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Geldregen fürs Parkbad? // Unnötige Doppelsperrung // Bobbycar-Rennen zu Wasser

Der Nachrichten-Newsletter von und für Menschen aus Laupheim und Umgebung

  1. Juni 2026

Liebe Community-Mitglieder,

viele von euch suchten beim Hochsommer-Vorgeschmack in den vergangenen Tagen eine Erfrischung im Laupheimer Parkbad. Die Einrichtung samt zugehörigem Natursee ist aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Doch es gibt ein paar Sanierungs-Baustellen, die eine Menge Geld kosten. Da kommt ein neuer, mit 250 Millionen Euro gefüllter Bundes-Fördertopf für Schwimmsportanlagen (“SKS Schwimmen”) gerade Recht. Die Stadt hofft nun, ein Stück vom wertvollen Kuchen abzubekommen. Profitieren könnte davon auch die Schwimmbadkneipe, deren Wiedereröffnung viele herbeisehnen. Im heutigen Newsletter schauen wir etwas genauer auf die Hoffnungen, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung neue Nahrung bekamen.

Außerdem hat sich CarlL - wie viele von euch auch - darüber gewundert, dass seit vergangener Woche nach der Mittelstraße auch auf der Ausweichstrecke Rabenstraße wegen einer Baustelle die Durchfahrt nicht möglich ist. Das wirkt wie ein kleiner Schildbürgerstreich, oder? Ebenso die Sperrung der Bergmannstraße zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. CarlL hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt, was hinter dem bescheidenen Timing steckt.

Und last not least wir blicken nach Obersulmetingen: Das Zeltfest (3.-7.6.) samt Riß-na-Fahra (4.6.) steht bevor. Da gibt es viel zu tun. CarlL hat fleißigen Bootsbauern über die Schultern geschaut.

Danke, dass ihr meinen Newsletter lest.
Ein schönes verlängertes Wochenende wünscht euch

Euer Reiner Schick

+++ Thema des Tages

Die Visualisierung durch das Architekturbüro Gebhardt lässt von einem grundsanierten Parkbad-Ensemble träumen - und von Fördermitteln hierfür.

Sanierung des Park- und Freibads? Stadt hofft auf Fördermittel

(Ein Text von Reiner Schick)

Besuchern des Parkbads und vor allem des Natursees dürfte es längst aufgefallen sein: Am denkmalgeschützten historischen Teil der Laupheimer Freizeiteinrichtung wird gebaut. Genauer gesagt am einstigen Bootshaus am Südflügel der lang gestreckten, ehemaligen Umkleideanlage. Ein zusätzlicher und barrierefreier WC-, Dusch- und Umkleidebereich mit Handwaschbecken wird dort eingerichtet. Die Maßnahme ist jedoch nur der erste Schritt bei der mittelfristig geplanten Sanierung des gesamten, fast 100 Jahre alten Ensembles aus Holz, das sich vom Bootshaus im Süden über den Turm an der westlichen Ecke bis hin zur Schwimmbadkneipe an der Nordseite erstreckt (siehe obige Visualisierung). Rund fünf Millionen Euro sind für die Arbeiten (inklusive Aufbereitung des Natursees) geplant. Eine ordentliche Stange Geld - für die es unverhofft eine fast ebenso ordentliche Stange Fördermittel geben könnte.

Gerold Häußler, der technische Leiter der Stadtwerke, hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung das neu aufgelegte Bundes-Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ (SKS) vorgestellt. 250 Millionen Euro sind in dem Topf, von dem man - natürlich - auch in Laupheim gerne etwas abhaben möchte. Fokus des Programms ist die bauliche Sanierung, Modernisierung und der Erhalt der sozialen Infrastruktur - exakt das, was im Parkbad vorgesehen ist. Die maximale Förderquote beträgt 75 Prozent, die allerdings nur für finanzschwache Kommunen gedacht ist. In diese Kategorie fällt Laupheim aktuell nicht, und niemand hofft, dass das demnächst der Fall sein wird. Aber gesichert vorhersagen kann das niemand. Ansonsten würde immerhin noch die Regelförderquote in Höhe von 45 Prozent der förderfähigen Kosten in Frage kommen - weit besser als nichts. Doch es ist damit zu rechnen, dass die Summe der Förderanträge aus ganz Deutschland wie immer weit über der verfügbaren Summe von 250 Millionen Euro liegt.

Der Sanierungsstau - und die Kosten

Trotzdem: Träumen ist erlaubt, und so machte Häußler im Gemeinderat nochmals die Notwendigkeit der Sanierung des Parkbads als “identitätsstiftender Ort unserer Stadt” deutlich. Diese sei dringend erforderlich, um:

  • Die historische Bausubstanz dauerhaft zu sichern und denkmalgerecht zu sanieren.

  • Die Energieeffizienz im Gastronomiebereich und Turm signifikant zu steigern (Fokus des Bundesprogramms bei Gebäuden).

