Liebe Leserin, lieber Leser,
nun kam schon seit einiger Zeit kein Newsletter mehr.
Verzeihung dafür!
Zugleich haben sich in den vergangenen Wochen erfreulich viele Menschen für den Newsletter entschieden. Es spricht sich langsam herum, dass die Social Media Plattformen nicht entscheiden sollen, wer welchen Beitrag sehen soll.
Danke dafür!
Tatsächlich gab es in der Zeit ein paar kleinere Beiträge, aber wenig Zeit diese entsprechend vernünftig zu teilen. Das ist schade, denn Artikel zu schreiben, ohne die Leser darauf aufmerksam zu machen, ist nicht sonderlich sinnvoll. Die verpassten Beiträge findet man unten in der Rückschau (unten).
Der aktuelle Artikel beschäftigt sich mit dem Leo-Baeck-Preis. Dieser geht 2026 an den Kabarettisten Dieter Nuhr. Das ist eine interessante Wahl, denn Dieter Nuhr hat sich zu mehreren Gelegenheiten (die er hatte) nicht aktiv gegen Antisemitismus ausgesprochen und stattdessen eine andere Kommunikationsstrategie gewählt (um das einmal kompliziert auszudrücken). Den aktuellen Artikel dazu gibt es hier 👉
https://www.sprachkasse.de/blog/5786/ijjar/25/nuhr_spass/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Rückschau
Hinweise auf Antisemitismus als Verbreitung von Antisemitismus
Ende April machten Bilder aus Berlin (wieder einmal) die Runde. Antisemitische Schmierereien, wie man sie vermehrt im Bild verschiedener Städte findet. Das Problem daran ist, dass die Hinweise darauf, die Botschaften weiterverbreiten. Dementsprechend bat ich im Blog darum, die Verbreitung der Botschaften, auch unter einem »empörten« Vorzeichen, zu unterlassen. Der Artikel ist hier zu finden 👉
https://www.sprachkasse.de/blog/5786/ijjar/14/antisemitismus_p_rn/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Was kostet das Brot des Elends?
Während der Pessachtage habe ich mich auf Deutschlandfunk Kultur über die hohen Preise für Matzot aufgeregt (bitte die Ironie zur Kenntnis nehmen). Woher soll das Geld für subventionierte Matzot aus Deutschland kommen? Eine Idee 👉
https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-was-kostet-das-brot-des-elends-100.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Was sonst noch passiert ist / Kleinere Meldungen
Ein Tanach für Kinder – in niederländischer Sprache
In den Niederlanden gibt es einen Tanach für Kinder – für die Gemeinschaft von etwa 65000 Menschen hat Wil Parijs einen Tanach in leichter, humorvoller und anschaulicher Sprache verfasst. Der Titel lautet »onze verhalen«. Eventuell sollten wir einen Blick über die Grenze werfen und eine Übersetzung ins Auge fassen? (👉Hier eine niederländische Meldung dazu (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))
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