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Wohin der Coachingmarkt sich entwickelt

Es liegt eine seltsame Schwere über dem klassischen Coaching- und Beratungsmarkt. Viele von uns fühlen sich müde. Nicht unbedingt von der Arbeit selbst, sondern von den immergleichen Versprechen, Schablonen und „bewährten Systemen“. Und von der ständigen Präsenz, die der Markt offenbar von uns fordert.

Und gleichzeitig sind wir an einem Punkt angekommen, an dem genau das nicht mehr greift. Die Strategien, die vor drei Jahren noch für steile Kurven gesorgt haben, fühlen sich heute oft leer an. Für mich ist es ein “wie im Kreis drehen”: Ich ändere etwas, habe neue Hoffnung. Und manches funktioniert, manches nicht so. Was ich aber feststelle: Das, was wirklich aus mir herauskommt, aus einer guten Stimmung, einem tollen Impuls - genau das ist es, was geht. Es sind oft kleine, feine Stellschrauben. Nicht der große Shift. Wenn ich aber an die größeren Veränderungen denke, die ich vornehme, dann kommt es mir eher so vor, als würde ich die Dinge nur verlagern - aber innerhalb eines großen Musters bleiben, ohne jemals den Kern zu berühren.

Um das mal konkreter zu machen

Vor ein paar Wochen war ich im Trainingslager. Als wir abends die Videoanalyse gemacht haben fiel mir auf: Ich habe meinen Ruderschlag zwar ständig optimiert, habe ihn aber nie richtig gelernt. Das bedeutet, dass ich nicht wusste, wie sich ein richtiger Schlag wirklich anfühlt. Was dazu geführt hat, dass ich im Grunde etwas optimiert habe, das im Kern schon nicht stimmte. Weil ich immer innerhalb des Grundmusters geblieben bin, das ich vor Jahren mal aufgebaut habe. Und NIEMAND hat mir je gesagt: Simone, da stimmt grundsätzlich was nicht. Sondern jeder hatte tolle Tipps und Vorschläge. Manche waren hilfreich, andere haben dazu geführt, dass ich mir über Monate hinweg eine falsche Haltung angewöhnt habe. Diese darf ich gerade wieder abtrainieren.

Und täglich grüßt das Murmeltier - aber es ist schlauer geworden

Und genau die Kreisläufe erlebe ich auch im Business: Jeder, den ich um Hilfe bitte, hat sein eigenes Weltbild und sein Muster, in denen er sich bewegt. Je nachdem haben sie auch eine unterschiedliche Sicht auf die gleichen Dinge. Und ich merke, wie ich in den letzten Jahren genau deswegen immer wieder hin und her geschlingert bin - weil ich den Experten ja glauben WOLLTE. Heute denke ich: Es geht gar nicht mehr so sehr um Fachwissen (das bekommt man überall und das setze ich voraus). Ich brauche eher jemanden, der meiner Schwingung ähnlich ist und ähnlich denkt. Und dann aus seiner Expertise heraus die richtigen Impulse setzt.

Und genau das ist der Wechsel, vor dem wir gerade stehen: Wir brauchen zukünftig als Begleiter Menschen, die Strukturen und Muster durchbrechen können. Und zwar die richtig großen.

Der „Circuit Breaker“: Den Kreislauf unterbrechen

Ich bin überzeugt: Wir treten gerade in eine Zeit ein, in der nur noch die Circuit Breaker – die Unterbrecher eines Systems – wirklich erfolgreich sein werden. Das ist der neue Wachstumsmarkt.

Erfolgreich sein wird nicht mehr derjenige, der das Rad am schnellsten dreht, sondern wer den Mut hat, es anzuhalten und ganz genau hinzuschauen. Es geht darum, alte Strukturen nicht nur zu verändern, sondern sie wirklich zu verlassen.

Das Neue ist nichts, das wir im Außen suchen. Es ist auch keine Strategie, die noch nie jemand vor dir angewandt hat. Im Gegenteil. Die Dinge liegen offen auf der Straße. Es geht darum, sie aufzunehmen und komplett individuell neu zu verweben. Das Neue liegt in dir. Es ist deine Wahrheit, deine ganz individuelle Lebensaufgabe, die einen Ausdruck in deinem Business finden will.

Weben an einer neuen Matrix

Wenn wir aufhören, unser Business als ein Konstrukt aus „Man sollte“ und „Man muss“ zu bauen, beginnen wir, an einer neuen Matrix mitzuweben. Wir gestalten die Zeit aktiv mit, indem wir:

  1. Echtheit über Effizienz stellen.

  2. Muster durchbrechen, statt sie nur zu optimieren.

  3. Unsere Business-Struktur im Einklang mit dem Leben bringen – nicht umgekehrt.

Menschen spüren heute sofort, ob ein Angebot aus einer Schablone kommt oder aus einer tiefen, gelebten Wahrheit. Sie suchen keine weitere Lösung von der Stange. Sie suchen Resonanz.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine Kundin von mir arbeitet mit Methodiken zur Nervensystemregulierung und Breathwork. Bisher waren sie als einzelne Sessions nicht an ihr System angebunden. Wir haben sie in ihr Coachingangebot integriert und in dem Moment fing das Feld an zu arbeiten: Nervensystemregulierung und Breathwork waren ihre Tore in das Neue. Indem sie die beiden Komponenten an den Anfang ihres Coachingpakets stellte, stellte sie sicher, dass wirklich Neues entstehen kann. Denn ohne Regulierung des Nervensystems können wir alte Muster nicht durchbrechen und unsere Wahrheit nicht erkennen.

Wenn ich das hier so schreibe, klingt es so einfach und logisch. Aber es war ein Prozess. IHR Prozess, denn es ging um IHRE Wahrheit. Und als wir diese erkannten, drückte sich plötzlich auch ihre Lebensaufgabe aus. Denn sie ist eine Schwellenhüterin, die Menschen in Übergängen begleitet. Übergänge, die wirklich groß sind und mutige und oftmals auch unkonventionelle Entscheidungen erfordern.

Ist das eine Positionierung? Möglicherweise nicht. Es muss nicht auf die Webseite. Aber es ist wichtig dass IHR klar ist, was sie da tut und wie ihre Arbeit an das Große Ganze angebunden ist. Denn dadurch entsteht etwas sehr wertvolles: Resonanz.

Eine Frage zum Reflektieren für dich:

Wo in deinem Business folgst du noch einem Muster, das sich eigentlich schon lange „durch“ anfühlt? Was würde passieren, wenn du genau dort den Strom unterbrichst und Platz für deine wahre Essenz schaffst?

Ich begleite meine Kundinnen genau auf diesem Weg. Wenn du spürst, dass es Zeit für deinen eigenen “Circuit Breaker” ist, bin ich hier.

[Infos zum Coaching und Strategiegespräch (Abre numa nova janela)]

Hab eine wunderbare Woche

Simone

Tópico Wachstum & Entwicklung

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