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Ich gehe auf Schweiz 🇨🇭-Tour

mit der wunderbaren Schriftstellerin und Theologin Sarah Staub (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)!

Manchmal aber habe ich das Gefühl, ich kann nur noch auf die Hoffnung hoffen … hoffen, dass sich Hoffnung in mir auftut und in dieser Welt.

„Hoffnung kann nur da Fuß fassen, wo Verderben möglich ist.“ – Marcel Gabriel

Marcel Gabriel konvertierte 1929 vom Atheismus zum Christentum (Katholizismus) und war – wie Kierkegaard – das, was man einen christlichen Existenzialisten nennen kann.

Für Kierkegaard ist Verzweiflung eine wesentliche Voraussetzung für göttliche Gnade.

Das mag ich.

Was ich zusammengefasst an dieser Denkrichtung sehr mag, hat der Schriftsteller Samuel Beckett am pointiertesten ausgedrückt:

Samuel Beckett, S.11 aus Flötentöne:
“Man hat solange das Schlimmste vor sich, bis es einem zum Lachen bringt.” oder “Bis zum Äußersten gehen, dann wird Lachen entstehen.”

Aus Beckett’s Ausführungen in Flötentöne lässt sich lernen, dass in Momenten höchster emotionaler Anspannung – wie Tod, Verlust oder Ausweglosigkeit – die menschliche Psyche oft mit komischen oder absurden Elementen aufbricht. In solchen Situationen können banale oder unerwartete Details das Unerträgliche so durchbrechen, dass Lachen als eine Art Bewältigungsmechanismus entsteht. Besonders bei feierlichen oder ernsten Anlässen wie Beerdigungen oder Gottesdiensten, wo das „Ärgste“ ritualisiert und erhaben dargestellt wird, kann das Lachen eine Grenze überschreiten – hin zu einer verzweifelten, fast hysterischen Form der Entlastung. Albernheit in der Trauer.

Das hilft mir auf Hoffnung zu hoffen.

euer Michael

🇨🇭 Ach, schreibt mir gerne, wenn ihr mich auf der Schweiz -Tour sehen und treffen mögt.


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