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Warum wir nicht zufällig hier sind

„Komm, wir gehen einkaufen“, sagte mein Vater plötzlich und stand auf. Eigentlich waren wir gerade einkaufen, und eigentlich war meine Mutter dafür zuständig. Doch ich ging mit. Wir fuhren zum nächsten Supermarkt. Er fragte unaufhörlich, was die alte Dame, der ich als Studentenjob im Haushalt half, gerne essen würde. Ich hatte ihm erzählt, dass sie sich weder Früchte noch einmal ein schönes Stück Fleisch leisten konnte. Mit zwei vollen Einkaufstüten verließen wir schließlich den Laden.

Bei ihr zu Hause angekommen, trugen wir die Tüten in die dritte Etage. Sie weinte vor Freude, als sie die Tüten sah. So etwas hatte noch nie jemand für sie getan.

Einige Zeit später erhielt sie zum Geburtstag eine Konzertkarte für die Philharmonie. Traurig wollte sie mir diese Karte schenken, denn sie konnte die Treppen nicht allein hinunterlaufen und sich auch kein Taxi leisten. Ich erklärte ihr, dass sie sich auf das Konzert freuen könne. Ich würde mir etwas einfallen lassen.

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