  • Die Barrierefreiheit für alle Bürgergruppen nach modernen Standards herzustellen.

Die Kosten belaufen sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 4,2 Millionen Euro und teilen sich wie folgt auf:

  • 2,7 Millionen Euro für die Sanierung des Nordflügels mit Turm und Gastronomie

  • 575.000 Euro für die Sanierung des Westflügels (Umkleiden)

  • 600.000 Euro für die Außenanlagen und Gebäudeanschlüsse

  • knapp 400.000 Euro für die Aufbereitung des Südsees

Nicht mitgerechnet sind die eingeplanten 800.000 Euro für die bereits begonnene Sanierung des Südflügels (ehemaliges Bootshaus), die laut Häußler “gut voran” komme.

"Gut voran" kommen laut Gerold Häußler die Arbeiten am früheren Bootshaus am Ende des Südflügels. Foto: Schick

Auch im Freibad vermelden die Stadtwerke einen Sanierungsstau und Verbesserungswünsche. Die geschätzten Kosten summieren sich wie folgt:

  • 1,5 Millionen Euro für die Sanierung des Eingangs- und Sanitärbereichs

  • 700.000 Euro für eine neue Rutsche samt Becken, Fundamenten und Technik

  • 150.000 Euro für die Sanierung und Umgestaltung des Edelstahlbeckens

Insgesamt macht das für Park- und Freibad rund 6,7 Millionen Euro, wovon bei einer SKS-Regelförderung (45%) 3 Millionen Euro gedeckt wären, also ein Eigenanteil von 3,7 Millionen Euro bliebe; die maximale Förderquote (75%) würde zwar 5 Millionen Euro bescheren (Eigenanteil 1,7 Millionen Euro) - verbunden jedoch mit der verzichtbaren Erkenntnis, dass man eine finanzschwache Kommune wäre.

Im Rat ist man sich einig - weitgehend

Im Rat herrschte Einigkeit darüber, dass man es mit einem Antrag probieren solle. “Eine große Chance, die wir ergreifen sollten”, sagte zum Beispiel Peter Fritzenschaft (Freie Wähler). Viel Zeit dafür ist ohnehin nicht: Bis 19. Juni muss die Stadt eine Projektskizze digital einreichen, voraussichtlich im Herbst 2026 wolle der Bund die Projektauswahl treffen, sagte Häußler. Sollte Laupheim zum Zug kommen, müssten die Maßnahmen binnen sechs Jahren (2027 bis 2033) vollzogen werden.

Welche das dann genau sein sollen, darüber diskutierten die Stadträte dann doch noch. Raymond Ihle (CDU) freute sich über das perfekte Timing des Förderprogramms: Das Parkbad wäre dann pünktlich zu dessen 100-jährigem Bestehen blitzsauber saniert. Er sieht aber Einsparpotenzial bei der Rutsche. Erwin Graf (Freie Wähler) findet die durch Spenden finanzierte Rutsche durchaus wichtig und regte an, erneut auf Spendersuche zu gehen. Eher aufs Springen in den Natursee denn aufs Rutschen ins Freibad freute sich Bettina Hempfer-Rost: “Es wäre super, wenn wieder ein Sprungbrett am Natursee installiert würde.” Laura Thiem (SPD) hoffte, dass “die alten Mosaik-Fliesen” im Südflügel wiederverwendet werden. Apropos Flügel: Der Specht treibe sich im Altbau rum und mache dessen Zustand nicht besser, sagte Clemens Graf Leutrum (CDU). Umso wichtiger wäre es, wenn im nächsten Jahr mit der Sanierung der Altgebäude begonnen werden könne.

Trostlos, weil ungenutzt liegt im dritten Sommer in Folge die Schwimmbadkneipe da. Gibt es nun neue Hoffnung? Foto: Schick

Für Iris Godel-Ruepp (Freie Liste) ist eine neue Rutsche ebenfalls “nicht vorrangig”, dafür schlägt ihr Herz für die Schwimmbadkneipe: “Vielleicht kriegen wir da nächstes Jahr was hin.” Aktuell ist Laupheims beliebtes Freiluft-Gastronomieziel den dritten Sommer in Folge geschlossen. Grund: Die Bausubstanz des Gebäudes ist schlecht, sprich sanierungsbedürftig und nicht verkehrssicher, wie Gerold Häußler klar machte. Eine SKS-Förderung könnte helfen, deutete er an. Das hofft auch Noah Bloching (Offene Liste): “Vielleicht kann man in einem ersten Schritt ja wenigstens den Außenbereich nutzbar machen.”

