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Wieselzucken und Wasserbüffelstampede – Eine kleine Lektion in gelebter Inklusion

Heute habe ich mehrfach nach der versteckten Kamera gesucht.

Nicht, weil ich plötzlich Reality-TV-verdächtig wäre, sondern weil sich mein Tag las wie ein Drehbuch aus der Abteilung „Satire, Absurditäten und behördliche Kreativlösungen“.

Erster Akt: Meine Krankenkasse versucht, mich zu erreichen.

An sich ein völlig alltäglicher Vorgang – wäre da nicht die kleine, nicht ganz irrelevante Randnotiz, dass ich seit über zwei Jahren konsequent darauf hinweise, keine Telefonanrufe anzunehmen. Nicht aus Laune, nicht aus einer spleenigen Vorliebe für Brieftauben – sondern weil ich taub bin.

E-Mail-Kommunikation, so mein immer wiederholtes, bescheidenes Anliegen, sei bitte das Mittel der Wahl.

Das Resultat?

Drei Anrufe. Drei E-Mails mit der Botschaft, dass man versucht habe, mich telefonisch zu erreichen, und ich möge nun bitte – Trommelwirbel – zurückrufen.

Mein inneres Wiesel bekam ein nervöses Zucken im linken Auge.

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