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Paukenschlag im Zoll-Irrsinn

Monkey Monday #45

Foto: Ian Hutchinson

Bevor das ‘Land of the Free’ ganz im autokratischen Schatten versinkt, hat der ehrwürdige Supreme Court, das oberste Gericht der Vereinigten Staaten, für einen lichten Moment gesorgt. In einer lange erwarteten Entscheidung hat es nämlich den größten Teil der von Präsident Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verhängten Zölle für verfassungswidrig erklärt. Zwar wurden dem irrlichternden Staatschef damit nicht alle Möglichkeiten aus der Hand genommen, in Zukunft weitere Zölle per Präsidialerlass (Exceutive Order) anzuordnen, aber das Gericht hat an die nach wie vor geltende Gewaltenteilung erinnert, der zufolge die Autorität zur Erhebung von Steuern und Zöllen ausschließlich bei der Legislative liegt. Wie zu vermuten war, reagierte Trump mit wüsten Beschimpfungen und dem Verkünden seines ‘Plan B’, der in neuen Zöllen in Höhe von 15% besteht. Was nun bedeutet das für Politik, Wirtschaft und Finanzmärkte dies- und jenseits des Atlantiks? In diesem Monkey Monday sortiere ich die bisherige Marktreaktion ein und wage einen Ausblick, wie es mit den Trump’schen Zöllen weitergeht.

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