Doppelsperrung Mittel- und Rabenstraße: Stadt räumt Fehler ein

(Ein Text von Reiner Schick)

Am Finnegan's Pub wurde der Zebrastreifen verlegt und sicherer gemacht. Foto: Schick

Uuups - mancher Autofahrer hat vergangene Woche nicht schlecht gestaunt, als er statt auf der gesperrten Mittelstraße auf der Rabenstraße die Innenstadt durchqueren wollte. Das ging nämlich plötzlich auch nicht mehr. Am Finnegan’s Pub standen Absperrungen und Bagger. Was ist das?, fragte man sich und vermutete: ein Rohrbruch! Oder ein anderer baulicher Notfall, der dringend behoben werden muss.

Doch dem war nicht so. “In der Rabenstraße wird aktuell der Fußgängerüberweg versetzt und mit einer modernen, ausreichenden Beleuchtung ausgestattet”, teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage von CarlL mit. Und: “In diesem Zuge können Risse in der Oberfläche und eine schadhafte Entwässerung saniert werden. Damit wird diese wichtige Verkehrsverbindung insbesondere für den Schülerverkehr sicherer gestaltet.” Und nicht nur das: Der Zebrastreifen wird mit einem “taktilen Leitsystem” - also gerillten Zutrittsflächen auf beiden Seiten - ausgestattet, damit er auch von blinden und sehbehinderten Menschen wahrgenommen werden kann. “Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Maßnahme in den Ferien umgesetzt und abgeschlossen”, schreibt die Stadtverwaltung weiter. Eine Umfahrung sei über die Radstraße vorgesehen.

Stadt: Parallelsperrung “nicht optimal”

Verbesserungen der Sicherheit sind schön und wichtig, aber es blieben zwei Fragen: Warum wurde die Baustelle nicht angekündigt? Und musste es ausgerechnet in den Pfingstferien sein, wo doch aktuell die Durchfahrt der Mittelstraße schon wegen einer Baustelle gesperrt ist? Hierzu räumte die Stadtverwaltung ein: “Die zeitgleiche Durchführung der Maßnahmen in der Rabenstraße und der Mittelstraße ist aus heutiger Sicht nicht optimal. Die Abstimmung der einzelnen Maßnahmen hätte besser erfolgen können. Die daraus entstandenen verkehrlichen Einschränkungen sind auch aus unserer Sicht für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer belastend.” Positiv sei jedoch, dass die Arbeiten in der Rabenstraße voraussichtlich am 2. Juni - also heute - abgeschlossen werden können und sich die Situation dort damit wieder entspannen werde. Zur mangelnden Information im Vorfeld heißt es in der städtischen Stellungnahme: “Aufgrund einiger personelle Vakanzen und Umbrüche im Fachamt ist die Kommunikation der Baustelle leider untergegangen. Wir möchten dies aber verbessern und unsere Bürger künftig wieder frühzeitig über Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Verkehr informieren.”

Gerillte Trittflächen am Bürgersteig sollen den Zebrastreifen für Sehbehinderte besser erkennbar machen. Foto: Schick

Mittelstraße: frei zum Heimatfest, wieder gesperrt im Juli

Im Übrigen soll auch die Mittelstraße zum 11. Juni und damit rechtzeitig zum Heimatfest wieder geöffnet werden. Danach erfordert der Ausbau der Fernwärme durch die Stadtwerke nach Angaben der Stadtverwaltung aber einen zweiten Bauabschnitt, so dass die Durchfahrt der Mittelstraße dann erneut blockiert wird, und zwar voraussichtlich vom 6. bis 31. Juli, so die aktuellen Planungen.

Umweg zum Friedhof

Ebenfalls zur Unzeit kam für manche Verkehrsteilnehmer die Sperrung der Bergmannstraße für den motorisierten Verkehr wegen erhöhter Unfallgefahr (siehe CarlL-Newsletter vom 19. Mai (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)): Weil nämlich die Max-Eyth-Straße auf Höhe der Firma Lischma wegen der Verlegung einer Wasserleitung aktuell halbseitig gesperrt ist und nur Richtung Rentschler befahren werden kann, kommt man als Kraftfahrer von der Erwin-Rentschler-Straße (Edeka, Baustoffe Wilhelm, Fa. Bergmann) nicht auf normalem Weg zum Friedhofs-Kreisel, sondern muss einen Umweg über die oft stark befahrene Ulmer Straße in Kauf nehmen. Ob man die Bergmannstraße nicht erst nach dem 12. Juni hätte sperren können - dann soll die Baustelle in der Max-Eyth-Straße nämlich abgeschlossen sein -, darauf geht die Stadtverwaltung nicht näher ein. Allerdings wird in Aussicht gestellt, dass die Bergmannstraße womöglich nur vorübergehend gesperrt bleibt. Denn in der Stellungnahme heiß es: “Hier verfolgen wir unabhängig von anderen kleineren Maßnahmen in der unmittelbaren Nähe die Ansicht, dass bis zu einer geänderten Straßenführung und Schaffung eines Gehwegs die Straße aus Gründen der Verkehrssicherheit für Kraftfahrzeuge gesperrt bleibt.” Radfahrer und Fußgänger könnten die Straße weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Mit dem Bobbycar übers Wasser: Das Riß-na-Fahra macht’s möglich

