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BASEMENT - aus FUZE.118

DER ERFOLG KOMMT VON GANZ ALLEIN. Der in Berlin ansässige Gitarrist Ronan Crix von den aus UK stammenden BASEMENT ist mit seinen Bandkollegen gerade in den USA gelandet, um Promo für das neue Album „Wired“ zu machen, nur um in der Folgewoche dasselbe im Vereinigten Königreich zu tun. Nach acht Jahren Release-Pause werden im Zeichen der Musik also wieder ordentlich Kilometer abgerissen. Während ihrer Auszeit haben BASEMENT, ähnlich wie auch schon SUPERHEAVEN, dank der unergründlichen Mechanismen des Internets viele Fans hinzugewonnen, zugleich aber auch neue Ansätze und Erkenntnisse über sich selbst und ihre Musik gewonnen.

Band vs. Leben

Nach dem letzten Album habt ihr euch zwar nicht offiziell aufgelöst, nichtsdestotrotz folgte das zweite Mal in eurer Karriere eine recht lange Pause. Welche Hintergründe hatte dieser Einschnitt?

Wir hatten für diese Auszeit nie einen konkreten Plan und wir haben uns auch bewusst dagegen entschieden, sie nach außen überhaupt als solche zu bezeichnen. Für uns fühlte es sich so an, als hätten wir alles aus der Band herausgeholt, was zum damaligen Zeitpunkt möglich war. Und dann kam auch noch die Pandemie dazu. Einige von uns sind umgezogen, im Privatleben wurde vieles ziemlich hektisch. Wir waren aber nie grundsätzlich abgeneigt, irgendwann wieder etwas zusammen zu machen. Es musste sich einfach richtig anfühlen, genau darauf haben wir gewartet.

Aber je länger man Abstand gewinnt und sich vom Leben als Vollzeitmusiker entfernt, wird es da nicht auch immer schwieriger zurückzukommen?

Gute Frage. Ich glaube, selbst als wir die Band komplett ausgeblendet hatten, ist sie trotzdem ein Teil von uns geblieben, weil wir immer als Freunde miteinander verbunden waren – wir standen die ganze Zeit in Kontakt. In gewisser Weise fühlte es sich deshalb gar nicht wie eine echte Pause an. Wir haben in dieser Zeit zwar keine Musik gemacht, waren aber immer noch eine Band. Die Entscheidung, wieder richtig einzusteigen, war nicht ganz unkompliziert, gleichzeitig war aber eben die Überzeugung da, dass wir immer diese Band bleiben werden. Schließlich passte das Timing und die Leute wollten wieder etwas von uns hören. Deshalb erschien es gleichzeitig ein wenig schwierig – und völlig logisch.

Schwierig, weil es immer komplizierter wird, das andere Leben, das man sich aufgebaut hat, zurückzulassen?

Sujet Interviews

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