
Es könnte fast ein Schwesterunternehmen von CarlL sein - ist es aber nicht: Unter dem Namen Schwester Carla eröffnet am kommenden Samstag, 13. Juni, ein neues Restaurant in Laupheim. Standort ist das Klosterareal an der Ulmer Straße stadtauswärts.
Dort errichtet der Caritasverein Illertissen unter seiner Marke illerSENIO in Partnerschaft mit den Steyler Missionsschwestern seit dem Jahr 2021 bekanntlich ein riesiges Pflege- und Wohnquartier. Schon in Betrieb sind das Pflegeheim für die Klosterschwestern und Bewohnerinnen und Bewohner aus der Bevölkerung, ebenso eine Tagespflege-Enrichtung mit Sozialstation. Darüber hinaus vermietet illerSENIO insgesamt 58 Wohnungen in vier Häusern für betreutes Seniorenwohnen, und das Baltringer Unternehmen Matthäus Schmid hat einen Wohnpark mit 52 Eigentumswohnungen errichtet, die sich nach dem Mehrgenerationenprinzip an Familien und Menschen aller Altersschichten richten.

Für gehobene Ansprüche: Spitzenkoch leitet die Küche
Klar, dass bei solchen Dimensionen auch ein öffentliches kulinarisches Angebot nicht fehlen darf. Eingebettet in den Haupteingangsbereich, unterhalb der in den Neubau integrierten Kapelle samt Kreuzgang der Steyler Missionsschwestern, empfängt Schwester Carla ihre hungrigen und durstigen Gäste. Dabei dürfen die Feinschmecker in und um Laupheim schon mal mit der Zunge schnalzen: Küchenleiter bei den unter der Marke illerGASTRO firmierenden Gastronomiebetrieben ist der langjährige Chefkoch des Oberschwäbischen Hofs in Schwendi, Michael Straub. Unter der Regie des mehrfach ausgezeichneten Spitzenkochs wollen die in Laupheim verantwortlichen Köche Michael Schumann (Leitung), Jens Mangold und Stephan Denkmann gehobene Qualität auf die Teller bringen, sagt Roland Negele, Kommunikationschef bei illerSENIO. Außerdem kündigt er günstige Mittagsangebote an. Hinzu komme ein attraktives Angebot an Kaffee- und Kuchenspezialitäten, das auch tagsüber serviert wird. Wenn auch nicht jeden Tag: Dienstags und mittwochs gönnt sich Carla eine Auszeit.

Auch ein Tagungshotel gehört dazu
Der Name Schwester Carla bezieht sich natürlich auf die klösterliche Nachbarschaft, die Parallele zum berühmten Laupheimer Hollywood-Pionier Carl Laemmle ist dagegen rein zufällig, sagt Negele. Ergänzt wird das Ganze übrigens durch ein neues klösterliches Bildungs- und Tagungszentrum, zu dem auch ein kleines Hotel mit zwölf Zimmern zählt. Dieses dient in erster Linie Seminarteilnehmern, aber auch Besucher von Pflegeheimbewohnern können dort bei Bedarf unterkommen. “Aktuell wird am Hotel noch die Terrasse fertig gemacht. In ein bis zwei Wochen können wir starten”, schätzt Roland Negele.
Mit dem Café und Restaurant geht’s wie erwähnt schon am kommenden Samstag los, und zwar um 17.30 Uhr. Erstmal mit einer “Pre-Opening”-Phase, wie es der Kommunikationschef von Illersenio nennt, von 13. bis 22. Juni: “Wir eröffnen sanft, mit gehobener Küche zu stark reduzierten Preisen.” Der Regelbetrieb soll dann nach dem Heimatfest, also im Juli, beginnen. (Bericht: Reiner Schick)
Die Öffnungszeiten: montags, donnerstags und freitags 11.30 – 23.00 Uhr; samstags 14 – 23 Uhr; sonntags 11.30 – 16.30 Uhr. Tischreservierung per Mail an reservierung@illergastro.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Eine Visualisierung mit Eindrücken vom gesamten Klostergarten-Projekt von illerSENIO gibt es hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).