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✈️ Heute vor 10 Jahren stand ich am Wendepunkt meines Lebens

Hey, Hoheit,

heute ist für mich ein emotionaler Tag.

2016 war das Jahr, in dem sich mein Leben um 180° drehte. Von Hoffnung und Lebenslust zu Absturz, Leid und einem Jahrzehnt voller Kampf, Verzweiflung und Selbstwiederaufbau.

Heute vor 10 Jahren bin ich in mein vermeintlich "neues, besseres" Leben gestartet. ✈️

Und gerade weil es danach steil bergab ging mit meiner Gesundheit und meinen gesamten Lebensumständen, was mich für immer geprägt hat, möchte ich diesen Reise, auf die ich heute vor 10 Jahren ging, die ich aufgrund allem was dann kam nie völlig verarbeiten konnte, endlich ehren, erinnern und sie mit dir teilen.

Heute am 10. Februar, habe ich dieses Video für dich aufgenommen und erzähle dir vom 10. Februar 2016, als ich auf meine Backpack Digital Nomad Solo Reise ging, die der Beginn eines neuen Lebens werden sollte.

https://youtu.be/kgToQqcbeVw?si=29bvRmjz50shCRU1 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Wenn du das Video gerade nicht schauen kannst… ich hab mein ChatGPT daraus für dich diesen schönen Text verfassen lassen, der den Inhalt des Videos wiedergibt. Ach, und alle Fotos von 10. Februar 2016, die ich im Video zeige, findest au auch ganz am Ende, wenn du runter schrollst. :)

...

Heute ist ein besonderer Tag für mich.

Ein bisschen still. Ein bisschen schwer. Und sehr ehrlich.

Heute, am 10. Februar, genau vor zehn Jahren, bin ich alleine in ein Flugzeug gestiegen.

Fünf Wochen Mexiko und USA.

Allein.

Das war kein Urlaub.

Das war kein „Ich mach mal eine schöne Reise“.

Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir erlaubt habe zu prüfen, ob ich mein eigenes Leben leben darf.

Damals wusste ich das alles noch nicht so klar.

Ich wusste nur: So wie es ist, kann es nicht bleiben.

Ich hatte Jahre hinter mir, in denen ich beruflich Dinge gemacht habe, die ich eigentlich nicht wollte. Weil ich dachte, ich muss.

Ich war in dieser Phase, in der etwas in mir immer lauter wurde.

Online arbeiten. Content machen. Frei sein. Ortsunabhängig. Auch alleine reisen können. Mein eigenes Tempo.

Diese Reise war mein erster Schritt in dieses Leben.

Oder zumindest der Versuch, herauszufinden, ob ich mir so ein Leben überhaupt erlauben darf.

Was es für mich so emotional macht, heute darauf zurückzuschauen, ist nicht nur diese Reise.

Sondern das, was danach kam.

Denn direkt nach dieser Reise ging mein Leben steil bergab.

Mein mentales System ist abgestürzt.

Meine Lebensumstände sind zusammengebrochen.

Dieses ganze Jahrzehnt danach war geprägt von emotionalem Leid, Verzweiflung, Orientierungslosigkeit und einem sehr langsamen, sehr mühsamen Wiederaufbau.

Während diese Reise für mich ein Moment voller Hoffnung, Selbstbestimmung und Freiheit war, war das Jahrzehnt danach das genaue Gegenteil.

Und genau deshalb habe ich es all die Jahre kaum geschafft, diese Reise wirklich zu ehren.

Sie einzuordnen.

Mit dir zu teilen.

Weil ich innerlich so viel zu überleben hatte, dass kein Raum dafür da war.

Heute Morgen hat mir Google Fotos diese Erinnerung angezeigt:

„Heute vor 10 Jahren.“

Der Tag, an dem ich losgeflogen bin.

Ein kalter, grauer Februarmorgen.

Wie heute.

Ich weiß noch genau, wie ich früh morgens zum Flughafen gefahren bin. Wochenlang, monatelang hatte ich mich vorbereitet.

Ich bin autistisch – das wusste ich damals noch nicht.

Aber ich wusste: Große, gruselige Dinge, die ich unbedingt will, kann ich nur machen, wenn ich sie vorher innerlich durchlebe.

Ich habe mir diese Reise im Kopf immer wieder vorgestellt.

Wie es sich anfühlen wird.

Was mir begegnen könnte.

