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Mein neuer Schlank-Drink, der morgens den Stoffwechsel pusht, nach Weihnachten duftet und den sogar die Kinder lieben!

Wer mich kennt, weiß, dass ich morgens auch ohne Probleme etwas trinke, was mir nicht schmeckt. Aber bei diesem Drink war ich mehr als überrascht, denn er schmeckt wunderbar, passt perfekt zur kalten Jahreszeit und aktiviert gleich morgens den Stoffwechsel, indem er Leber und Galle anregt. Sogar meine Kinder mögen ihn, was wir eher zufällig herausgefunden haben.

Der Schlank-Drink mit all seinen Zutaten! Besser kann man in den Tag nicht starten! Und der Duft erst...

Aber der Reihe nach: Wer sein Gewicht halten oder etwas für seinen Körper tun möchte, sollte morgens richtig starten. Bedeutet: Keine Weißmehlbrötchen (Ja, es darf Ausnahmen geben, mache ich auch, aber es bleiben eben Ausnahmen!), kein Zucker, keine Hafermilch, die den Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren lässt. Ideal ist, was eurem Körper schon morgens das Signal gibt: Achtung, fahr mal den Betrieb hoch! Und genau das kann dieser Drink, den ihr ganz einfach selber machen könnt. Denn er sagt Leber und Galle: Hey, schmeißt mal die Fettverbrennung an, fördert bitte den Gallenfluss und den Blutzucker auf der stillen Treppe chillen lassen. Und genau das macht uns gesund und schlank! Yippie! Alles, was wir brauchen, bekommen wir im Biomarkt: Eine Zitrone, Lorbeerblätter, Nelken, Ingwer, Kardamom, Salbei und (gefiltertes) Wasser.

 Ich war selbst überrascht, was die einzelnen Zutaten so können. Lorbeerblätter kenne ich eigentlich nur vom Suppekochen, als etwas, was man hinterher immer herausfischt und sich fragt, was das jetzt überhaupt gebracht hat. Fakt ist aber: Lorbeerblätter sind mehr als nur ein Gewürz für Kartoffelsuppe! Sie enthalten Bitterstoffe und ätherische Öle, die den Fluss der Galle anregen können. Fließt die Galle gut, können Fette leichter aufgespalten und verdaut werden- und das wiederum entlastet den gesamten Verdauungstrakt. Gleichzeitig wird die Leber entlastet, weil sie nicht unter Dauerbeschuss steht und Stauungen so vermieden werden.

Dann bringen Lorbeerblätter auch noch ein paar Freunde mit: Polyphenole und Flavonoide, die Entzündungen im Körper reduzieren können und antioxidativ, also dem Zellstress entgegen, wirken. Last but not least: Der Blutzucker wird gesenkt. Das wollen wir, denn wenn der schwankt, belastet das wieder die Leber und wir nehmen leichter zu, was wir ja gerade vermeiden wollen. Noch Fragen, warum ich neuerdings Lorbeer-Fan bin?

 Dass Ingwer ein echtes Multitalent ist, wissen wir ja eigentlich schon: Beruhigt den Magen, regt Verdauungssäfte an und fördert die Darmbewegung. Außerdem reduziert er ebenfalls stille Entzündungen, wirkt antibakteriell, antiviral und dirigiert den Stoffwechsel in Richtung Abnehmen. Was neu für mich war: Er kann auch den Blutzucker stabilisieren, gesunde Cholesterinwerte unterstützen und sogar Regelschmerzen lindern. Genial! Nehmen wir!

 Wen man ja eher weniger auf dem Zettel hat, sind Nelken. Die kommen bei mir, wenn überhaupt, beim Kochen zum Einsatz oder aus Verzweiflung bei Zahnschmerzen. Dann kaue ich unter Schimpfen auch mal auf einer herum. Wird gleich besser, man muss aber hart im Nehmen sein! Dabei können sie auch noch viel mehr: Krämpfe und Völlegefühl lindern, desinfizieren, die Durchblutung anregen, Bakterien killen und Schleim lösen, vor allem im Mund, Darm und auf der Haut und das Immunsystem anregen. Ihr merkt schon, dieses Gebräu kann auch Erkältungen echt etwas entgegen setzen!