(Ein Text von Reiner Schick)

Das heiße Frühsommerwetter der vergangenen Tage lud ins Freibad, in die Eisdiele oder den Biergarten. Doch in Obersulmetingen verzichteten viele am Freitag auf dieses erfrischende Vergnügen. Stattdessen krempelten ein paar Dutzend Mitglieder des Musikvereins die Ärmel hoch beim Zeltaufbau auf dem Festplatz - und in der Straße am Saun schwitzten mehrere Familien beim Bootsbau. Das nahende Zeltfest (3.-7.6.) und mit ihm das Riß-na-Fahra (4.6.) fordert seinen Tribut. Man muss eben Prioritäten setzen.

Während das Zelt dank vieler Helfer binnen weniger Stunden in die Höhe wuchs und auch das Innenleben zügig Gestalt annahm, erfordert es etwas mehr Geduld, bis so ein Boot fürs Riß-na-Fahra fertig ist. Gleich sieben Familien - Dangelmayr, Dambacher, Süß, Schiller, Wachter, Steinle und Arnold - haben “Am Saun” ein Nachbarschaftsprojekt daraus gemacht. Da wird getüftelt, gehämmert, gesägt, geklebt, um vor allem den Kindern eine Freude zu machen. Von diesen kam auch die Idee fürs diesjährige Motto des Saun-Boots: eine Bobby-Car-Rennstrecke.

Die Familien am Saun haben Spaß am Werkeln - und freuen sich aufs Bobbycar-Rennen über Wasser. Foto: Schick

“Unsere Kleinsten fahren gerne Bobbycar auf der Straße. Da haben sich die Kinder gedacht: Das könnte man doch auch aufs Boot bringen”, erzählt Steffi Süß, während sie schwarz-weiß-karierte Folie auf eine Querlatte klebt. Diese ist Teil eines Podests, von dem aus die - älteren - Kinder dann während der fröhlichen Floßfahrt mit dem Bobbycar auf ihre Rennstrecke starten. Die ist auch schon fast fertig und führt die Piloten in einer scharfen Linkskurve zurück zum Podest, das mit einer Leiter bestiegen wird. “Die Strecke war die Hauptarbeit”, sagt Michael Schiller. Mehrere Sperrholzplatten mussten so sauber verbunden werden, dass ein gleichmäßiges Gefälle, eine nicht zu steile Kurve und ein ebener Untergrund entstehen. Eine Tankstelle und Werkstatt für den Boxenstopp sowie ein Kunstrasen runden die Szenerie auf dem nur rund zwei mal drei Meter großen Floß ab, dessen Untergrund vom Musikverein zur Verfügung gestellt wurde.

Ein “technischer Kopf” und seine “Handlanger”

Entworfen hat das stilechte Konstrukt Martin Dangelmayr. Er und Jürgen Dambacher fahren hobbymäßig Kart in der Motorsportabteilung des SV Sulmetingen. Der Rennsport ist ihnen also alles andere als fremd. Nach dem ersten Treffen der Familien vor rund sechs Wochen hat sich Dangelmayr Gedanken über die Umsetzung der Idee gemacht, Pläne gezeichnet und technische Vorbereitungen getroffen. Bestimmt schon 50 Stunden hat der “technische Kopf” investiert, schätzt seine Crew, doch auch die “Handlanger” - wie Steffi Süß die Rollenverteilung mit einem Augenwinkern umschreibt - haben schon ein paar Abende und Samstage geopfert.

Beim heutigen Arbeitseinsatz ist der Konstruktionschef gar nicht dabei, aber auch so weiß jeder im Team, was zu tun ist. Schließlich sind die Aufgaben relativ klar (und klassisch) abgesteckt. Die Männer sind fürs Grobe - Sägen, Hämmern, Schrauben - zuständig, die Frauen für die Feinarbeit: Bekleben, Malen - und auch fürs Nähen. Denn natürlich bekommen die sechs Kinder, die das Rennteam bilden werden, entsprechende Anzüge. Und nicht nur das: Hinterm Hauptboot wird ein Schlauchboot mitgezogen, auf dem die “Krankenstation” untergebracht ist. Dort steht medizinisches Personal in Dienstkleidung - ebenfalls Kinder - bereit, um mögliche “Verletzte” zu versorgen. Die soll es in echt jedoch nicht geben, zu gut ist die Konstruktion durchdacht - und auch schon erprobt.

