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Ep. 305: Kultivierte Barbarei: Die Hannibal-Lecter-Filme – Kritik & Analyse

Mit „Das Schweigen der Lämmer“ schrieb Jonathan Demme Filmgeschichte: Dieses Meisterwerk der Erzählkunst etablierte zudem mit Hannibal Lecter eine mörderische Figur, die so ganz anders ist als die sonstigen Serienkiller aus Horrorfilmen. Dr. Lecter ist kultiviert und barbarisch zugleich. Dieser Charakter fasziniert das Publikum, weshalb es nicht bei dem Film von 1991 geblieben ist. Es folgten drei weitere: „Hannibal“, „Roter Drache“ und „Hannibal Rising“. Noch zweimal übernahm Anthony Hopkins die Rolle des sinisteren Gentlemans, anschließend spielte Gaspard Ulliel den jungen Hannibal, um die Genese des Killers zu erzählen. Was lernen durch diese Filme über das Erzählen und über diesen ungewöhnlichen Charakter, der sich interessanterweise in intelligenten FBI-Agents widerspiegeln kann? Häufig übersehen wird bei den Hannibal-Lecter-Filmen Michael Manns „Manhunter – Roter Drache“ aus dem Jahr 1986, der ganz eigene Qualität hat. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse, die eine Ergänzung zum aktuellen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ bildet!

 

Literatur:

Norbert Elias: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Bd. 1. Wandlungen des Verhaltens in den weltlichen Oberschichten des Abendlandes. Suhrkamp.

Thomas Harris: Das Schweigen der Lämmer. Heyne.

Robert McKee: Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens. Alexander Verlag Berlin.

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