Es ist Montag, der 2. März 2026, und du liest die STOFFKUNDE, meinen wöchentlichen Trikot-Newsletter. Die Grippe ist nun vollends überwunden und ich hoffe, ich bekomme sie so schnell nicht wieder. Trotz Schutzimpfung hat sie mir und auch meiner Frau gehörig zugesetzt. Das Blöde daran ist zudem, dass einen so eine Erkrankung in den eigenen Planungen und bei der Arbeit an den verschiedenen Projekten zeitlich weit zurückwirft. Aber irgendetwas ist ja immer.
Wie zum Beispiel, dass dieses Tool, mit dem ich bei Steady meinen Newsletter schreibe, seit letzter Woche auf einmal mir meine Verlinkungen nicht mehr als eingebettete Vorschau anzeigt. Zumindest nicht in der Browser-Version. In meiner E-Mail-Vorschau und damit hoffentlich auch bei euch heute morgen sind die meisten Links als eingebette Version zu sehen. Ich hoffe daher, dass dies nur ein kurzfristiger Bug ist und nächste Woche alles wieder normal angezeigt wird.
Wer die STOFFKUNDE bereits als Mitglied unterstützt oder in Zukunft gerne unterstützen möchte, kann sich jetzt die Steady-App im Google Play (Opens in a new window) oder Apple App Store (Opens in a new window) runterladen und sich dort mit seinen Steady-Mitgliedsdaten bei der STOFFKUNDE anmelden. Aktuell sind in der App alle STOFFKUNDE-Ausgaben seit letztem Sommer nachlesbar, eine Themenübersicht, die in den kommenden Wochen und Monaten sowohl von mir als auch von euch als STOFFKUNDE-Mitglied mit Inhalten gefüllt werden kann, und wo ihr eure Meinungen zu den geteilten Artikeln, Posts, Videos oder Podcasts mitteilen könnt und sich daraus eventuell spannende Diskussionen ergeben.
Darüber hinaus ist mein STOFFKUNDE-Instagram-Feed in der App nachzulesen sowie das für die Zukunft wichtigste Tool der Community-App: die Chat-Funktion! Über die ihr euch als STOFFKUNDE-Mitglied direkt mit mir und vor allem untereinander austauschen könnt. In der App werde ich auch die Themenumfragen platzieren, an denen ihr als Mitglieder teilnehmen und mitbestimmen könnt, über welche Themen ich in Zukunft schreiben soll. Ihr könnt auch eure eigenen Themenvorschläge platzieren. Ab April kommt dann zusätzlich noch der Podcast mit in die App.
Wer also zusätzlich zu meinen bereits bestehenden acht Mitgliedern als Beta-Tester bei der STOFFKUNDE-Trikotcommunity mit dabei sein möchte, kann hier bei Steady eine von vier möglichen Mitgliedschaften abschließen, die euch allen Zugang zur STOFFKUNDE-Community ermöglicht.
(Opens in a new window)Mit einer Mitgliedschaft unterstützt ihr zusätzlich meine Arbeit und helft mir, mein Content-Angebot Zug um Zug weiter auszubauen.
In der kommenden Woche bereite ich mich auf meine erste Trikot-Reise und die Termine vor, über die ich euch in der letzten Woche schon ein wenig erzählt habe. Nach meiner Rückkehr werde ich euch dann hier, auf meinen Social-Media-Kanälen und vor allem in der Community-App daran teilhaben lassen.
Vielen Dank für eure Unterstützung und bis nächste Woche.
Herzlichst, euer Steve

Im Sommer letzten Jahres habe ich mich im Rahmen einer Recherchereise und auf Vermittlung von @eintracht_frankfurt_trikots (Opens in a new window) für diese Kolumne, die im Herbst im Zeitspiel-Magazin erschien, mit dem ehemaligen FC- und Eintracht-Frankfurt-Keeper Markus Pröll getroffen. Heute geht es hier um die Geschichte um sein Lieblingstrikot. In einer späteren Ausgabe der STOFFKUNDE werde ich dann auch noch unser Gespräch über die Trikothülle (Opens in a new window) veröffentlichen. Er hat mit dieser Hülle ja eine Alternative zu teureren Trikotrahmen erfunden, mit denen Fans und Sammler ihre Schätze optimal schützen können.
Markus Pröll über seinen späten Weg ins Tor sowie zum Profitum und warum das grüne Torwarttrikot von Jako, mit dem er 2006/07 zum besten Bundesliga-Torwart der Hinrunde wurde, bis heute sein Lieblingsshirt ist.