Erste Testfahrt erfordert Mut

Während die Erwachsenen werkeln, marschieren Raphael und Henry mit Bobbycars in den Händen über die Wiese. Zeit für die nächste Testfahrt. Am Anfang erforderte es durchaus ein bisschen Mut, sich mit dem Mini-Boliden aufs Podest zu setzen und damit abwärts zu brettern, räumen beide ein. Wer weiß schon, wie schnell man die Kurve nehmen kann, ohne darüber hinaus zu schanzen? Doch offensichtlich hat Dangelmayr gut gerechnet, und man kann im Grunde ungebremst um die Kurve jagen - wenn man sich traut. Raphael und Henry trauen sich. Fünf-, sechsmal rauschen sie die Strecke runter, bis CarlL die gewünschten Videoschnipsel im Kasten hat.

Bevor es am Donnerstag beim Riß-na-Fahra “ernst” wird, gibt es am Mittwoch noch eine Generalprobe vor Ort. Damit das Floß mit dem Traktor und mithilfe eines Seiles in die Riß gehoben werden kann, mussten die Erbauer extra zwei lange Balken an beiden Seiten anbringen, an denen stabile Ösen fürs Seil befestigt werden. Die Crew ist sich sicher, dass ihr Gefährt auch wassertauglich ist - und man hofft, beim Wettbewerb an Fronleichnam ab 17 Uhr einmal mehr gut abzuschneiden. Sowohl das Publikum als auch eine Fachjury entscheiden über die Platzierung. Bei seinen vier bisherigen Starts hat das Nachbarschaftsteam schon zweimal den Sieg geholt. Der Gewinn - ein Spanferkel mit Getränken - wurde beim jährlichen Straßensommerfest am Saun vervespert.

“Es geht darum, etwas für unsere Kinder und unsere Gemeinschaft zu machen” Steffi Süß

Doch auf den Erfolg kommt es den Familien gar nicht an, beteuert Steffi Süß: “Es geht darum, etwas für unsere Kinder und unsere Gemeinschaft zu machen.” Das Besondere: Letztlich handle es sich um ein Generationenprojekt, mit Kindern im Alter von 5 bis 18 Jahren und ihren Eltern. Außerdem sei das Ganze für die Nachbarschaft eine Gelegenheit, sich regelmäßig zu treffen, was im Alltag immer schwieriger werde. Da störe es dann auch nicht, dass das eigentliche Spektakel an Fronleichnam schon nach 15 Minuten vorbei sei und das Boot hinterher wieder rückgebaut werden muss. “Einmal haben wir ein Klettergerüst danach noch längere Zeit aufgestellt im Garten. Diesmal wird das schwieriger. Aber das geht ja jedem Team so”, tröstet sich Steffi Süß.

Zehn Boote sind angemeldet - plus eines

Insgesamt werden zur 28. Auflage des Riß-na-Fahra am Donnerstag, 4. Juni, ab 17 Uhr zehn Wettbewerbs-Boote erwartet - erstmals sogar eines aus dem unmittelbaren Laupheimer Nachbar-Teilort Untersulmetingen, nämlich die Hosafalla-Bude anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens, verrät Organisator Ralf Brehm. Hinzu kommt, außer Konkurrenz, am Ende des Zuges das “Rißtalschnauferle” der Musikvereins-Senioren, analog zum Rottalmolle beim Heimatfest. “Wir sind wieder perfekt aufgestellt, was die Länge des Spektakels betrifft”, freut sich Ralf Brehm. Schließlich müsse man die Veranstaltung ja auch organisatorisch bewältigen können.

Brehm ist daher froh, zuverlässige Leute wie Josef Moll zu haben. Der frühere Betreiber eines Baggerbetriebs hilft mit seinen Fahrzeugen dabei, die Boote in den Fluss und wieder heraus zu hieven, ohne dass sie kaputt gehen. “Er macht das jedes Jahr wie selbstverständlich sehr souverän und sicher, ohne große Worte”, freut sich der Organisator.

“Die, die beim Riß-na-Fahra mal dabei waren, möchten es nicht missen.” Organisator Ralf Brehm

Gespannt ist natürlich auch Ralf Brehm, mit welchen kreativen Mottos die Gruppen dieses Jahr um die Gunst des Publikums und der aus “innerörtlicher Prominenz” bestehenden Fachjury buhlen. Im Kampf um die Gunst des Wetters freilich ist man machtlos, und so hofft man beim MV Obersulmetingen angesichts der durchwachsenen Vorhersagen, dass es über die gesamten Festtage zumindest überwiegend trocken bleibt. Gerade für das Riß-na-Fahra, das gerne auch von Ausflüglern besucht wird, wäre das wichtig. Denn Ralf Brehm weiß: “Die, die beim Riß-na-Fahra mal dabei waren, möchten es nicht missen.”

