von Christoph Fetzer
Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.
Das Ergebnis von Sonntag, 22. März:
1. Play-off-Runde DEL:
Grizzlys Wolfsburg - Schwenninger Wild Wings 2:3 n.V. (Serie: 1:2)
1. Und wieder trifft Karachun

Von einem gewonnenen Zweikampf auf den Knien an der Bande bis zum entscheidenden Tor in der Serie dauerte es nur ein paar Sekunden. Alexander Karachun traf gegen Wolfsburg in der Verlängerung mit seinem zweiten Tor im Spiel und dritten der Serie zum 3:2. Er demonstrierte dabei seine größten Stärken: arbeiten kann er, Tore schießen auch. Die Schwenninger Wild Wings stehen zum dritten Mal in ihrer DEL-Geschichte im Viertelfinale.
Über Karachun haben wir ja schon nach Spiel 2 geschrieben (Abre numa nova janela), kurz ein Update seiner Statistiken: Er hat jetzt nicht nur einen neuen Bestwert für Tore in der Hauptrunde aufgestellt (21), sondern mit seinem insgesamt 24. Tor in dieser Saison so oft getroffen wie noch nie zuvor in seiner Karriere.
Im Vergleich zu anderen Teams mit der Qualität der Schwenninger Wild Wings (zu dieser Gruppe gehören auch die Grizzlys Wolfsburg) hat die Mannschaft von Steve Walker einen großen Vorteil. Mit Alexander Karachun und Phil Hungerecker spielen zwei deutsche Stürmer in den Top 6 als Ergänzung neben zwei Imports. Karachun an der Seite von Kyle Platzer und Jordan Swarz, Hungerecker neben den Spinks-Brüdern.
Das funktioniert. Karachun spielt ein Career Year, Hungerecker hat in der Hauptrunde immerhin elf Tore erzielt und übernimmt in der Spinks-Reihe die Rolle des Arbeiters. Schwenningen verteilt die Import-Stürmer auf alle vier Reihen und bekommt so Tiefe im Line-up. Die ist im Viertelfinale gegen Köln auch dringend nötig.
2. Wohin, Wolfsburg?
