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Ep. 296: Morricone & Leone forever: ES WAR EINMAL IN AMERIKA - Kritik & Analyse

Sergio Leone und Ennio Morricone haben gemeinsam Werke für die Ewigkeit geschaffen. „Es war einmal in Amerika“ (⁠#OnceUponATimeInAmerica⁠ (Abre numa nova janela)) von 1984 war ihre letzte Zusammenarbeit und zugleich Leones letzter Film. 250 Minuten erzählt der Film mit Robert De Niro in der Hauptrolle keineswegs ein Märchen, sondern die blutige Geschichte eines Gangster-Clans. 1922, 1932 und 1968 spielt dieser Film, die Zeitebenen verbindet Morricone mit herzzerreißenden Melodien und Leone übertrifft sich noch einmal selbst: Er dekonstruiert nicht bloß den American Dream, sondern auch das Genre ⁠#Gangsterfilm⁠ (Abre numa nova janela) so gründlich, dass am Ende wirklich nur noch die Müllabfuhr kommen kann. „Es war einmal in Amerika“ ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das zunächst in Europa hymnische Kritiken erhielt, dann jedoch in den USA floppte, nachdem die Produktionsfirma den Film zurechtgestutzt hatte. ⁠#EnnioMorricone⁠ (Abre numa nova janela), der mehr die Musik für mehr als 500 Filme schrieb, legt mit diesem Soundtrack eine seiner bedeutendsten Arbeiten vor. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!

Literatur: Max Horkheimer: „Die Rackets und der Geist“, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd 12. S. Fischer.

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