Das komplette Festprogramm findet ihr in diesem Newsletter weiter unten im VeranstaltungsCARLLender und auf der Homepage des MV Obersulmetingen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Ein Reel zum Bootsbau am Saun gibt’s auf den Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)- und Facebook (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)-Kanälen von carll_community

+++ Gut zu wissen

Gärtnern im Einklang mit der Natur

Am kommenden Fronleichnamstag, 4. Juni, öffnet Michael Schick in der Brunnenstraße 33 in Achstetten-Bronnen von 14 bis 17 Uhr seinen wildromantischen Garten ein weiteres Mal für Vorträge und zur Besichtigung. Gleich zu Beginn erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Kurzvortrag mit wertvollen Insidertipps zum erfolgreichen Anbau der vielfältigsten Sorten wie Busch- Wild-, Cherry-, Flaschen-, Eier-, Rund- und Fleischtomaten sowie den anspruchsvolleren Ochsenherzen, inzwischen ist seine Sammlung auf fast 1700 Sorten angewachsen. Auch die Chili- und Paprikasamlung nimmt langsam beachtliche Dimensionen an und ist um einige spannende neue Sorten gewachsen. Einiges ist schon ausgepflanzt, die meisten aber stehen noch in Pflanztöpfen und freuen sich über täglich zwei Abkühlungen mit Gießwasser. Im Anschluss an den Tomateninput und um 16 Uhr gibt es geführte Rundgänge, beim Ersteren geht es dabei wieder um diverse (Wild)Kräuter, Teepflanzen, essbare Blüten und vor allem um eine insektenfreundliche Gartengestaltung; einige Pflanzen dürfen gekostet werden, es gibt viel Wissenswertes über Hummeln und Co. In der zweiten Runde dreht es sich eher um weniger bekannte Obst- und Gemüsearten wie Feigen, Maulbeeren, Rosenkranzstrauch, Aprikyra, Indianerbanane, Yacon, Inkagurke, Wilde Pepino, Urgurken, Tomatillos, Ananaskirsche und andere Physalis, Neuseeländer Spinat, Malabarspinat, Peruportulak, Trompetenkürbis, Chayota und und und. Natürlich beantwortet der Gärtnermeister wieder Fragen rund um den Garten. Im Garten blüht und grünt es gerade üppig und zahlreiche Wildblumen und Zierpflanzen bieten ein Feuerwerk an leuchtenden Farben. (Text: Michael Schick

Erhöhter Befall des Eichenprozessionsspinners

Wie die Stadtverwaltung meldet, ist in diesem Jahr ein erhöhter Befall des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) an zahlreichen öffentlichen Eichen zu beobachten. Die Stadtgärtnerei arbeitet seit einiger Zeit mit einem spezialisierten externen Dienstleister, um die betroffenen Bäume systematisch zu inspizieren und die Raupen entfernen.

 Die Entfernung der Raupen erfolgt unter strengen Sicherheits- und Arbeitsschutzvorkehrungen, da die Brennhaare der Raupen gesundheitliche Risiken bergen können. Die Abarbeitung kann nur schrittweise erfolgen, was zur Folge hat, dass sich die Maßnahmen über mehrere Tage erstrecken. Zum Schutz der Bevölkerung wurden in besonders betroffenen Bereichen temporäre Absperrungen sowie Warnschilder installiert.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind im Endstadium ca. 30–40 mm lang, grau bis bräunlich behaart und verfügen über charakteristische, lang ausgebildete Brennhaare. Sie sind strikt eichengebunden und treten ausschließlich an Eichen auf. Diese Haarschuppen können bei Kontakt allergische Reaktionen hervorrufen. Symptome reichen von lokal begrenztem Hautausschlag und Juckreiz bis hin zu Atemwegsbeschwerden oder allergischen Reaktionen, insbesondere bei sensibilisierten Personen oder Kindern. Zu empfehlen ist, die betroffenen Areale zu meiden und den direkten Kontakt mit Raupen oder Nestern unbedingt zu vermeiden.

Der Eichenprozessionsspinner ist verwechselbar mit der harmlosen Gespinstmotte, deren Raupen keine Brennhaare haben, an anderen Baumarten vorkommen und keine gesundheitlichen Risiken darstellen.

Die Stadt weist an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass die Bekämpfung aller identifizierten, befallenen Stellen auf einer umfangreichen Prioritätenliste erfolgt. Aufgrund der notwendigen Sorgfalt und des personellen Aufwands kann die vollständige Bearbeitung einige Tage in Anspruch nehmen. Die Verwaltung bittet daher um Verständnis und Geduld. 

