Warum wir Dinge aufschieben, obwohl wir es besser wissen â und wieso das so schwer zu Ă€ndern ist

Hand hoch, wer noch nie was aufgeschoben hat? Keine? Ja, das hatte ich auch nicht erwartet. đ
Wir schieben alle auf und kennen das GefĂŒhl dazu ganz genau: Von âAhhh, ich mĂŒsste eigentlichâŠ.â bis hin zum Vermeidungsaktionismus ĂĄ la âAch guck, die KĂŒchenschrĂ€nke könnte ich mal wieder auswischen!â
Was wir aufschieben, ist dabei ganz unterschiedlich: GroĂe, ĂŒberwĂ€ltigende Aufgaben bei der Arbeit, Sport, den Chaoskeller aufrĂ€umen, SteuererklĂ€rung machen, den blöden Anruf. Was diese To Doâs gemeinsam haben: Sie geben uns ein schlechtes GefĂŒhl - und das wollen wir nicht, also schieben wir es zusammen mit der Aufgabe weg.
Und was machen wir dann? Wir denken: Ich bin einfach zu faul oder undiszipliniert, um das anzugehen - und versuchen uns mit Druck und Willenskraft dazu zu zwingen.
Klappt das bei dir? Bei mir nur sehr selten.
Das liegt daran, dass diese Annahme Quatsch ist: Wir schieben nicht aus Faulheit, Unwillen oder Disziplinlosigkeit auf, sondern aus anderen GrĂŒnden.
âŠund genau denen gehen wir heute auf den Grund! Denn nur wenn wir richtig gut verstehen, woher das Aufschieben eigentlich kommt, können wir besser damit umgehen.
Das ist der Plan fĂŒr unser Themenspezial in den nĂ€chsten Wochen:
EinfĂŒhrung: Warum wir ĂŒberhaupt aufschieben - HintergrĂŒnde verstehen
Neue Strukturen schaffen: Wie wir âanders planenâ können, so dass Aufschieben gar nicht erst entsteht (14.3.)
Die eigenen Emotionen managen: Was tun, wenn die Motivation & Energie plötzlich futsch ist? (21.3.)
Best of Methodenkoffer: Welche Methoden bei Aufschieben wirklich helfen (28.3.)
Letâs go!
Das erwartet dich im heutigen Beitrag:
Was wirklich hinter dem Verhalten âAufschiebenâ steckt (und was nicht...)
Unser Gehirn liebt eine Sache sehr - und das hilft leider GAR nicht
Die Prokrastinations-Gleichung: Faktoren, die zum Aufschieben fĂŒhren
Aufschieben als âGefĂŒhls-Vermeidungsstrategieâ
Kurz zusammengefasst