(Opens in a new window)Hallo zusammen!
Mit seinen Schallplattenveröffentlichungen und Konzerten hat mir John Cale stets sehr viel Freude bereitet. Zum Interview treffen konnte ich ihn einmal in Dresden, als er mit "Last Day On Earth" in Begleitung von Bob Neuwirth auf Tour war, ein zweites Mal im Zusammenhang mit "Hobo Sapiens" 2003 in München; ich bin damals buchstäblich mitten in der Nacht mit dem Zug nach München gefahren, vom Münchner Hauptbahnhof zum Hotel gewetzt und direkt im Anschluss ans Interview zurück nach Dresden. War ein ziemlicher Ritt!
Lebhaft in Erinnerung auch ein Familienurlaub in Wales, als ich die fixe Idee hatte, den Geburtsort von John Cale aufzusuchen. Wir schlängelten uns mit unserem Auto, wohlgemerkt einem kontinentaleuropäischen Automobil mit dem Lenkrad auf der linken Seite, durch verwunschene Gebirgstäler. Am Ziel angelangt, brach bereits die Nacht herein. Wir fragten im Dorfkonsum, Passanten auf der Straße, studierten auf dem Friedhof die Inschriften der Grabsteine, leider keinerlei Hinweis auf eine Familie Cale! Dummerweise gab es Wikipedia damals noch nicht in solcher Ausführlichkeit und John Cales Autobiographie "What's Welsh For Zen?", die er mir in München dann signiert hat, war noch nicht erschienen, so dass wir schlicht die falsche Ortschaft mit einem täuschend ähnlich klingenden Ortsnamen angesteuert hatten! Daran muss ich immer denken, wenn ich über John Cale schreibe.
Auf meiner Website finden sich mehrere Albumrezis, neben Beiträgen zu Nico, darunter ein Interview mit meinem geschätzten Schallplattensammlerfreund Jürgen Aufschlager, der 1985 einen Auftritt von Nico in Budapest erleben und fotografieren konnte; eins seiner Fotos hat einen Ehrenplatz in meinem Arbeitszimmer. Aber lest selbst.
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