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Apex (2026)

Nachdem die adrenalinsüchtige Sasha vor einigen Monaten ihren Partner bei einem Kletterunfall verlor hat, sucht sie im unwegsamen Gelände eines australischen Nationalparks nach Buße für den Part, den sie bei dem Unfall spielte. Während sie versucht, mit einem Kanu einen reißenden Fluss zu bezwingen, trifft sie auf den freundlichen, aber - wie sich später herausstellt - psychopathischen Ben, der sie in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Um in der gefährlichen Wildnis gegen ihren Jäger zu bestehen, muss Sasha all ihre Fähigkeiten einsetzen und jene kalte, berechnende Skrupellosigkeit wiederentdecken, die sie eigentlich zu verdrängen suchte.

In dem psychologischen Survival-Thriller aus dem Jahr 2026 spielen Charlize Theron, Taron Egerton und Eric Bana die wichtigsten Rollen. Die Regie übernahm der spanisch-isländische Filmregisseur Baltasar Kormákur. Für die Musik zeichnet der isländische Musiker Högni Egilsson, Leadsänger und Gitarrist der Indie-Rockband Hjaltalín, verantwortlich.

Baltasar Kormákur, der bereits mit dem Bergsteigerdrama Everest (2015) und dem Survival-Horrorfilm Beast - Jäger ohne Gnade (2022) thematisch in ähnlichen Gefilden unterwegs war, kredenzt uns hier eine schnörkellose Geschichte, die ihre Momente hat. Der Film besticht durch stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und einen prominenten Cast, der hier zwar körperlich, aber alles andere als schauspielerisch gefordert wird.

Vorhersehbar ist das Adjektiv, das mir bei Apex als erstes in den Sinn kommt. Ich hatte Eric Bana in der Rolle des Tommy keine Minute gesehen, da wusste ich bereits, dass er abstürzen wird. Das könnte aber auch an der Eindimensionalität von Bergsteigerfilmen liegen, bei denen hohe Berge und abstürzende Menschen die einzigen interessanten Elemente sind. Bei Taron Egerton als Ben verhielt es sich ganz ähnlich: Ein Blick genügte, um hinter der charmanten Fassade den psychopathischen Serienmörder zu erkennen. Nicht nur, weil er übertrieben freundlich ist, sondern weil er aussieht wie Charlie Hunnam als Ed Gein in Monster: Die Geschichte von Ed Gein (2025). Und siehe da: Ben kann sich nicht nur teleportieren wie die berühmten Slasher Michael Myers, Jason Voorhees und Ghostface, sondern betreibt auch eine kleine Manufaktur, die Menschenfleisch-Beef-Jerky im Angebot hat.

Der Bergsteiger-Slasher-Psychothriller-Hybrid ist gut inszeniert, inhaltlich aber eher mau. Apex ist ein typischer Netflix-Film - draufklicken, anschauen, vergessen.

https://www.imdb.com/de/title/tt16431404/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Sujet Film