Passer au contenu principal

famesick

In Lena Dunhams famesick geht es um Alles: Kreativität, Erfolg, Liebe, Freundschaft, Krankheit

Als GIRLS im Fernsehen anlief, war ich im gleichen Alter wie die Protagonistinnen. Ich hatte meine ersten shitty Jobs in den Bars von Mitte, im Axel Springer Großraumbüro, und für eine Weile sogar bei einer hippen, neuen Designmöbelplattform, die sich selbst als kuratiert bezeichnete, lange bevor dein social media Profil, dein Kleiderschrank und dein Freundeskreis kuratiert waren. Die Plattform war von einer damals extrem angesagten, schönen Design Strategin in ihren Dreißigern gegründet worden, die mir die eiskalte Blicke zuwarf, wenn ich Sachen fragte. Ich verstand damals: wenn man als eine junge Frau in eine Position wie ihre kommen will, dann kann man das nicht auf eine lässige Art machen. Man muss aus Platin sein. Das war jedenfalls ihre Strategie. 

Die andere Art, in einem sehr jungen Alter übermäßigen Erfolg zu haben, ist ein großer kreativer Wurf. Eine dicke, fleischige Vene im Zeitgeist zu finden und dann einen Weg, sie anzuzapfen. In dieses kurze Zeitfenster zu fallen, in dem zufälligerweise gerade das, was man selbst mit aller Macht ausdrücken will, das ist, was der ganzen Welt auf der Zunge liegt, das Wort, das alle suchen, und es auszusprechen, kurz bevor es allen anderen einfällt. 

Sujet Lifestyle

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de Mia Gatow et lancez la conversation.
Adhérer