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Parabel-Post - Ausgabe 21

Herzlich willkommen bei Parabel Post! – Ausgabe 21

Jonas: „Hey, ich wollte nachhaken, ob du das Grußwort für die Parabel Post diese Woche auf dem Schirm hast?“

Alex: „Mach bitte du, bin auf Dreh.“

Jonas: „Ok.“

Mir ist aufgefallen, dass Alex zum Anfang des Grußwort eigentlich immer auf jegliche Begrüßung verzichtet. Ich kann verstehen, wo es herkommt: Floskeln stehlen seine und eure Zeit, deshalb füge ich mich mal bei diesem Grußwort dieser Tradition.

Alex ist tatsächlich zurzeit viel „auf Dreh“. Auf welchen, kann ich euch natürlich noch nicht verraten, aber solange er nicht da ist, kann ich ja etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

Nur so viel: Es wird außerhalb des gewohnten Studios von Alex gefilmt. Das erzeugt in mir schon passiven Stress, weil ein Studio immerhin immer die gleichen Bedingungen hat. Ich weiß, das klingt banal, dafür baut man es ja. Alex ist da recht pragmatisch, für manche Sachen ist ein Studio gut, aber ab und zu müssen auch wir Internet-Kinder an die frische Luft, mit Menschen reden, Gras anfassen, Meinung zu Architektur um uns herum haben.

Dank meines Studiums war ich aber schon auf sehr vielen mittelgut organisierten Drehs, teilweise auch von mir mittelgut organisiert. Sie haben oft großen Spaß gemacht, aber ich habe auch eine Sache schnell gelernt: Es gibt sehr viele Faktoren, die man nicht kontrollieren kann.

Wetter kann man ohnehin schwer planen, aber auch ob zur falschen Zeit ein Flugzeug die Audiospur stört. Es müssen viel mehr Technik und Menschen zu den Drehorten kommen, bevor man überhaupt starten kann. Wenn dann eine Person oder etwas von der Technik ausfällt, hängt meistens ein organisatorischer Rattenschwanz mit dran. Ich respektiere jeden, der sich das antut, aber für mich sind Außendrehs das Synonym für Vertrauen ins Universum.

Im Studio hingegen richtet man einmal ein, was man braucht, und wenn man aufzeichnen will, macht man alles an und legt los. Man kann sich auf das konzentrieren, was man sagen will, und braucht meistens viel weniger Zeit von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Ich mag diesen „Safespace“. Man hat zwar begrenzte Möglichkeiten, aber auch plötzliche Herausforderungen sind überschaubar.

Jetzt klingt das beinahe philosophisch. Was ist die richtige Balance daraus? Geht es nicht immer im Leben darum, einerseits feste Routinen zu haben, um dann in den entscheidenden Momenten aus ihnen herauswachsen zu können?

Ja, vielleicht ist Alex auch einfach gerade nur auf Dreh und deshalb habe ich Zeit, mir solche Gedanken zu machen. Ich hoffe, ihr habt auch ohne Alex Ansprache viel Spaß mit dieser Ausgabe der Parabel Post.

Schön, dass ihr wieder mit dabei seid!
Liebe Grüße von Alex!

Jonas

0:00 Intro

03:50 Kapitel 1 „Zahlen Lügen Nicht“

07:35 Kapitel 2 „Der Blinde Fleck“

15:39 Kapitel 3 „Der Tiefere Zusammenhang“

24:38 Kapitel 4 „Nachgereicht“

32:41 Kapitel 5 „Rausgezoomt“

41:49 Kapitel 6 „Blattkritik“

49:26 Kapitel 7 „Ende gut, Alles Gut“

54:01 „P.S.“

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