1969 in den Hollywood Hills: Sharon, Abigail, Wojciech und Jay haben sich in einer eleganten Villa zusammengefunden, um eine kleine Abschiedsfeier zu geben, denn Abigail will zurück nach Boston zu ihren reichen Eltern ziehen. Da brechen vier Fremde in das Haus ein und metzeln sich bestialisch durch das Anwesen. Der Sommer der Liebe endet nun für die vier Freunde Sharon, Abigail, Wojciech und Jay - und für die Vereinigten Staaten.
Der Kameramann und Regisseur John R. Leonetti, bekannt für seine Regiearbeit an Annabelle (2014), dachte wohl, es sei eine gute Idee, aus den Tate-Morden einen einstündigen Slasherfilm zu machen. Das war es nicht. Wolves at the Door aus dem Jahr 2016 ist inspiriert durch die Vorfälle in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969, als Charles "Tex" Watson, Susan Atkins, Patricia Krenwinkel und Linda Kasabian, im Auftrag von Charles Manson, Sharon Tate, ihr ungeborenes Kind, Jay Sebring, Abigail Folger, Wojciech Frykowski und Steven Parent ermordeten. Das Drehbuch stammt von Gary Dauberman und strotzt vor Slasher-Klischees und unrealistischen Handlungen. Katie Cassidy, Elizabeth Henstridge, Adam Campbell und Miles Fisher übernahmen die Hauptrollen. Jane Kaczmarek, die Mutter aus Malcolm mittendrin (2000), ist in einer kleinen Nebenrolle zu sehen.
Dieser mehr als konventionelle Home-Invasion-Horrorfilm ist einfach nur langweilig und vorhersehbar. Ich konnte hier nichts Originelles finden. Die Family-Mitglieder verhalten sich wie Horrorfilm-Slasher und auch optisch ist das Ganze schrecklich glatt und unästhetisch. Ich weiß nicht, was ich zu diesem nichtssagenden Film mit seiner lähmenden Belanglosigkeit noch schreiben sollte - hier macht nicht mal ein Verriss richtig Spaß.
https://www.imdb.com/de/title/tt4670016/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)