In dieser Episode von In der Wechselzone mit geht es um ein komplexes und aktuelles Thema: Männlichkeit. Mein Gast ist Christoph May, Männerforscher, Berater und Dozent. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie vorherrschende Männlichkeitsbilder unsere Gesellschaft prägen, welche Auswirkungen das patriarchale System auf Männer und Flinta-Personen hat und wie Ausgrenzung und Ausschluss in diesem Kontext entstehen.
Themen in dieser Folge:
Gesellschaftliche Männlichkeitsbilder: Wie Patriarchat und toxische Männlichkeit Männer und Flinta-Personen beeinflussen.
Persönliche Reise: Christoph erzählt, wie er selbst zu kritischer Männerforschung gefunden hat und welche Erfahrungen ihn geprägt haben.
Männlichkeit und Sport: Ein Blick auf Triathlon und Ausdauersport und wie hier stereotype Männerbilder wirken.
Alltag und Beratung: Christoph berichtet von seiner Arbeit als Dozent und Berater in Unternehmen, von Widerständen und Abwehrmechanismen gegenüber dem Thema Männerbilder.
Hoffnungsperspektiven: Drei praktische Ansätze, wie Männer sich reflektieren und toxischer Männlichkeit entgegenwirken können.
Über Christoph May:
Christoph May hat Literaturwissenschaften, Komparatistik und Alte Geschichte studiert. 2016 gründete er gemeinsam mit der Schriftstellerin Marie-Luise May das Institut für kritische Männerforschung. Er hält Vorträge und Workshops zu toxischer Männlichkeit, Männerbildern und kritischer Männlichkeit und berät Unternehmen und Organisationen. In dieser Folge gibt er Einblicke in seine Forschung, seine Arbeitspraxis und seine persönlichen Erfahrungen mit Männlichkeitsfragen.
Kontakt zu Christoph:
🌐 detoxmasculinity.institut (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
📷 Instagram: @detoxmasculinity (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Foto@Frank Schoepgens