Mit dem Fußball habe ich angefangen, bei uns auf dem Dorf in der Nähe von Köln. Mein erster Verein war der VfR Flamersheim. Zu Beginn stand ich noch im Feld, dann bin ich ins Tor gewechselt. Als Teenager hatte ich viele andere Interessen und war vom Fußball fast schon wieder weg. Irgendwann musste ich mich dann aber entscheiden und habe mit 14 Jahren beim SSV Eintracht Lommersum noch einmal einen neuen Anlauf genommen. Durch meine Leistungen im Verein, in der Kreisauswahl und später in der Mittelrheinauswahl ist der 1. FC Köln auf mich aufmerksam geworden. Dort habe ich dann mit 16 Jahren das erste Mal unter fast professionellen Bedingungen trainiert und zwei Jahre später meinen ersten Profivertrag unterschrieben. Dass ich mal Profi werden würde, hatte ich nie gedacht und schon gar nicht geplant.
Nach acht Jahren beim FC und 111 Spielen bei den Profis bin ich im Sommer 2003 zu Eintracht Frankfurt gewechselt. Dort lief es anfangs sehr gut für mich. Am Ende der Saison 2004/05 sind wir in die Bundesliga zurückgekehrt, und die Eintracht-Fans haben mich zum Spieler der Saison gewählt.
Allerdings wurde ich auch immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. So zog ich mir gleich zu Beginn nach der Rückkehr in die Bundesliga eine Kapselverletzung zu und verlor dadurch meinen Stammplatz an Oka Nikolov.
Zur Saison 2006/07 machte mich Friedhelm Funkel wieder zur Nummer 1 und ich spielte das sicher beste Halbjahr meiner Karriere. In der „Kicker“-Rangliste wurde ich damals zum besten Keeper der Hinrunde gewählt, und die „La Gazetta dello Sport“ berief mich im September 2006 sogar in ihre beste Elf der Welt.
Durch diese Erfolge ist meine Bindung zu diesem grünen Trikot von Jako natürlich besonders hoch.
Es weckt jedes Mal emotionale Erinnerungen. Durch die gute Saison hatte sich die Eintracht 2006 ja für den UEFA-Cup qualifiziert, der zur Saison 2008/09 in UEFA-Europa-League umbenannt wurde. Mit einem 4:0-Heimsieg bzw. einem 2:2 im Auswärtsspiel gegen Bröndby sind wir in die Gruppenphase eingezogen, wo ich gegen US Palermo, Newcastle United und Fenerbahçe alle Spiele bestritt. Nur beim Auswärtsspiel gegen Celta Vigo musste ich aufgrund einer Rippenprellung pausieren. Diese „Prellung“ hat sich erst zwei Monate später als Rippenbruch herausgestellt und sollte mich schließlich die gesamte Restsaison kosten.
Anschließend konnte ich wegen Verletzungen wie einem Syndesmosebandanriss oder einer Schultereckgelenkssprengung leider keine Saison mehr komplett zu Ende spielen und habe daher meine Karriere im Jahr 2011 im Alter von gerade mal 31 Jahren beendet.
Auch ihr könnt in dieser Rubrik mit eurem Lieblingstrikot vorgestellt werden. Ihr müsst dafür nicht mal ein Ex-Profi gewesen sein. Wenn ihr vielleicht ohnehin vorhattet, wegen der Trikot-Community Mitglied bei der STOFFKUNDE zu werden, dann wählt einfach das Fan-Paket (Opens in a new window) und ihr seid automatisch in einer der zukünftigen STOFFKUNDE-Ausgaben mit eurem Lieblingstrikot und eurer Hintergrundstory dazu mit dabei.

Adidas setzt seine Expansion als Ausrüster von Nationalmannschaften fort. Nach Basketball und Hockey kommen die deutschen Bob-, Rodel- und Skeleton-Teams sowie die Volleyball-Nationalmannschaften neu mit dazu ins Portfolio.
https://www.sazsport.de/news/free/vom-olympia-erfolg-profitieren-adidas-stattet-deutsche-bob-rodel-und-skeleton-teams-aus/ (Opens in a new window)https://www.volleyball-verband.de/de/redaktion/2026/februar/verband--dvv--adidas-und-weplayvolleyball-praesentieren-neues-nationaltrikot/ (Opens in a new window)Derweil reißen die schlechten Nachrichten um den örtlichen Nachbarn Puma nicht ab. Mit 643 Mio. Euro machte die Wildkatze den größten Verlust seiner Unternehmensgeschichte. Es wurde ein Strategiewechsel eingeleitet. Man möchte wieder begehrlicher werden und setzt auf Verknappung. Zudem setzt Puma in Zukunft ausschließlich auf Fußball, Running und Fitness als Kernsportarten. Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, ob diese neue Strategie aufgeht. Mir gefällt die aktuelle Strategie von Adidas wesentlich besser. In einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung habe ich jedoch gelesen, dass der aktuelle Puma-Chef Arthur Höld indirekt genau diese „zu kommerzielle“ Strategie als Mitursache für die Probleme bei Puma ansieht, die Ex-Puma-Chef Bjørn Gulden erst bei Puma und jetzt bei Adidas praktiziert. „Nach Ansicht von Kritikern“ fehlt es dem Bericht nach „allerdings an Langfristigkeit und Nachhaltigkeit“. Ob dem wirklich so ist, wird die Zukunft zeigen.