Sollten Bürgerinnen und Bürger weitere befallene, öffentliche Eichen feststellen, die ihrer Einschätzung nach bisher noch nicht erfasst wurden, können sie diese mit genauer Standortbeschreibung und idealerweise der Baumnummer an das Bauhof-Mailpostfach bauhof@laupheim.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) melden. (Pressemitteilung der Stadt Laupheim)

Streetfood auf dem Schlossgelände

Vier Tage im Zeichen kulinarischer Spezialitäten aus aller Welt, verbunden mit Live-Musik: Das verspricht das TASTE Street Food Festival vom 4. bis 7. Juni auf dem Gelände des Schloss Großlaupheim. Internationale Street-Food-Kreationen, von Klassikern bis zu Exoten, sowie Shows und Gewinnspiele erwarten laut Veranstalter die Besucherinnen und Besucher. Geöffnet ist der Markt am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 12 bis 22 Uhr, am Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Bereits am Vorabend, 3. Juni, steigt im Kulturhaus eine Zeitreise-Party unter dem Titel “Just 90s vs. Just 2000”, mit Hits aus beiden Jahrzehnten von Britney bis Missy, von Backstreet Boys bis Eminem, von Dr. Alban bis 50 Cent. Infos und Tickets hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

+++ Aus dem Polizeibericht

Vandalismus an der Realschule

Vergangene Woche zwischen Dienstag, 15 Uhr, und Mittwoch, 7 Uhr, wütete ein Unbekannter an der Friedrich-Adler-Realschule in der Rabenstraße. Laut Polizeibericht schlug er mehrfach gegen die neben dem Haupteingang befindliche Scheibe, so dass diese beschädigt wurde. Auch die Verglasung an dem Treppenhaus wurde von dem Vandalen von außen beschädigt. Es konnten mehrere Schlagmarken festgestellt werden, die auch zu Rissen führten. Zu kompletten Splitterungen kam es nicht. Die Polizei Laupheim nahm die Ermittlungen auf und hat Spuren gesichert. Sie schätzt den Schaden auf mehrere hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07392/96300 entgegen. (Polizeibericht)

+++ Sport in Laupheim

Mit dem WM-Partybus ging's am Sonntag durch die Laupheimer Innenstadt - und nach Burgrieden zum Vizemeister. Foto: Schick

SV Baustetten feiert Meisterschaft

Was für eine Demonstration der Stärke: Mit einem sagenhaften 8:0-Sieg - und das gegen den Tabellenfünften SGM Mannheim/Aitrach - haben die Fußballer des SV Baustetten die Meisterschaft in der Kreisliga A 3 Oberschwaben bereits einen Spieltag vor Saisonende perfekt gemacht. Damit geht’s nach dem bitteren Abstieg in der vergangenen Saison direkt zurück in die Bezirksliga und man darf erstmals seit acht Jahren wieder einen Titel feiern.

Und wie das geht, hat man in Baustetten offensichtlich nicht verlernt. Am Samstagabend soll es, so hört man, eine feucht-fröhliche Pool-Party gegeben haben - zu der sich später sogar Spieler des im Titelkampf unterlegenen SV Burgrieden gesellt haben. Das nennt man mal Sportsgeist. Aber wenn’s was umsonst zu trinken gibt …

“Vielen Dank für die Glückwünsche. Wir sind noch nicht fertig mit feiern”, sagte das Trainerduo Marcel Schwarzmann/Daniel Oberdorfer nach Spielende dem Online-Fußballportal “Fupa”. Und tatsächlich: Tags darauf fuhren Mannschaft und Fans auf dem Reinstetter WM-Partybus durch Laupheim und auch Burgrieden - nicht aus Häme, sondern aus Stolz, dass man das Titelrennen für sich entschieden hat.

Denn damit hatte man vor der Saison nicht unbedingt gerechnet. „Nein, nicht wirklich, Saisonziel war oben mitspielen - das lief auch ganz gut“, wird einer der Trainer auf “Fupa” zitiert. Und weil das Feiern so Spaß macht, geht es bald auf die nächste Party-Etappe. Nicht mit dem Bus, sondern im Flieger. Auf eine beliebte Party-Insel: Es geht mit 30 Leuten nach Malle. (Text: Reiner Schick/Fupa)

Zum “Fupa”-Text, aus dem hier zitiert wird, geht es hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Ein Kurzvideo von CarlL gibt’s auf Facebook (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

FV Olympia muss Weiler ziehen lassen

Ein bisschen nach oben in die nächsthöhere Klasse schielen durfte auch Fußball-Landesligist FV Olympia Laupheim - bis zum vergangenen Wochenende. Nach der 1:3-Niederlage beim direkten Konkurrenten FV RW Weiler sind die Allgäuer im Kampf um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Verbandsliga-Relegation berechtigt, um sieben Punkte enteilt. Das ist für Laupheim bei nur noch einem ausstehenden Spiel nicht mehr aufzuholen. Weiler selbst ist am letzten Spieltag spielfrei und kann nur zuschauen, ob die drittplatzierte SSG Ulm mit einem Sieg beim TSV Heimenkirch noch an den Rot-Weißen vorbeizieht.