 Kardamom kommt ebenfalls mit vielen ätherischen Ölen daher und unterstützt auch die Fettverdauung, die Verdauungssäfte und hilft vor allem bei einem Reizmagen. Was meinem Mann und meinen Kindern als erstes aufgefallen ist: Unser neuer Super-Drink duftet nach Weihnachten, was sehr wahrscheinlich auch am Kardamom liegt. Geschmacklich ist die Nummer ohnehin kurz vor Punsch mit weihnachtlichem Touch, also besonders jetzt, wo die Temperaturen sinken, ein Genuss. Sogar unsere Kleinste findet es lecker und verlangt nach einer Tasse. Die Kita-Bakterien machen um uns auf jeden Fall einen doppelten Bogen, soviel ist mal sicher. Erwähnte ich, dass Kardamom zusätzlich die Atemwege öffnet und schleimlösend wirkt?

Auch auf die Stimmung hat das Gewürz Einfluss: Traditionell wird es gegen Stress, Nervosität und Erschöpfung eingesetzt und kann durch sein Aroma die Stimmung aufhellen. Kann ja bei niesel-nass-grau nicht schaden, oder? Ayurveda-Experten benutzten es sogar als Aphrodisiakum. Na dann...  

Einzige Warnung: Nur bei sehr niedrigem Blutdruck und Gallensteinen ist Vorsicht geboten.

 Und Zitronen? Ja, die sind Alleskönner! Innerlich, äußerlich, alltagstauglich. Sie regen nicht nur Magen- und Gallensaft an und unterstützen die Fettverbrennung, sondern entgiften auch noch die Leber. Durch die geballte Vitamin C- Power unterstützen sie unsere Abwehrkräfte und können Erkältungen verkürzen. Außerdem schützen sie unsere Gefäße vor oxidativem Stress und gleichen den Säure-Basen-Haushalt aus. Zitronensäure beugt außerdem Nierensteinen vor und wirkt antibakteriell im Harntrakt.

Ach ja, und die liebe Zitrone kann sogar die Kollagenbildung fördern! Nur bei empfindlichen Magen nicht nüchtern trinken und immer verdünnt, um den Zahlschmelz nicht anzugreifen, aber das haben wir ja eh nicht vor.   

 Dem Salbei, den wir zuletzt reinwerfen, können wir übrigens auch echt dankbar sein. Salbei ist nicht nur antiviral, antibakteriell, antioxidativ und entzündungshemmend, sondern hilft auch bei Wechseljahrsbeschwerden und reguliert die Schweißdrüsen. Absoluter Geheimtipp für Frauen, die nur noch mit Handtuch herumlaufen! Try Salbei! Und ihr tut Eurem Zahnfleisch auch gleich noch etwas Gutes. Auch Mundgeruch, geistige Erschöpfung und Gedächtnisleistung kann er den Garaus machen- nur in Schwangerschaft und Stillzeit bitte sparsam anwenden und nicht dauerhaft in großen Dosen.

 Bevor jetzt alle an den Herd hasten: Bitte ein gutes Wasser nehmen. Entweder gefiltert oder ein feines aus dem Biomarkt. Warum? Unser Leitungswasser ist leider nicht so gut, wie es in der Presse immer hingeschrieben wird. Es wird nicht auf Hormone, Pestizide oder Medikamente gefiltert und wenn ihr mich fragt, was unsere sinnvollste Anschaffung im Haushalt war, würde ich sagen: Der Umkehrosmosefilter. Ansonsten ab in den Biomarkt und Glasflaschen kaufen. (Mehr dazu findet Ihr im Interview mit Dr. Martina Wengenroth „Müssen wir alle entgiften, und wenn ja, wie?“)

 

Genug der Analyse, hier kommt das Rezept für 1-2 Tassen:  

-              2 Lorbeerblätter

-              3 Nelken

-              ca. 1 Viertel TL Kardamom

-              2 cm frischer Ingwer

-              Saft einer halben Zitrone

-              3 Blätter Salbei

-              300 ml Wasser

 

 Jetzt ab an den Herd und Folgendes tun: Wasser aufkochen und darin Lorbeerblätter, Nelken, Ingwer und Kardamom versenken. Das Ganze 5 Minuten köcheln lassen, damit die ätherischen Öle sich lösen. Dann den Saft einer halben Zitrone und Salbeiblätter dazugeben. 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und warm als erstes am Morgen trinken. Wohl bekomm´s! An die beste Freundin weiterverraten!

 

Hinweis

Und wie immer gilt der Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch qualifizierte Fachkräfte. Für Schäden oder Folgen aus der Anwendung der Inhalte wird keine Haftung übernommen. Bei gesundheitlichen Fragen wendet euch bitte an eine medizinische Fachperson. Für Inhalte externer Webseiten, auf die wir verlinken, übernehmen wir keine Haftung. Für diese Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich. Bei Kenntnis rechtswidriger Inhalte entfernen wir entsprechende Links nach Hinweis umgehend.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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