Hol das Maximum aus deiner Übezeit heraus!
Jeden Freitag (heute ausnahmsweise am Samstag) um 11 Uhr bekommst du einen konkreten Übe-Tipp direkt ins Postfach – für mehr Fokus, Motivation und Fortschritt auf deinem Instrument.
Lesezeit: 5 Minuten
Trial and Error
Üben heißt ausprobieren, bewerten, anpassen und von vorne beginnen. Wenn man so möchte, lässt sich Fortschritt auf diesen Dreiklang herunterbrechen. Vereinfach gesagt: Der Kreislauf unserer musikalischen Entwicklung.
Im Podcast “Wie übt eigentlich..?” haben dieses Jahr insgesamt 13 Gäste von ihrem persönlichen Fortschrittsdreiklang berichtet. Heute möchte ich mit dir teilen, was ich in den vergangenen Monaten ausprobiert und getestet habe.
Von Pomodoro pronto bis Smileys
Ich mag es in meinem Üben kleine Sidequests einzubauen - also Tests, die in diesem Fall eher den Rahmen meines Übens betreffen und weniger seinen Inhalt.
Über ein Video auf Social Media bin ich kürzlich wieder auf die Reduktion von Übe-Einheiten gestoßen (worden). In der Übezeit #9 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) habe ich Anfang diesen Jahres bereits kurz über das Konzept Interleaved Practice (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) geschrieben.
Die Idee ist: kurze Übe-Einheiten mit schnell wechselnden Inhalten. Ich hatte mir vorgenommen, dass keine Einheit länger als 10 Minuten sein sollte. Zuvor habe ich allerdings auch festgestellt, dass meine Konzentration häufig nach 14-15 Minuten geringer und mein Blick zur Uhr dafür häufiger wurde.
Die These: Lieber 10 Minuten mit voller Konzentration üben, als 15-20 Minuten mit reduzierter.
Ein Nachteil drängt sich dabei natürlich sofort auf: Ein echtes Flow-Erlebnis (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wird man auf diese Weise nur schwer hervorrufen können. Für meinen Test gab ich mir dennoch 14 Tage Zeit, ehe ich eine Bewertung vornehmen wollte.
Mein Fazit: