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“Wie halten Sie’s mit der AfD?”

Von Hasnain Kazim - Muezzin in Schorndorf / “AfD”/ Brot

Liebe Leserin, lieber Leser,

vergangenen Montag machte ein Video im Netz die Runde, das scharf kritisiert wurde, von Leuten der politischen Mitte bis nach ganz rechts: ein Muezzin singt in der Stadtkirche in Schorndorf, Baden-Württemberg, den Gebetsruf. Es war ein Ausschnitt aus einer “Friedensmesse” am 16. November, ein Konzert, “The Armed Man: A Mass for Peace”, ein musikalischer Appell von Sir Karl Jenkins, komponiert im Jahr 2000 zum Gedenken der Kriegsopfer in Kosovo, ein Kunstwerk gegen Krieg und Gewalt. Der muslimische Gebetsruf gehört dazu.

Ich lese, dass das Publikum sehr angetan war. Im Netz, wie gesagt, laute Kritik, daran, dass das in einer Kirche stattfand und dort der Ruf “Allahu Akbar” erklang.

Damit klar ist, dass es nicht ein “Einknicken vor dem Islam!!!”, wie einer schrieb, in Schorndorf war, sondern eben ein - sehr hörenswertes! - Konzert, hier ein Video davon des Jerusalem Oratorio Choirs, mit christlichen, muslimischen und jüdischen Künstlern:

https://youtu.be/NOf4aqIPSyU?si=QTS5-ldCDhFziKPw (Abre numa nova janela)

Drei Leute schrieben mir und fragten mich, wie ich das sehe. Ich möchte darauf gerne antworten.

Als ich das Video sah und hörte, war mein erster Impuls: Wie schön!

In Islamabad, wo ich einige Jahre lebte, gab es in unserer Nachbarschaft einen Muezzin, den ich persönlich nie kennengelernt habe. Aber er sang so anmutig und klar, dass, wenn sein Ruf am Abend bei Sonnenuntergang erklang und es für einen Moment ruhig wurde in der Stadt, seine Stimme einen berührte. Ich mochte das. (Und fand andere Muezzins mit weniger Talent oder Moscheen mit schlechten Lautsprecheranlagen furchtbar.) Es war ein ähnlich wohliges Gefühl wie ich es manchmal habe, wenn ich das tiefe, satte Glockengeläut mancher Kirchen höre.

In Zeiten von Konflikt und Hass, von Gewalt und Krieg, von Ablehnung von Andersartigkeit und Flucht in identitätspolitischen Gruppen finde ich es richtig und gut, wenn man Türen öffnet, andere einlädt, das Fremde und Neue anhört und grundsätzlich offen ist. Ich finde es also positiv, erfreulich, gut, dass der Muezzin in Schorndorf aufgetreten ist.

Zwei Dinge nur würde ich kritisch anmerken: Ich kann verstehen, dass man den Zeitpunkt schwierig findet, nämlich gerade jetzt, wo “pro-palästinensische” Demonstranten Terrorverharmlosung und Islamistenverehrung auf den Straßen veranstalten und Trottel das “Kalifat” bei uns fordern und sagen, für sie stünde die Scharia über dem Grundgesetz. Ich verstehe also die Kritik diesbezüglich. Aber da denke ich, ist es gerade richtig zu zeigen: Wir haben ja nichts gegen “den” Islam, nichts gegen “die” Muslime und muslimische Praktiken und Gesänge, sondern etwas gegen Islamismus und Extremismus. Man kann nun lange darüber streiten, ob das voneinander zu trennen ist, aber ich bin der Auffassung: Ja, natürlich ist das zu trennen!

Und die zweite Sache, die ich grundsätzlich und immer kritisieren würde: Ich erwarte dieselbe Toleranz und Weltoffenheit auch von Muslimen. Man sollte auch einen Choral in einer Moschee singen dürfen. Es wäre ja schon schön, wenn Nichtmuslime jede Moschee betreten oder nach Mekka reisen dürften. Das ist aber leider nicht der Fall. Toleranz funktioniert nur in beide Richtungen, und da, finde ich, hapert es auf der einen Seite sehr viel mehr als auf der anderen. Das sollte man immer mal wieder anmerken.

Es gibt auch theologische Kritik, die ich inhaltlich nicht teile. Mal heißt es, der Ruf “Allahu Akbar” sei ein Aufruf zu Gewalt – das ist Unsinn. Das ist einfach der Ausspruch “Gott ist groß” oder “Gott ist am größten”, sehr viele Muslime sagen das tagtäglich, und auch für Menschen anderer monotheistischen Religionen steht Gott ganz oben. Dass Terroristen diesen Spruch missbrauchen, bevor sie ihre Anschläge verüben, dass der Mob das ruft, wenn er anderen Unsinn hinausbrüllt oder Gewalt ausübt, ist in der Tat ein Problem und hat diesen Ausruf insgesamt in Verruf gebracht.

Ich las auch, Allah, “der Gott der Muslime”, sei ein anderer Gott als der christliche, und daher habe das in einer Kirche nichts verloren. Das ist ebenfalls Unsinn. Alle drei monotheistischen Religionen glauben an den einen Gott. Die einen nennen ihn so, die anderen so, die dritten wieder anders. Und ja, die genauen Vorstellungen gehen auseinander. Und ja, der einen Religion ist dieser Prophet der wichtigste, der anderen jener. Natürlich gibt es Unterschiede, sonst wären es ja nicht drei unterschiedliche Religionen. Nur gibt es diese Unterschiede ja schon innerhalb jeder Religion, entsprechend auch Streitereien. Allein der Gott des Alten Testaments ist ein ganz anderer als der des Neuen Testaments.

Und ja, man kann es so lesen: Das islamische Glaubensbekenntnis steht in Widerspruch zum christlichen Bekenntnis. Aus muslimischer Sicht ist der Glaube an einen dreieinigen Gott “Blasphemie”. Der Prophet Mohammed hat sich explizit gegen diese Idee einer Dreieinigkeit ausgesprochen, und auch das kann man, wenn man will, aus dem islamischen Glaubensbekenntnis herauslesen.

Ich kritisiere vieles von dem, was im Namen des Islam geschieht. Ich teile die Sorge der naiven Unterwerfung, der schleichenden Übernahme hier und da, die Einführung von Praktiken und Gepflogenheiten, die in Widerspruch zum Leben in Freiheit und in individueller Selbstbestimmung stehen. Dort, wo das geschieht, muss man es kritisieren, das geschieht in manchen Kreisen viel zu wenig.

Aber das bedeutet nicht, pauschal alles zu kritisieren - selbst so etwas wie die Einbindung islamischer Elemente in ein umfassendes Konzert.

Wir sollten dort, wo möglich, Unterschiede nicht vertiefen, sondern uns darüber freuen, wenn Menschen sich bemühen, sie zu überwinden. Hören wir den anderen zu. Wir müssen es nicht glauben, schon gar nicht übernehmen, wir dürfen auch ein “Störgefühl” empfinden, aber sollten doch auch den anderen zugestehen, dass sie es eben anders sehen. Und dass es sehr viele Menschen gibt, die anders glauben als wir. Man kann solche Unterschiede hinnehmen und überbrücken. Zum Beispiel indem man einen Muezzin zum Singen in die Kirche einlädt.

P. S.: Mir schrieb jemand: “Ich habe in Schorndorf mitgesungen. Es war für alle Beteiligten und Zuhörer berührend, und zwar auch für den Muezzin, den ich von vorn beobachten konnte.”

“Wie halten Sie’s mit der AfD?”

Diese Woche erklärte der Verband der Familienunternehmer, sie würden auch mit Vertretern der “AfD” sprechen. Daraufhin gab es Boykottaufrufe, manche Firmen wie Vorwerk, Rossmann und Fritz-Kola traten aus, andere wie dm blieben drin. Es entstand mal wieder so etwas, das ich als Scheindebatte bezeichnen würde. Aber gut, man mag es sehen, wie man will.

Ein Joachim K. schrieb mir: “Wie halten Sie es mit der AfD, Herr Kazim?”

Nun, darauf antworte ich gerne.

Im Wesentlichen hat sich nichts an meiner Haltung geändert, in Nuancen schon.

Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz, mit dem ich mich bisweilen in den “sozialen” Medien streite, zitiert einen Unternehmer mit den Worten: “Die Familienunternehmer brauchen sich nicht mit den Inhalten der AfD auseinanderzusetzen, denn das hat der Verfassungsschutz bereits getan!” Ich halte das für falsch. Ich bin überzeugt, dass man sich mit Themen, die uns angehen, grundsätzlich immer beschäftigen muss. Und ich halte es für einen großen Fehler, sich prinzipiell nicht mit dem zu beschäftigen, das die “AfD” anspricht. Und für den größten Fehler halte ich es, etwas, das man selbst für wichtig und richtig erachtet, nicht anzusprechen oder auszusprechen, weil die “AfD” es auch so sieht oder man möglicherweise Applaus von ihr bekommen könnte.

