Was würde dein Vergangenheits-Ich dazu sagen?
Wenn du Mama bist, dann ist wieder Newsletter für dich. Und wenn du keine Mama bist, dann wird dir dein Zukunfts-Ich vielleicht danken, wenn du dir die Weisheit aus dem Text raus holst und sie umsetzt.
Wie schön war Oster! Familie. In dem Fall die Familie meines Sohnes. Der Papa und ich sind seit 10 Jahren getrennt. Aber die Oma, der Opa, die Tante, der Onkel, ... meines Sohnes ... wir haben alle Kontakt. Und ich schätze mich so glücklich, dass wir eine gute Beziehung haben und uns zb bei Festen wie Ostern sehen.
Jetzt wird mein Sohn 12 und ich sage ihm oft:
„Ich bin das erste Mal Mama, du das erste Mal Kind. Wir forschen jetzt einfach mal, wie es am besten für uns läuft. Ok?"
Mama-Sein ändert sich grade! Er ist kein Kind mehr und noch kein Jugendlicher. Ich lerne grade viel und bin ultimativ dankbar, dass wir zwei immer schon eine gute Kommunikation hatten. Sprechen zu können, die Fähigkeit zu haben, auszudrücken was er und ich brauchen, ist grade noch wichtiger als sonst. Mein Sohn braucht nun andere Dinge. Hat neue Bedürfnisse. Kann besser mit mehr Freiheit umgehen, braucht aber auch neue Grenzen. Alles neu für ihn und mich.
Mutter sein ist echt ne Nummer. Krassestes Seminar ever. Bei nichts wachse ich so sehr. Und nichts hat mich so an meine und über meine Grenzen gebracht. Man lernt irre viel über Kommunikation, Dynamiken, Grenzen, Time-Management, Liebe, Wachstum... ...und man lernt vor allem eines: Man scheitert sich zum Erfolg 😉
Das gilt generell, aber in dem Fall:
Mama & Kind bedeutet Erfolg für mich, dass man jeden Tag Momente des Lachens, Blödelns und der Verbundenheit hat. Neben all dem was der Alltag an Herausforderungen, die manchmal echt schwer sein können, so bereit hält.
Einen hohen Anspruch zu haben, ist meiner Erfahrung nach hinderlich - was das Mama-Sein angeht. Edle Werte zu haben und eine Ausrichtung die Humor und Menschlichkeit beinhaltet, helfen tatsächlich.
Ich war eine sehr überforderte Mama und heute, nach dem ersten Jahrzehnt der Erfahrung als Mutter, würde ich der jungen Mama die ich einmal war, folgendes raten:
1. Entspanne dich.
2. Entspanne dich mehr!
3. Plane wenig!
4. Vertraue deinem Bauchgefühl und deinem Kind.
5. Lass dich in die Welt deines Kindes mitnehmen - irgendwann hört das Spielen auf.
6. Nimm dir wenig für den Tag vor.
7. Mach viele Pausen.
8. Es wird leichter! Immer leichter!
9. Lache über dich und deine absurden Vorstellungen.
10. Du wirst sicherer.
11. Wahre deine Grenzen und nimm dir Zeit NUR für dich!
12. Mach Krafttraining.
Im Nachhinein sind wir immer schlauer. Aber es geht nicht nur darum alles perfekt zu machen. Es geht auch einfach mal darum zurück zu schauen - damit fein zu sein - und GLEICHZEITIG daraus zu lernen. Und das tu ich grade - und vielleicht auch du - während ich diese Zeilen schreibe.
Wenn wir es nicht würdigen, was unser Vergangenheits-Ich alles getan hat - dann kann unser Zukunfts-Ich auch wenig besser machen.
Was ich aus den 10 Jahren Mama-Sein lerne ist wirklich eines: ENTSPANNT-SEIN bringt 100000 mal mehr, als gestresst sein.
Klar weißt du das. Ich auch. Aber manchmal, mehr öfter als seltener - braucht es einfach eine Erinnerung: Meistens geht es um nichts. Meistens ist es besser zu lachen, als sich aufzuregen. Meistens ist Entspannt an eine Sache ran gehen und dem Leben zu vertrauen, besser als Stress.
This was your friendly reminder 😉
Auf die nächsten Jahr als Mama - da gibts sicher noch ein paar Situationen, da werde ich mich an diesen Newsletter erinnern, und dass es ein guter Rat ist, entspannt zu sein 😉
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