
Neue Freunde, alte Feinde?
Müde und gelangweilt starrte der Gord über die Zinnen der massiven Rundmauern in die Dunkelheit. Im Grunde war es ziemlich überflüssig, Nacht für Nacht Wache zu schieben, dachte er bei sich. Schließlich waren die Legdorradahn nun wirklich nicht in der Lage, die Festung zurückzuerobern.
Der Gord-Hauptmann aber war unnachgiebig gewesen. Doppelwachen an jeder Seite der Festung und ständige Patrouillen, selbst nachts, das war seine Anweisung.
Der Gord, der hier oben Wache schob und wohl ein wenig eingenickt war, schreckte hoch. Er hatte einen schlechten Traum gehabt, einen Traum, in dem sich ein Drache auf die Burg zu bewegte, ein mächtiger, gewaltiger Drache, unter dessen Schritten die Erde erbebte und lose Steine aus der Mauer brachen. . . .