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101145600/puma-bilanz-sportartikel-gigant-mit-groesstem-verlust-der-firmengeschichte.html (Opens in a new window)Wenn ihr 1860-Fans seid und ihr 60-Merchandise-Artikel privat auf eBay verkauft, könnte euch eine Abmahnung der berüchtigten TSV 1860 Merchandising GmbH von Investor Hasan Ismaik ins Haus flattern.
https://loewenmagazin.de/tsv-1860-stellt-klar-merchandising-gmbh-hat-keine-legimitation-fuer-abmahnungen/ (Opens in a new window)
In England kamen jetzt ein paar wertvolle Trikots aus alten FA-Cup-Finalspielen unter den Hammer. Zudem brachte die Originalzeichnung des FA-Cups der Cup-Designer Fattorini & Sons knapp € 47.000 bei der Versteigerung ein.
Im Museum des FC Bayern befinden sich aktuell ca. 8.000 Exponate, wovon wiederum 1.500 Schenkungen sind.
https://fcbayern.com/museum/de/news/2026/02/aus-der-51-der-geschenkte-schatz (Opens in a new window)Laut einem Bericht der UEFA hat der FC Barcelona mit 277 Mio. € aus weltweiten Trikot- und weiteren Fanartikelverkäufen die Nächstplatzierten Real Madrid (231 Mio. €) und FC Bayern (189 Mio. €) weit hinter sich gelassen. Bei den Gesamterlösen des Vereins liegt dem Bericht nach Real mit über 1 Milliarde Umsatz aber weiter unangefochten auf Platz 1.
https://sports.yahoo.com/articles/barcelona-outperform-real-madrid-bayern-074000855.html (Opens in a new window)Clubs der Major League Soccer werden ab kommenden Sommer eine weitere Möglichkeit haben, auch auf der Rückseite der Trikots einen weiteren Sponsor zu platzieren. Damit tragen die MLS-Klubs in Zukunft vier Mal Werbung auf dem Trikot. Neben dem üblichen Brust- und individuellen Ärmelsponsor auf dem rechten Ärmel und dem neuen Rückensponsor, tragen alle Klubs auf dem linken Ärmel das Logo von Media-Partner Apple.
https://www.sportsbusinessjournal.com/Articles/2026/02/26/mls-adds-back-of-kit-sponsorship-opportunity-for-clubs/ (Opens in a new window)
Jola Giersch und Justin Mattheis eröffnen am 7. März in Moers ihren Trikotladen Vintagescore berichtet die NRZ. Der Laden wird vorerst allerdings nur an drei Tagen die Woche, von donnerstags bis samstags, geöffnet sein.
Ich habe meine Google Alerts und Newssuche etwas ausgebaut und dadurch rücken noch ein paar Artikel und Berichte mehr in mein Blickfeld, die vorher vielleicht untergegangen sind. So wußte ich zum Beispiel nicht, dass der KSC in den beiden ersten DFB-Pokalrunden mit einem Stern über dem Wappen aufgelaufen sind. Und das obwohl der KSC in der zweiten Runde gegen meinen Lieblingsverein Borussia Mönchengladbach ausgeschieden ist. Ist mir damals nicht aufgefallen. Die Erklärung warum das so war findet ihr hier
https://www.ka-news.de/ksc/warum-hat-der-ksc-einen-stern-auf-dem-trikot-aber-nur-manchmal-1-3-26-113368561 (Opens in a new window)
Anlässlich seines 100-jährigen Vereinsjubiläums hat der SV Wehen Wiesbaden am Samstag gegen den FC Ingolstadt in einem besonderen Sondertrikot gespielt, das bis zum kommenden Sonntag auf der Shopseite des Vereins ersteigert werden kann.
Alle Erlöse aus den Trikotverkäufen kommen dem Nachwuchs des SV Wehen-Wiesbaden zu Gute.
Wenn euch die heutige Ausgabe der STOFFKUNDE gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diesen Newsletter abonniert und weiterempfehlt. Letzte Woche sind alleine durch meine Trikotgeschichte(n) bei Fever Pit’ch (Opens in a new window) sechs neue Newsletter-Abonnenten dazugekommen. Vielen Dank und herzlich Willkommen!