammen,

in den USA startete in dieser Woche ein Programm, das in Deutschland nur wenig Aufmerksamkeit erhielt: Die Mission Genesis will die Welt verändern, mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz neue Reaktoren entwickeln, die Materialforschung vorantreiben und bessere Quantencomputer entwickeln. In Deutschland hingegen wird mit dem Geld großer Stiftungen gegen die Digitalisierung agitiert, und man ist nicht in der Lage, die Ukraine und sich selbst vor der Bedrohung durch Putins Russland zu schützen. Ich weiß, Meckern ist eine deutsche Krankheit, aber es gibt zurzeit viele Gründe, die hiesigen Entwicklungen zu kritisieren – aber natürlich immer mit der Hoffnung, dass es doch vielleicht irgendwann wieder in Richtung Freiheit, Wohlstand und Fortschritt geht.

Stefan Laurin
Herausgeber

 

Unsere Themen der Woche

Europa sollte hoffen, ein Teil der amerikanischen Technosphäre bleiben zu dürfen

Die Erde Foto: NASA Lizenz: Gemeinfrei


Während in Deutschland staatlich subventionierte NGOs wie AlgorithmWatch Leitfäden zur Verhinderung von Rechenzentren veröffentlichen – für die es ohnehin weder genug Strom noch Leitungskapazitäten gibt –, stellen sich die USA den Herausforderungen, die sich durch den technologischen, militärischen und wirtschaftlichen Aufstieg Chinas ergeben haben. Anstatt sich auf digitale Souveränität zu konzentrieren, sollte Europa sich bemühen, ein Teil der amerikanischen Technosphäre bleiben zu dürfen.
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„Ich werde überleben. Weil ich leben will“

Eli Sharabi Foto: Foreign, Commonwealth & Development Office Lizenz: CC BY 4.0


Eli Sharabi überlebte 491 Tage Hamas-Haft. Bereits wenige Wochen später gibt er einem israelischen Sender – trotz der Bedenken seiner Ärzte – ein großes Interview, in dem er das Unvorstellbare erzählt: als Zeitzeuge. Nun sind auch seine gut geschriebenen Erinnerungen an seine Entführung durch die Hamas, die in Israel in der Bestsellerliste stehen, auf Deutsch erschienen.
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Wo Trump recht hat

Donald Trump und Vladimir Putin auf der Joint Base Elmendorf-Richardson, Anchorage, Alaska Foto: Benjamin D Applebaum Lizenz: Gemeinfrei

Bei allem berechtigten Nein zum Putin-Trump-Plan zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine: Für die Abwehr der russischen Aggression sind in erster Linie die Europäer verantwortlich. Sie tragen auch die Hauptschuld daran, dass die Ukraine sich nun zwischen Selbstaufgabe und alleine Weiterkämpfen entscheiden muss.
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Stiftung Mercator nimmt Digitalisierung ins Visier

Sitz der Stiftung Mercator in Essen Foto: Laurin

Deutschland hat es mit der Energiewende geschafft, teuren, schmutzigen Strom zu erzeugen, seine alten Industrien zu zerstören und den Aufbau neuer, digitaler Industrien zu verhindern. Und immer gehörten die Stiftung Mercator und die von ihr finanzierten NGOs zu den treibenden Kräften des Niedergangs. Selten wurde Geld so effektiv eingesetzt, um ein Land und seine Wirtschaft zu zerstören und die Menschen ärmer zu machen wie von der – mit dem Geld eines Metro-Erben finanzierten – Stiftung Mercator.
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Norbert Bolz: Zurück zur Normalität

Norbert Bolz in einer Phoenix-Talkshow Screenshot: Ruhrbarone

Es wirkt wie ein irrer Zufall: Nur wenige Wochen nach Erscheinen von Norbert Bolz’ Buch „Zurück zur Normalität. Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand“ bekam der Medienwissenschaftler am 23. Oktober dieses Jahres frühmorgens Besuch von der Polizei – ausgelöst durch Ermittlungen wegen eines Posts in den sozialen Medien.
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Zahl der Woche

Watzkes Fehlstart: Wenn Selbstsicherheit zur Stolperfalle wird

Hans-Joachim Watzke. Archiv-Foto: BVB

Aki Watzke hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt – das ist die bittere Erkenntnis nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten von Borussia Dortmund am Sonntag. Natürlich: Er wurde gewählt. Doch entscheidend ist nicht das Ob, sondern das Wie. Nur 59 Prozent der abstimmenden BVB-Mitglieder gaben ihm am Sonntag ihre Stimme – ein Wert, der für einen Kandidaten ohne offiziellen Gegenkandidaten kaum anders als eine schallende Ohrfeige zu deuten ist.
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Ruhrbarone-Kulturtipp

Adventszeit im Ruhrgebiet

Wenn die Tage kürzer werden, öffnen sich im Revier nicht nur klassische Schokoladentürchen. Zahlreiche Städte und Initiativen setzen auf originelle Adventskalender, die Kunst, Kultur und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen – und so die Wartezeit bis Weihnachten auf besondere Weise versüßen.

Kunstvoll in Essen

Am SANAA-Gebäude auf dem Gelände des Welterbes Zollverein verwandelt die Folkwang Universität der Künste die Fenster des Cubus in einen überdimensionalen Adventskalender. Ab dem 1. Dezember werden täglich neue Arbeiten aus den Studiengängen Kommunikationsdesign, Produktdesign und Fotografie präsentiert – jeweils von 17 bis 21 Uhr.

Geschichten in Essen

Das Bistum Essen lädt mit seinem traditionellen Adventskalender „Wartest du mit mir?“ bereits zum 48. Mal zum Mitmachen ein. Vom 30. November bis 6. Januar gibt es täglich Geschichten, Lieder, Rätsel und Bastelideen – diesmal mit besonderem Fokus auf das gemeinsame Warten auf Nikolaus, Weihnachten und die Heiligen Drei Könige.

Digital in Recklinghausen

Die Stadt Recklinghausen setzt auf einen Online-Adventskalender mit Tipps für eine klimafreundliche Adventszeit. Neben nachhaltigen Ideen verrät er auch spannende Fakten – wie den nassesten und heißesten Tag des Jahres 2025.

Kultur in Mülheim

Unter dem Motto „kulTÜRchen“ beteiligen sich vom 1. bis 7. Dezember zahlreiche Einrichtungen in Mülheim. Lesungen, gemeinsames Singen und Theateraufführungen bringen die Menschen zusammen.

Gemeinschaft in Oberhausen

Der „Bewegende Adventskalender“ der Stadt Oberhausen bietet 75 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet. Höhepunkt ist am 17. Dezember ein Abend mit Geschichten und Live-Musik im Ratssaal.

Nachbarschaft in Duisburg-Ruhrort

Hier zieht der Adventskalender von Haus zu Haus: 24 Fenster und Türen werden kreativ gestaltet – oft mit Glühwein und Musik. Am 12. Dezember gipfelt die Aktion in der traditionellen Lichterglanz-Parade durch den Stadtteil.

Tradition in Hattingen

Vor dem historischen Rathaus sorgt Frau Holle für den Klassiker unter den Adventsaktionen: Täglich um 17 Uhr – an Heiligabend bereits um 11 Uhr – schüttelt sie ihr Kissen aus und lässt kleine Geschenke und Schokolade auf die wartenden Kinder regnen.

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