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Ich bin Essayistin, Bloggerin und Philosophin ...

... und schreibe 2026/27 über Autismus, Kinderfreiheit und Cycle-Breaking
par Bianca Jankovska

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Objectif actuel

30 % atteint
Bis 2027 möchte ich 1230 Euro (AKA 900 netto) monatlich einnehmen, um meine eigene Arbeit an Instagram und dem Blog fair zu entlohnen.

Ab 2026 widme ich mich auf Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und auf meinen Blogs einem recht unerforschten Themen-Dreieck: Neurodivergenz (in meinem Fall: Autismus, nicht ADHS) + Kinderfreiheit + Cycle Breaking

Na, wer ist überrascht, dass diese Themen zusammenhängen? 

Viele neurodivergente Frauen sind nicht deshalb kinderfrei, weil sie von Kindern in Cafés genervt sind (auch, wenn uns das in letzter Zeit gerne von „Feministinnen“ unterstellt wird). Sondern, weil uns der Autismus im täglichen Erleben schon so herausfordert, dass wir es uns nicht zutrauen, auch noch Mutter zu werden. Bei mir ist das zumindest einer von vielen Gründen. 

Die Autorin Ali Hall schreibt auf Substack: 

„A key neurodivergent trait is sensory overload, which can cause deep internal distress or shutdown, triggered by sights, sounds, smells, tastes and touch. I talk openly about how not having kids doesn’t feel like a choice to me; it’s just who I am. Not having kids is instrumental to my well-being.“

Puh. THIS. Keine Kinder zu bekommen war eine Entscheidung, die mein Körper für mich bereits mit 15 traf. 

Etwas, das Ali Hall ebenfalls nicht beiseite schieben kann, ist die unverhältnismäßig hohe Prävalenz von Neurodivergenz, die sie in childfree Communities beobachtet. Diese Überschneidung erkennt sie auch im Content kinderfreier und kinderloser Menschen, die „nebenbei“ darüber sprechen, neurodivergent zu sein. 

Was ich selbst sehe, hier als auch IRL: Neurodivergente Menschen, die als Erste in ihrer Blood Line mit intergenerationalem Trauma aufräumen und es anders machen wollen. Manchmal heißt das: ganz anders. Auch geografisch. 

Aktuell beschäftige ich mich mit dem 2025 erschienenen Buch „Die Welt autistischer Frauen und Mädchen“ von Koentges, Ditrich und Mannherz, das gut erklärt, wie sich der Autismus-Begriff entwickelt hat (Stichwort: Frühkindlich, Asperger, Spektrum) und wo wir wissenschaftlich stehen. Autismus bei Frauen wird erst seit den 2010er-Jahren systematischer erforscht. Das sind 15 Jahre.

Und genau hier möchte ich anknüpfen - und meine eigene Sicht aufs Thema teilen, als auch andere zitieren, die bereits Grundlagenforschung betrieben haben. Autistische Kultur und autistische Bedürfnisse im Arbeitsleben, aber auch auf Reisen und in Beziehungen. 

Was bisher geschah: 

Liebe Genossinnen,

seit Groschenphilosophin im November 2014 online ging, ist viel passiert. Ich habe drei Bücher geschrieben, bin von Antwerpen nach Hamburg und dann nach Berlin gezogen, ich habe vier Podcasts gelaunched und drei romantische Beziehungen beendet. Ich habe über 500 Blogposts über das Leben und Fühlen im Spätkapitalismus veröffentlicht, meinen Job als Journalistin an den Nagel gehängt und konnte den Titel Kulturblog des Jahres 2020 bei den Goldenen Bloggern gewinnen.

Kurz: Ich bin als Groschenphilosophin in diesem Internet erwachsen geworden. Inzwischen bin ich eine Anfang 30-jährige Frau mit Teilzeit-Hund, die zwischen Berlin und Wien pendelt und immer noch Freude daran hat, andere an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Hier auf Steady kurz zusammenzufassen, was ich „eigentlich so mache“ ist also ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich bin Essayistin, Bloggerin und Philosophin und ich befasse mich mit den Themen, die mich akut beschäftigen. Nachdem ich knappe acht Jahre einen großen Fokus auf Anti-Work und Bullshit-Jobs hatte und im Herbst mein drittes Buch „Potenziell furchtbare Tage“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)beim Haymon Verlag abgegeben habe, bin ich etwas durch mit dem Thema. Deshalb möchte ich mich ab 2024 meinem neuesten literarischen Projekt widmen: Fuckgirl (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Einem feministischen Gegenentwurf zum popkulturellen Trope des Fuckboys; einer radikalen, sexuell emanzipatorischen Bewegung gegen die Ausbeutung der heterosexuellen Frau in Beziehungen mit heterosexuellen Männern.

Eventuell hatte ich keine Lust mehr einen weiteren Roman über die betrogene Ehefrau, die „Side Chick“ oder romantisch vernachlässigte Affäre zu lesen, in dem ein trauriges Narrativ zementiert wird. In der zumindest eine Frau stets das Opfer ist. Das hilft uns allen überhaupt nicht weiter!

Stattdessen habe ich einen substack eröffnet, um nach und nach eine andere Geschichte zu erzählen. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Alternativen gezeigt werden, die eigene Heterosexualität im Patriarchat auszuhalten und auch: selbstbewusst auszuleben. Ohne zu leiden oder daran zu Grunde zu gehen.

Ich schreibe also aktuell einen Substack über consensual Non-Monogamy, Macht, Sex und die Zukunft der Heterosexualität, der irgendwann ein deutschsprachiger Roman werden soll – ich schreibe aber auch weiterhin auf groschenphilosophin (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) über das gute Leben, das künstlerische Leben, das Remote Leben und das Leben als Frau, die aktuell keine Kinder möchte und ihre Freiheit genießt. Und, keine Sorge: ich werde auch weiterhin Podcast-Episoden aufnehmen – wenn auch nicht so regelmäßig, wie das früher der Fall war.

Seit 2018 finanziere ich mein Schreiben durch meine Community und ich wäre heute nicht mehr da, wenn mich diese nicht Monat für Monat mit ihrem finanziellen Support unterstützt hätte.

Wenn du auch von meinen Ansätzen inspiriert bist und etwas in Punkto Anti-Ausbeutungs-Strategien dazulernen konntest, wenn du dir regelmäßig Texte abspeicherst oder an Freundinnen weiterleitest, dann freue ich mich, wenn du Steady-Mitglied wirst.

Bianca Jankovska

Alle Supporter bekommen:

- Newsletter - Podcast-Zugang "The Remote Artist" - Zugang zu allen Postings auf steady (hier direkt darunter) - Zugang zum Paid-Content auf www.groschenphilosophin.at - Zugang zur privaten Telegram-Gruppe