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Sonne, Regen, Sonne, Regen…

Hallo in die Runde, ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).

Aktuell läuft noch viel mehr im Hintergrund. Offen und transparent gesagt, auch aus gesundheitlichen Gründen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das re:Respekt am 25.09.2025 an, die Social Media Kampagne zum offenen Brief wird finalisiert und die Arbeiten an einer neuen Broschüre (“Das erste Mal allein beim Arzt”) und der Aktualisierung des Leitfadens zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen.

In diesem Sinne, steigen wir ein:

Reminder: Aufruf zur Teilnahme: Offener Brief: Für eine Gesundheitsversorgung, die gut tut – für alle.

Update: Wir haben mittlerweile über 20 Unterzeichnende beim offenen Brief. Darunter der LSVD Bayern, die tin* Rechtshilfe und die Sozialhelden!

Aktuell initiiert die gemeinnützige Organisation Queermed Deutschland die Kampagne „Gut gefühlt“, mit der wir gemeinsam für eine diskriminierungssensible, zugängliche und respektvolle Gesundheitsversorgung für alle eintreten.

Im Zentrum der Kampagne stehen zwei Dinge:

  1. Ein offener Brief, der sich an Praktizierende und Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen richtet und konkrete Forderungen für eine diskriminierungsarme, selbstbestimmte Versorgung formuliert.

  2. Eine begleitende Social-Media-Aktion, in der queere, intersektional marginalisierte Menschen persönliche Erlebnisse teilen, in denen sie sich in medizinischen Kontexten gut, sicher oder gesehen gefühlt haben.

Uns ist wichtig, dass der offene Brief von möglichst vielen Organisationen, Institutionen und Fachpersonen mitgetragen wird – als gemeinsames Zeichen für Veränderung und Haltung im Gesundheitswesen.

➡️ Hier können Sie den offenen Brief einsehen

[ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Link  (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)zum Queermed-Blog und dem offenen Brief] (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Falls Organisationen und Initiativen Interesse haben, am offenen Brief teilzunehmen, reagiert bitte gerne auf diese E-Mail oder schreibt mir an s.grzybek@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Ehrenamtliche gesucht für den 25.09.2025

Für das nächste Queermed Deutschland gUG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Event in Köln am Abend des 25.09.2025 werden Ehrenamtliche gesucht. ❤️‍🔥
➡️ Aufgabenbereiche:
- Aufbau
- Kasse
- Abbau
- Ansprechperson für Besucher*innen
...

Erfahrungen im Eventbereich sind super, aber keine Anforderung!

Falls ihr Kapazitäten habt, meldet euch bitte gerne über events@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (Gebt gerne Infos durch zu euren Erfahrungen, ob ggf ein 1. Hilfe-Kurs in den letzten zwei Jahren gemacht wurde usw.)

Ansonsten teilt bitte den Aufruf gerne weiter!

Interview mit dem Reversed Magazine:

Ich dürfte vor ein paar Wochen von der tollen Maya S. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) für das Reversed Magazine interviewt werden. Wir sprachen über Queermed Deutschland gUG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), KI als Therapieersatz, Startups, die von Diskriminierung profitieren und was es dringend für eine sensibilisierte Gesundheitsversorgung braucht. ❤️‍🔥

Wer das ganze Interview lesen möchte, hier entlang:

🕰️ Recaptime:
Anfang des Monats war ich für Queermed Deutschland gUG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) in Bochum bei der Verleihung des taz (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Panterpreises.

Unter dem diesjährigen Motto „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“, dürfte ich an einer Podiumsdiskussion zusammen mit Aktiven von den Stammtischkämpfer*innen, der Public Climate School (Ein Projekt des Vereins Klimabildung e.V. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)) und dem Kulturquartier Schauspielhaus teilnehmen.
Wir sprachen unter anderem darüber, wie wir Menschen zu zivilgesellschaftlichem Engagement motivieren können oder aber auch, wie wir Institutionen als auch die Politik mit in die Verantwortung ziehen können.

Der Preis in Bochum ging dieses Jahr an das Kulturquartier Schauspielhaus aus Erfurt. Herzlichen Glückwunsch auch nochmal an dieser Stelle. 💐

Ich bedanke mich im Namen von Queermed für die Nominierung, die Einladung, den Raum für den Austausch, Gereon Asmuth für die Moderation als auch allen anderen Beteiligten von der taz und darüber hinaus für die sehr angenehme Betreuung vor und während der Veranstaltung. 🍀

Auch wenn ich nicht häufig Kapazitäten habe für solche offline-Veranstaltungen, ist es dennoch schön, wenn es mal klappt.


Fotocredits: Kyaw Soe / taz Panter Stiftung

Neues aus dem Queermed-Blog! 📚

Diskriminierung aufgrund des Gewichts ist in der Gesundheitsversorgung häufig ein Thema, was leider nicht wahrgenommen wird. Mit ernsthaften Folgen für Menschen. Mit Julia Krause haben wir darüber gesprochen, wie Gewichtsdiskriminierung in der Gesundheitsversorgung aussehen kann.

➡Das ganze Interview findet ihr auf dem Queermed-Blog! (Und dazu kommt ihr am schnellsten über den Linktree in unserer Bio!)

Queermed liest

Wie seit den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.

Die Queermed-Bücherliste auf der Website, auf der eine Menge handverlesene Empfehlungen zu Büchern zu allen möglichen Themen dabei sind. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buchnennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Give a Fck: Über Sexarbeit und warum sie uns alle etwas angeht : Altzschner,  Catrin

Catrin Altzschner - Give a fuck

Was passiert, wenn Sex politisch wird – weil er Arbeit ist, weil er mit Trauma kollidiert, weil er mit Scham behaftet ist? Und was heißt es, in einer Welt Nähe zu suchen, die ständig zwischen Begehren und Bewertung schwankt?

Catrin Altzschner schreibt in Give a fuck über Sexarbeit, über psychische Erkrankungen, über das eigene Begehren – und über die gesellschaftlichen Bilder, in denen sich all das verfängt. Es ist ein intimes, schonungsloses Buch, das Fragen stellt: nach Autonomie, nach Macht, nach Selbstverhältnissen.

Wer spricht über Sexarbeit? Wer wird gehört, wem wird geglaubt? Altzschner schreibt gegen Stigma und Schweigen an, mit einer Sprache, die analytisch und gleichzeitig zutiefst persönlich ist.

Ein Buch über Grenzerfahrungen, über das Körperliche im Politischen – und darüber, wie komplex es ist, sich selbst zu behaupten, wenn das eigene Leben ständig erklärt oder moralisch bewertet wird.

(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)

Kommende Termine

Für das Ende des Jahres als auch das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Fest stehen bereits diese Termine bzw. Blocker:

Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:

Bei Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer ihr euch wünscht, hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher das größte Interesse hatten:

  • Vorstellung und Funktionalität von Queermed

  • Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen

  • Sensibilisierte Gesundheitsversorgung

  • Medical Gaslighting

  • Patient*innenempowerment

  • Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen

  • Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens

  • Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen

  • Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen

  • Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"

  • (mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen

Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Formatwunsch, Länge, Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten unter: info@queermed-deutschland.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) )

Credits: Jana Rodenbusch

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, wenn ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!

Solidarische Grüße

Euer Samson

Steady Support

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See You Later Goodbye GIF by Holler Studios

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