Olympia-Teammanager Andy Spann schreibt zur Niederlage seiner Mannschaft in Weiler folgendes: „Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem man beiden Teams anmerkte, dass sie die Chance auf Platz 2 unbedingt erhalten wollten. Das 0:1 kurz vor der Pause war für uns sehr ungünstig und wir mussten das Risiko nach der Pause erhöhen. Wir haben durchaus gedrückt und einige Hereingaben in die die Box gehabt, allerdings fehlte uns hier die finale Durchschlagskraft.” Anders Weiler, das seine Treffer erzielte. Der späte Laupheimer Anschlusstreffer durch Marcello Mignemi reichte an diesem Tag nicht für die Aufholjagd.

Die Olympia trifft am kommenden Samstag (15.30 Uhr) im letzten Saisonspiel zuhause auf den SV Kressbronn, der bereits als Absteiger feststeht. Man darf davon ausgehen, dass die Blau-Weißen sich mit einem Heimsieg von ihren Fans verabschieden möchten. Damit wäre auch Abschlussplatz vier sicher - ein respektables Resultat.  (Text: Reiner Schick, Otto Marx)

+++ VeranstaltungsCARLLender

03.06.
21 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Cube Night
21 Uhr, Kulturhaus Laupheim, Just 90 vs. Just 2000, die Zeitreise-Party. Infos und Tickets hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

04.06.
11 Uhr, Höhenanlage Laupheim, Höhenanlagenfest des VVL
11 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Frühschoppen, Mittagessen
12 Uhr, Kulturhaus Laupheim, Taste-Streetfood-Festival (bis 22 Uhr). Infos hier (Facebook) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
14-17 Uhr, Tag des offenen Gartens bei Michael Schick in Bronnen
17 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Riß-na-Fahra

05.06.
12 Uhr, Kulturhaus Laupheim, Taste-Streetfood-Festival (bis 22 Uhr)
17.30 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Blasmusik und schwäbische Speisen
19.30 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Alois Gscheidle, Kabarett. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Tickets hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

06.06.
12 Uhr, Kulturhaus Laupheim, Taste-Streetfood-Festival (bis 22 Uhr).
14 Uhr, Museum, öffentliche Führung speziell für Sehbehinderte (Tag der Sehbehinderung). Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

07.06.
10 Uhr, Zeltfest Obersulmetingen: Zeltgottesdienst (10 Uhr), Mittagessen (11 Uhr), Traktor-Oldtimertreffen, Jugendkapelle Sulmetingen-Schemmerberg (15.30 Uhr), Hammellauf (17 Uhr), musikalischer Ausklang mit MV Obersulmetingen.
12 Uhr, Kulturhaus Laupheim, Taste-Streetfood-Festival (bis 20 Uhr)

10.06.
14 Uhr, Museum/Schloss, Rosengartenführung. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
14 bis 19 Uhr, DRK-Heim Berblinger Straße 27, Blutspenden. Jetzt hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Termin buchen. Weitere Informationen rund um das Thema Blutspende gibt es hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder telefonisch kostenfrei unter 0800 1194911.
16.30 Uhr, Friedrich-Adler-Realschule, Berufsinfobörse für Schülerinnen und Schüler (und ihre Eltern) aller Schulen.

11.06.
14 bis 19 Uhr, DRK-Heim Berblinger Straße 27, Blutspenden. Jetzt hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Termin buchen. Weitere Informationen rund um das Thema Blutspende gibt es hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder telefonisch kostenfrei unter 0800 1194911.
19 Uhr, Museum, Zusatz-Filmvorführung im Laemmle-Kino: Tschappel (Folgen 5 bis 8). Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

11.06.
17 Uhr, Schloss Großlaupheim (bei schlechtem Wetter im Kulturhaus), Weinfest (bis 22 Uhr).

12.06.
16 Uhr, Schloss Großlaupheim (bei schlechtem Wetter im Kulturhaus), Weinfest (bis 24 Uhr).
18 und 20 Uhr, Laemmle-Kino, Carls Kino: Wie das Leben manchmal spielt. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

13.06.
16 Uhr, Schloss Großlaupheim (bei schlechtem Wetter im Kulturhaus), Weinfest (bis 24 Uhr).

+++ Save the Date

13.06. Begegnungstag für Menschen mit und ohne Behinderung in Baustetten, Mehrzweckhalle

14.06. VBAO-Radeln: strampeln und stempeln für den guten Zweck

19.6.: Mittsommerfest der Werbegemeinschaft “Treffpunkt” Laupheim

20.6.: Laupheimer Rosenmarkt

20.6.: Streetfood-Festival Obersulmetingen

21.6.: Kleinlaupheimer Fahnenhissen

24.6.: Heimatfest-Kulturabend der Bischof-Ulrich-Grundschule Obersulmetingen und der Ivo-Schaible-Schule Baustetten im Kulturhaus. Infos und letzte Tickets hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

25.6.-29.6. Kinder- und Heimatfest

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Das Projekt
CarlL ist erst am Anfang, das gilt auch für den VeranstaltungsCARLLender. Veranstaltungstipps werden gerne angenommen per Mail an reiner@carll.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

Sujet Laupheim