Es gab in der Tat einen Bericht des Verfassungsschutzes, der zu dem Ergebnis kam, die “AfD” sei “gesichert rechtsextrem”. Nun, ich habe viele Aussagen von vielen “AfD”-Politikern gehört, die ich als rechtsextrem bezeichnen würde. Ich könnte sie stundenlang auswendig zitieren, weil ich mich ausführlich damit beschäftigt habe. Nur ist der Bericht des Verfassungsschutzes, den er unter Verschluss gehalten und den jemand durchgestochen hat, doch ziemlich dünn. Ich habe ihn gelesen. Man kommt zu dem Ergebnis, dass ziemlich viele Leute in der “AfD” unappetitliche Sachen sagen und zudem einige von denen wirklich nicht die hellsten Köpfe sind. Aber “gesichert rechtsextrem”? I doubt it. Beziehungsweise: Ich würde es gerne glauben und so sehen, nur reicht das, was da steht, nicht aus.

Ich muss ein Wort zum Verfassungsschutz sagen: Ich kenne einige Mitarbeiter des Verfassungsschutzes. So ist das, wenn man als Journalist arbeitet und recherchiert. Einige von ihnen würde ich sogar als Freunde bezeichnen. Und doch hege ich, nicht erst seit dem NSU-Skandal, ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Verfassungsschutz.

Sie erinnern sich: Es wurden neun Menschen mit migrantischen Wurzeln und eine Polizistin ermordet. Lange Zeit vermuteten Ermittler die Täter in eben jenen migrantischen Kreisen, manche Medien schrieben von “Dönermorden”, bis erst durch Zufall die rechtsextremistischen Zusammenhänge aufflogen.

Bei einem der NSU-Morde, 2006 in Kassel, war den Ermittlungen zufolge sogar ein Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz während der Tat vor Ort: Andreas Temme befand sich in dem Internetcafé, als der Betreiber Halit Yozgat durch einen Kopfschuss ermordet wurde. Temme meldete sich jedoch nicht als Zeuge, er will nichts mitbekommen haben, keinen Schuss, kein Opfer, einfach nichts. Er war V-Mann-Führer und hatte Kontakte in die rechte Szene. Dass es ein rechtsextremistisch motivierter Mord gewesen war, kam damals dennoch nicht heraus.

Die Akten zu den NSU-Morden sind, oh Wunder!, für 120 Jahre unter Verschluss gestellt worden, bis zum Jahr 2134. Das betrifft unter anderem Geheimschutzanweisungen eben jenes hessischen Landesverfassungsschutzes. Begründet wird diese lange Verschlusszeit mit “Personenschutz”, man wolle Informanten und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes sowie deren Familien vor Gefahren absichern.

Sag bloß!

Dass es mindestens ein Behördenversagen gegeben hat, möglicherweise Verstrickungen vom Verfassungsschutz in die ganze Sache - wahrscheinlich. Ich vermute eher eine Mitwisserschaft und ein Vertuschen, und wer weiß, vielleicht werden sie ja irgendwann geleakt - ich würde mich freuen und es feiern. Als erstes wüsste ich gerne mehr über die Rolle von Andreas Temme.

Was ich als0 sage: Wie kann man eine Institution, die zurecht derart in der Kritik steht, in dieser Sache plötzlich und derart kritiklos zum Kronzeugen machen, wenn es jetzt gegen die “AfD” geht? Nur weil es politisch in den Kram passt? Auch wenn es in diesem Fall wehtun mag, muss man doch festhalten, dass die Verfassungsschutzbehörden politisch zu agieren scheinen und eben nicht neutral. Die Aussage, eine Partei sei “gesichert rechtsextrem”, ist damit höchstens ein Indiz, aber keinesfalls entscheidend. Dazu bedarf es mehr.

Rede ich also der “AfD” das Wort? Mitnichten.

Ich habe mehrfach geschrieben, dass mit der Merkel-CDU am rechten demokratischen Rand ein Vakuum entstanden ist. Der alte Spruch des CSU-Politikers Franz Josef Strauß, “rechts von der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben”, ist obsolet. In diese Lücke hat die “AfD” sich eingenistet - allerdings, wenn man Aussagen vieler ihrer Politiker bewertet und liest, was Björn Höcke zum Besten gibt, weit jenseits der Grenzen des demokratisch Akzeptablen.

Das Lieblingsthema der “AfD” ist die Migration. Ich sehe vieles von dem, was in der Migration passiert, auch kritisch. Die “AfD” spricht von “Remigration”, und nach außen hin sagt sie, es gehe um “Asylbewerber, die kriminell geworden” seien und die man “deshalb abschieben” müsse. Okay. Wenn es jetzt nicht um Fahren ohne Fahrschein geht oder um die Missachtung der zum Teil grandios bekloppten Aufenthaltsvorschriften, dass sich zum Beispiel jemand nicht im Nachbarlandkreis aufhalten dürfe, sondern um tatsächliche Verbrechen, teile ich das durchaus. Wir reden hier von vielleicht ein paar Tausend Fällen in Deutschland.

