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Parabel Post – Ausgabe 15

Herzlich willkommen bei Parabel Post! – Ausgabe 15

Special-Ausgabe 

Heute ist eine besondere Woche! Wenn ihr diese Zeilen lest oder hört, bin nicht nur ich selbst, sondern auch ein Teil der Redaktion – und vermutlich auch einige von euch – auf dem Sternenklang Festival in Kranichfeld. Für das Festival haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt und die Parabel Post als Printversion an alle Gäste verschenkt. Ich bin sehr auf das Feedback gespannt und ob wir danach noch ein paar neue Namen in unserer Abonnentenliste begrüßen dürfen.

Ich werde euch nächste Woche berichten, ob dieses Experiment nett war – oder wir vielleicht für spätere Aktionen wichtige Informationen gewonnen haben.

Die Druckversion beinhaltet nicht nur ein Grußwort des Bürgermeisters, sondern auch die Möglichkeit, ein paar zusätzliche Informationen für die Besucher vor Ort anbieten zu können. Die Parabel Post ist also dieses Jahr eine Art inoffizielle Festivalzeitung. Und wer weiß, vielleicht wird das ja auch etwas, was sich einbürgert. 

Ich finde das alles wahnsinnig spannend, wie Schritt für Schritt immer etwas Neues entsteht und hinzukommt. Es ist toll zu sehen, wie etwas über die Jahre immer mehr reift. Mal sehen, wo die Parabel Post in fünf Jahren steht und ob wir euch auch dann noch überzeugen können! 

Genau wie die Parabel Post ist mein Festival aus einem rastlosen Gedanken entstanden, selber ins Machen zu kommen. Oder eher zu müssen. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass das Schwierigste auf dem Weg zu einem Projekt die Schwelle ist, an der man sich selbst einredet, dass man es nicht schaffen kann. Wenn man Erwartungsmanagement betreibt, sich also nicht einbildet, innerhalb kürzester Zeit der Überflieger in allem zu sein, dann kann man verdammt viele tolle Dinge erleben und verwirklichen.

Und falls hier direkt die Abneigung gegen Motivationsredner angesprungen ist – lasst euch gesagt sein: Es gibt neben den ganzen Schwätzern und Scharlatanen, die euch ohne Aufwand aber mit unbegrenzter Dreistigkeit in ihren Versprechungen das Geld aus den Taschen rauben wollen, auch positive Beispiele. Menschen, die es wirklich schaffen, zu inspirieren.

Hermann Scherer hat mich beispielsweise mit seinem Buch „Fokus!” inspiriert. In den bald ziemlich genau 14 Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich viele dieser Bücher und Beiträge konsumiert und nach ein paar Jahren der eigenen Erfahrung lernt man auch, die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber die meisten haben zumindest eine positive Eigenschaft gemein: Sie geben dir das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Und das ist – gerade in diesen Zeiten – so wichtig. Denn am Ende helfen dir Klassenbewusstsein und das Wissen über strukturelle Ungleichheit im eigenen Leben nicht weiter, wenn du nicht trotzdem daran glauben kannst, deine Situation verbessern zu können.

Opfer sein und Opfer bleiben sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Erfolg beginnt im Kopf und ist nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und … ah Moment, jetzt bin ich wieder bei Kontra K gelandet. 

In diesem Sinne – gebt auch Kalendersprüchen mal ein bisschen Platz in eurem Leben. Für alles Andere habt ihr ja uns!

In diesem Sinne, Skol!

Alex

00:00 Intro

03:20 Kapitel 1 „Zahlen lügen nicht“

06:56 Kapitel 2 „Der blinde Fleck“

17:16Kapitel 3 „Der tiefere Zusammenhang“

24:07 Kapitel 4 „Rausge Reingezoomt: Geopolitik“

31:17 Kapitel 5 „Blattkritik“

35:39 Kapitel 6 „Nachgereicht / Aufgetischt“

40:19 Kapitel 7 „Ende gut, alles gut“

44:07 „P.s.“

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