Worauf ich vorbereitet sein will.

Ich habe recherchiert, Videos geschaut, mir alles ausgemalt, um etwas Großes möglich zu machen.

Ich habe das alles auch dokumentiert. Vor der Reise. Währenddessen.

Ein paar dieser Videos gibt es noch hier. Ich verlinke sie dir, wenn du tiefer eintauchen willst.

https://youtube.com/playlist?list=PLtdUz4pxtgbCefeFMIGvL0CMwlucMLkq9&si=wvei0n0yKD-xh6GG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Dass ich das damals überhaupt umsetzen konnte, war nichts Alltägliches für mich.

Es war außergewöhnlich. Besonders. Ein echter Schritt über meine innere Grenze.

Ich bin mein ganzes Leben davon geträumt, einmal in die USA zu reisen.

Und genau zu dieser Zeit hatte Eurowings gerade einen Direktflug von Köln nach Cancún gestartet.

Mexiko hatte mich sowieso gereizt.

Ich hatte YouTuber geschaut, Bilder gesehen, mir vorgestellt, wie es wäre, dort zu sein.

Und dann kam dieser Gedanke:

Wenn ich schon in Mexiko bin, verbinde ich es mit den USA.

Das Ganze war nur möglich, weil ich einen uralten Bausparvertrag wiedergefunden habe, von dem ich kaum noch wusste, dass er existiert.

Es war knapp. Sehr knapp.

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Geld wirklich dafür ausgeben will.

Aber etwas in mir wusste:

Das ist keine Ausgabe. Das ist eine Weichenstellung.

Ich könnte sogar dieses Gefühl erleben, von Mexiko in die USA zu fliegen und wieder zurück.

Nicht von Deutschland aus.

Sondern so, als wäre das normal.

Als wäre das mein Lebensstil.

Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.

Auf dem Flug von Köln nach Cancún – wegen der Wetterbedingungen – sind wir tatsächlich erstmal über GRÖNLAND und dann über New Orleans geflogen.

Die Stadt, die ich mir auf Google Maps hunderte Male angeschaut hatte. Ich war so dankbar.

Ich saß nicht am Fenster.

Der Mann neben mir schon.

Ich hatte ihm erzählt, wie aufgeregt ich bin.

Er lehnte sich zurück, damit ich aus dem Fenster schauen konnte.

Und da war sie.

Diese Stadt.

Nicht mehr auf dem Bildschirm. Sondern echt.

Kurz darauf landeten wir in Cancún.

Ich weiß noch genau, wie alles anders roch.

Die Luft. Die Wärme.

Schön, aufregend – und gleichzeitig laut und überwältigend.

Ich bin mit dem Bus weitergefahren und habe jemanden kennengelernt, auch aus Deutschland, aus demselben Flug.

Nicht alleine sein. Direkt jemanden zum Anknüpfen haben.

Das hat mir gutgetan.

Wir haben uns sogar kurze Zeit später in Cancún nochmal getroffen und ein paar Dinge zusammen unternommen. Auch dafür bin ich dankbar.

Heute, zehn Jahre später, gehe ich innerlich noch einmal zurück zu diesem Tag.

Auch wenn danach alles zusammengebrochen ist.

Auch wenn das Leben nicht so weiterging, wie ich es mir erträumt hatte.

Diese Reise war real.

Dieser Wunsch nach Freiheit war real.

Und dieser Teil in mir lebt immer noch.

Vielleicht liest du das gerade, weil du ähnlich fühlst oder weil du mich besser verstehen willst.

Dann ist das hier wichtig für dich zu wissen:

Ich habe mir Freiheit und Selbstbestimmung nicht einfach so gewünscht.

Sondern aus Notwendigkeit, weil mein System sonst zerbricht.

Wenn du mich heute unterstützt, dann unterstützt du nicht nur das, was ich jetzt mache.

Sondern auch mich damals, die sich getraut hat, allein loszufliegen – ohne zu wissen, dass der schwerste Teil erst noch kommt.

Und wenn du das hier nicht nur lesen, sondern leben willst – in deinem Tempo, mit Tiefe, ohne Druck – dann ist mein Club der Freiheit genau dafür da.

Das ist mehr als Content. Das ist mein Zuhause.

Und du bist eingeladen.

Hier sind wie versprochen die Bilder vom 10. Februar 2016. Mehr findest du auf Instagram. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Sujet Rebecca

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