Aber die “AfD” spricht intern von “millionenfacher Remigration”. Höcke schreibt offen davon. Ihnen geht es um ein rein weißes, “arisches”, ethnisch homogenes Deutschland. Auch Menschen mit Migrationshintergrund, die deutsche Staatsbürger seien, müssten abgeschoben werden, wenn sie der “AfD” im Wege stünden, sie kritisierten, sich ihrem Weltbild nicht beugten.

Und da sage ich: Forget it. Natürlich ist das rechtsextrem. Natürlich ist das inakzeptabel. Natürlich lehne ich das ab. Ich werde mit meinem Instrument, nämlich mit Worten, dagegen ankämpfen.

Was sich bei mir geändert hat, ist, dass ich sehe, dass doch ein recht großer Teil der Wählerinnen und Wähler der “AfD” eben nicht so tickt. Da, denke ich, lohnt sich das Gespräch, die Debatte, der Streit. Ich kann so manche Ängste, so manche Kritik, so manche Wut nachvollziehen, gehe aber den letzten Schritt, nämlich in Reaktion eine rechtsextremistische Partei zu wählen, nicht mit. Einen großen Teil dieser Menschen kann man zurückgewinnen. Auch, indem man von den anderen einfordert, eine bessere, andere Politik zu machen.

Merz, das Brot

In den Jahren, in denen ich in Pakistan und der Türkei gelebt habe, habe ich oft deutsches Brot vermisst. Manchmal haben wir dann selbst welches gebacken. Wir haben sogar einen Brotbackautomaten nach Islamabad mitgenommen und regelmäßig Backmischungen importiert, aber da es in Pakistan täglich stundenlang Stromausfälle gab, funktionierte das nicht so richtig.

Vor allem aber haben wir uns über die tollen dortigen Speisen gefreut, die es hier nicht gibt. Und bisweilen fehlen mir in Wien Chapatis und Parathe und Naan und Rotis. Gewürze kennt man in dieser Region eh keine. (Salz ist kein Gewürz! Pfeffer ist etwas für Anfänger!) Dafür gibt es hervorragendes Brot und: Punschkrapfen und Torten!

Österreichischer Brotersatz: Punschkrapfen. Vermisse ich bei jedem Frühstücksbuffet in Deutschland!

Wer aber bei einer kurzen Reise in die Ferne am Frühstücksbuffet nach einem “Stück Brot” sucht, wie es das in Deutschland gibt, und sich anschließend öffentlich darüber beklagt, es nicht gefunden zu haben, ist a bisserl kleingeistig.

Als wollte Friedrich Merz seine kommunikative Schwäche diese Woche wieder einmal bekräftigen, erzählte er offenherzig, dass ihm bei einem Besuch in Luanda, Angola, ein “ordentliches Stück Brot” fehlte. Habe mir diese Episode (und weitere von Merz) notiert, um Menschen an Beispielen zu erklären, was Fremdscham bedeutet.

Fehler…

Falls Sie im Jänner 2026 in Südtirol sein sollten: In Schlanders, Meran und Sterzin führt das Metropoltheater München “Post von Karlheinz” auf. (Abre numa nova janela) Vielleicht mögen Sie sich das ja anschauen?

Übrigens: Ich schreibe die “Erbaulichen Unterredungen” meist am Samstagabend, und bisweilen fehlt ein Korrektorat. Am Sonntag, wenn die E-Mail schon raus ist, lese ich den Text noch einmal mit frischem Kopf. Und es kommen auch Rückmeldungen, vergangene Woche zum Teil in ruppigem Ton, ich antworte darauf nicht. Jedenfalls füge ich Korrekturen ein, sodass die Version auf der Homepage online oft weniger Fehler enthält als die E-Mail-Fassung. Inhaltliche Änderungen nehme ich allerdings grundsätzlich und ausnahmslos nicht vor.

Ich wünsche Ihnen einen geruhsamen Sonntag, einen schönen ersten Advent und eine angenehme Woche! Ich werde in Deutschland auf Reisen sein, im Norden und im Süden, davon zwei öffentliche Termine, in Oldenburg (Abre numa nova janela) und in Ingolstadt (Abre numa nova janela), ich freue mich darauf!

Herzliche Grüße aus Wien,

Ihr Hasnain Kazim

P. S.: Ich freue mich über Abos (kostenlos) und über “Mitgliedschaften”, also finanzielle Unterstützung, die die “Erbaulichen Unterredungen” erst ermöglichen. All denen, die das schon unterstützen: Herzlichen Dank, mögen Milch und Honig (für die Veganer*innen unter Ihnen: Sojamilch und Agavensirup) ewiglich für Sie fließen!


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